Die Diakonie stellte sich neuen Mitarbeitenden vor
Goch/Kaiserswerth. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist Dienstgeberin von rund 150 Mitarbeitenden. Auch wenn viele der evangelischen oder katholischen Konfession angehören, kann heutzutage nicht mehr davon ausgegangen werden, dass alle die Wurzeln des Wohlfahrtsverbandes kennen. Welche Hilfe- und Unterstützungsangebote macht die Diakonie den Menschen eigentlich und warum macht sie es?
23 Menschen nahmen am Einführungsseminar der Diakonie im Kirchenkreis Kleve teil. Das Hotel und Mutterhaus der Kaiserswerther Diakonie mit angeschlossenem Pflegemuseum boten dafür den besten Hintergrund. Jedes Jahr lädt die Diakonie im Kirchenkreis Kleve alle Mitarbeitenden ein, die neu bei der Diakonie begonnen haben. Die Leitung des Seminars lag erneut in den Händen von Sozialvorstand Pfarrer Joachim Wolff.
Wolff sowie weitere interne und externe Referenten boten den neuen Mitarbeitenden über zwei Tage hinweg geballtes Wissen. „Es war ganz schön viel Input, insbesondere am ersten Tag“ berichtete Daniel Ebermann, auch wenn es interessant war. „Man fühlt sich als neue Mitarbeitende durch das Seminar von der Leitung wahrgenommen und wertgeschätzt“, sagte Lisa Jörissen. Sie und Daniel Ebermann sind beide neue Mitarbeitende im Ambulant Betreuten Wohnen. Die Teilnehmenden schätzen an dem Seminar auch die Möglichkeit, Mitarbeitende aus anderen Fachbereichen, Bundesfreiwillige und deren jeweilige Arbeit kennenzulernen.
Neben dem gemütlichen Ausklang in der Altstadt gehört auch der Besuch des Pflegemuseums zu den Highlights des Seminars, denn „Pflege“ und Pflegeausbildung gibt es seit Beginn der Diakonie vor 177 Jahren. Zum Glück gab es Pioniere wie Theodor Fliedner, Florence Nightingale und andere, welche der modernen Pflege den Weg geebnet haben. Das Museum zeigt die stete Modernisierung der medizinischen Möglichkeiten und der Rahmenbedingungen der Pflege.
Das Seminar informierte auch zu Themen, die alle Mitarbeitenden gleichermaßen betreffen: Darunter Gewaltschutzkonzept, Arbeitssicherheit, Datenschutz und die Mitarbeitervertretung.