Sozialen Wohnungsbau stärken!

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler, Diakonigeschäftsführer Joachim Wolff, Diakoniemitarbeitende Yannick Gorthmanns, Diana Hendrix, Silvia Weyenberg und ein interessierter Bürger: Norbert Janssen.

Kevelaer. Wir wollen wohnen – sagen nicht nur in Kevelaer obdach- oder wohnungslose Menschen. Oder solche, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Job verloren, Mietwohnung auf Eigenbedarf gekündigt, es kann sehr schnell gehen.

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler war der Einladung der Diakonie zu den Aktionstagen „Wir wollen wohnen“ gefolgt und schilderte im Info- und Beratungsladen Neuland auch die Schwierigkeiten der Stadt: „Solange geflüchtete Menschen noch in Turnhallen untergebracht sind, haben wir noch zu tun“, so Pichler. Daneben gibt es Menschen mit Wohnberechtigungsschein, die aufgrund des schleppenden Sozialwohnungsbaus keine Wohnung finden. Selbst sie seien leider nicht immer bei allen Anwohnern willkommen. „Dabei sind das ganz normale Menschen, Alleinerziehende, (Doppelt)-Geringverdiener, Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht arbeiten können.“ Zum Glück gebe es seitens des Landes wieder Mittel für den sozialen Wohnungsbau, so dass in Kevelaer Investoren gewonnen werden konnten.

Eine Neiddebatte sei ebenfalls völlig fehl am Platze, so der Bürgermeister. Jeder Mensch in einer neuen Wohnung entlaste den Wohnungsmarkt. „Wir bauen solide, aber sicher keine Paläste, wie manche meinen.“ Wichtig ist auch: Wohlfahrtsverbände wie die Diakonie können dort helfen, wo Menschen übereinander statt miteinander reden. Auf gute Nachbarschaft! Auch morgen, am Samstagvormittag stehen Diakoniemitarbeitende ab 10 Uhr im Neuland parat, für Wohnungssuchende, Vermieter und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

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