Wohnungsnotfallhilfe

Ein Kümmererprojekt der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“


Obdachlosigkeit ist nach Hunger die schlimmste Form von Armut und jeder wohnungslose Mensch ist einer zu viel. Viele Städte stehen vor wachsenden Problemen bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat daher in Absprache mit verschiedenen Akteuren die Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ ins Leben gerufen.

Für wen?

Für Menschen, die im Südkreis Kleve von Wohnungslosigkeit betroffen und/oder unmittelbar von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Unsere Ziele

• wir verbessern die prekäre Wohnsituation bedürftiger und benachteiligter Menschen
• wir kümmern uns um den Erhalt von Wohnraum und die Einhaltung von Mietvereinbarungen
• wir begleiten, beraten und unterstützen Menschen, die von Wohnraumverlust bedroht und/oder bereits betroffen sind

Förderung

Die Landesinititaive wird gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF), der Europäischen Komission, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und des Kreises Kleve. Mit der Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit „Endlich ein ZUHAUSE!“ geht die Landesregierung das Thema Wohnungslosigkeit in seiner ganzen Komplexität an. Für diesen Zweck werden insgesamt 7,16 Millionen Euro zur Verfügung gestellt (bis 2017 war es eine Million Euro).

An der Konzeption der Landesinitiative waren die Kommunalen Spitzenverbände, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und die Landschaftsverbände beteiligt. Zentrale Bausteine der Landesinitiative sind dabei die Kooperationsvereinbarung mit der Wohnungswirtschaft, die „Kümmerer“-Projekte, Projekte für „Junge Wohnungslose“ sowie ein Förderprogramm zur Stärkung der Suchtberatung wohnungsloser Menschen.

Sofern Sie von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind oder sich alternativ über die Bereitstellung von Wohnraum als Vermieter/in für die Projekte vor Ort informieren wollen, können Sie sich direkt an unsere Ansprechpartnerinnen wenden.

Wir suchen die Menschen dort auf, wo sie sich aufhalten.

Jutta Seven

Sozialpädagogin

Heike Pullich-Stöffken

Flüchtlingsberaterin

Lia Wolfers

Sozialpädagogin

Kontakt:
Jutta Seven
Ostwall 20
47608 Geldern
Telefon 02831-9130-811

www.diakonie-kkkleve.de