Diakoniegruppe besuchte politisches Berlin

Mehrere Gruppen aus dem Kreis Kleve besuchten vier Tage das politische Berlin. Über die Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff freuten sich ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve sowie Nutzerinnen und Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens mit einigen Mitarbeitenden.

Der Dank am Ende der Reise war groß: „Die Fahrt war hochinteressant und sehr informativ, wir konnten viele gute Eindrücke mit nach Hause nehmen“, hieß es im Betreuungsverein. Auch die Vorträge gefielen den Teilnehmenden sowie die Atmosphäre innerhalb der Reisegruppe. „Die Truppe war einfach toll und ich habe viele neue Menschen kennengelernt, viele Gespräche geführt und oft herzlich gelacht“, sagte eine Teilnehmerin vom Betreuungsverein aus Goch.

Harald Schmidt erkundete Berlin

Zur Reise gehörte unter anderem die Besichtigung des Kanzleramts, sie ist Privatpersonen normalerweise nicht möglich. Die Fahrt, die auch als Wertschätzung für die ehrenamtlichen Betreuer:innen und die BeWo-Nutzer:innen gedacht war, brachte Einblicke in die Rahmenbedingungen politischer Arbeit: Der Sitzungsbetrieb, wie entstehen Gesetze und warum sitzen manchmal nur so wenige Abgeordnete im Plenarsaal, „das wurde uns alles gut erklärt“, erzählte Harald Schmidt vom Betreuten Wohnen. Der Gelderner war es auch, der mit seinen Stichworten und Rückfragen die Rundfahrten bereichert hat. Der 66-jährige fand die Fahrt „bombastisch gut“, auch wenn es für ihn körperlich anstrengend war.

 

 

Ankunft am Berliner Hauptbahnhof

Ein Ausflug in die jüngere Geschichte zeigte, manche junge Teilnehmende haben die Teilung Deutschlands gar nicht mehr miterlebt. Die Besichtigung der Gedenkstätte Hohenschönhausen ließ die Teilnehmenden die Geschichte der DDR und ihres repressiven Staatsapparats auf dem ehemaligen Gelände des Gefängnisses der Staatssicherheit besonders emotional nachempfinden.

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