Vortrag Gesundheit und Schwangerschaft

Sie sorgen sich um gute Information von geflüchteten Frauen: Tanja Halici, Heike Pullich-Stöffken, Bettina Hils und Joulia Schwarze

Xanten. Zu einem Vortag „Frauengesundheit und Möglichkeiten der Verhütung“ hatte die Flüchtlingsberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve geflüchtete Frauen eingeladen. 25 Teilnehmerinnen kamen in das Haus am Küvenkamp, um Tanja Halici zuzuhören. Die Mitarbeiterin der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaft und Sexualität in Moers hat mit solchen Formaten gute Erfahrungen gemacht: „Ich treffe meistens auf für das Thema offene Frauen, wenn ich es `Gesundheitsberatung´ nenne. Sexualität wird in vielen Ländern nicht so offen diskutiert wie bei uns.“ Die mitgebrachten Utensilien ihres „Verhütungskoffers“ halfen den Teilnehmerinnen beim besseren Verständnis. Joulia Schwarze vom Arbeitskreis Asyl übersetzte ins Arabische, Englische und Französische. „Wir haben in der täglichen Arbeit einfach den Bedarf an Informationen zu diesem Thema gesehen“, sagten die Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie, Bettina Hils und Heike Pullich-Stöffken. Die Premiere des Vortrags fand gute Resonanz. „Geflüchteten Frauen können wir für eine Spirale die Kostenerstattung vermitteln“, ergänzte Pullich-Stöffken  „Es geht nicht darum, Geflüchteten ihre Lebensführung vorzuschreiben“, so die beiden Flüchtlingsberaterinnen. Erst dadurch, dass die Frauen die Möglichkeiten der Verhütung kennen, können sie sich bewusst für oder gegen (weitere) Kinder entscheiden.

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