Mitarbeitende & MAV

Alle Mitarbeitenden bilden eine Dienstgemeinschaft

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat rund 100 beruflich und ca. 650 ehrenamtlich Mitarbeitende. Für die Rechte der beruflich Mitarbeitenden setzen sich die Mitarbeitervertretung (MAV) und die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ein.

Die gemeinsame Verantwortung für den Dienst der Kirche und ihrer Diakonie verbindet Dienststellenleitungen und Mitarbeiter wie Mitarbeiterinnen zu einer Dienstgemeinschaft und verpflichtet sie zu vertrauensvoller Zusammenarbeit
(aus der Präambel des MVG-EKD). Auch wenn alle Mitarbeitenden auf allen hierarchischen Ebenen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit verpflichtet sind, gibt es im betrieblichen Ablauf und Alltag naturgemäß Interessensgegensätze.

Nach den Grundsätzen für die Zusammenarbeit sind Mitarbeitervertretung und Dienststellenleitung verpflichtet, sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Sie arbeiten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen.
Sie achten darauf, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Recht und Billigkeit behandelt werden.
Die MAV ist für alle Mitarbeitenden, die nicht in Leitungsfunktion sind, Ansprechpartner bei persönlichen, arbeitsrechtlichen, sozialen und betrieblichen Angelegenheiten. Sie vertritt diese Angelegenheiten in Vertretung oder mit den betreffenden Kolleginnen und Kollegen zusammen gegenüber den Leitungspersonen. Neben der Beteiligung an Einstellungen, Eingruppierungen und arbeitsvertraglichen Änderungen gehören zu den Aufgaben der MAV Themen wie

  • Dienstplangestaltung, Mehrarbeitszeit-, bzw. Überstundensituationen,
  • Einhaltung von Ruhe- und Urlaubszeiten,
  • Datenschutz und Gefährdungen am Arbeitsplatz,
  • Grundsätze von Fort- und Weiterbildungen sowie Altersteilzeit.

Die MAV unterliegt der Schweigepflicht und geht vertraulich mit den ihr anvertrauten Sachverhalten um.
Alle Mitarbeitenden haben das Recht, die MAV-Vertreter anzusprechen, ebenso kann die MAV alle Kolleginnen und Kollegen zu jeder Zeit an den verschiedenen Standorten des Betriebes aufsuchen. Einmal im Jahr findet eine Mitarbeiterversammlung statt, bei der die MAV den Mitarbeitenden Rechenschaft über ihre Tätigkeit ablegt, Aufgabenstellungen des kommenden Jahres aufzeigt und Anregungen aus der Belegschaft entgegennimmt.

v.l.n.r.: Tim Rambach (MAV-Vorsitzender, Rainer Blix (stellv, MAV-Vorsitzender, Stephan Gnoß, Ulrich Pletzer. Auf dem Bild fehlt Stefanie Mücka)

Schwerbehindertenvertretung (SBV)

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen. Sie vertritt ihre Interessen in der Diakonie und steht ihnen beratend und helfend zur Seite. Sie hat im Blick, dass die Gesetze und Rechte schwerbehinderter Menschen am Arbeitsplatz eingehalten werden. Arbeitsplätze können zum Beispiel individuell an den schwerbehinderten Menschen angepasst oder gestaltet werden. Die Schwerbehindertenvertretung beantragt ebenso präventive Maßnahmen, gibt weitere Anregungen und nimmt Beschwerden entgegen. Falls diese gerechtfertigt sind, setzt sie diese durch und vertritt sie gegenüber der Geschäftsführung. Genauso ist der Schwerbehindertenvertretung daran gelegen, dass es ein gutes Miteinander von schwerbehinderten Mitarbeitenden und der Geschäftsführung gibt. Die Schwerbehindertenvertretung hat das Recht an allen Sitzungen der Mitarbeitervertretung als beratendes Mitglied teilzunehmen sowie einmal im Jahr eine eigene Versammlung mit den schwerbehinderten Mitarbeitenden abzuhalten. Sie wird bei Bewerbungsgesprächen hinzugezogen und angehört.

Die Mitarbeitenden geben der Diakonie, der Hilfe am Nächsten, ihr Gesicht. Sie pflegen, beraten, betreuen und trösten. Mit ihren Diensten für hilfsbedürftige Menschen in unserer Region verkünden sie die Gute Botschaft.  

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