Aktuelles September 2019

Neu: Statistik zur Wohnungslosigkeit

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG-W) begrüßt Einführung einer Statistik zur Wohnungslosigkeit

Berlin, 25.09.2019. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) begrüßt, dass die Bundesregierung mit dem vorgelegten Gesetzentwurf die gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Daten zum Umfang und zur regionalen Verteilung der Wohnungslosigkeit in Deutschland schafft. Dieser Schritt entspricht der langjährigen Forderung der BAG W nach Einführung einer bundesweiten Wohnungslosenberichterstattung. Damit wird eine große Lücke in der Armutsberichterstattung des Bundes geschlossen, auch wenn noch in einigen Punkten Verbesserungsbedarf besteht. Der Gesetzentwurf sieht die Erfassung der am Stichtag 31. Januar eines jeden Jahres untergebrachten wohnungslosen Personen vor.

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BeWo-Reise zum Thema Ökologie

Geldern. Glücklich und zufrieden sind die Teilnehmenden einer Bildungsreise zum Thema Ökologie zurückgekehrt. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hatte diese Reise des Ambulant Betreuten Wohnens nach Niedersachsen für Menschen mit und ohne Behinderungen aus Kevelaer, Geldern und Umgebung organisiert. Zwischen dem 9. September und 13. September standen unter anderem das Weltnaturerbe niedersächsisches Wattenmeer, die Meyer-Werft in Papenburg und das Emssperrwerk in Emden auf dem Programm. Ausgangspunkt für die spannenden und erlebnisreichen Exkursionen war der Ort Ditzum mit seinem schönen Fischereihafen. Die Gruppe bedankt sich bei der Diakonie im Kirchenkreis und beim Landschaftsverband Rheinland für die finanzielle Förderung. Eine zweite Bildungsreise für Menschen mit und ohne Behinderungen aus Goch, Kleve und Umgebung, die von privaten Spendern und mit Projektmitteln des Ev. Erwachsenenbildungswerks Nordrhein unterstützt wird, startet heute nach Bremerhaven. Das Thema der Bildungsreise lautet dann: "Kultur und Gesundheit - Im Einklang mit sich selbst".

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Fürsorglich in Xanten

Xanten. Mit dem Jahresfest der Diakonie sagt sie Danke für die geleisteten Dienste ihrer beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden. In diesem Jahr in Xanten, begann das Fest wie immer mit einem Gottesdienst. „Fürsorglich“ so waren er und das Fest überschrieben. Bereits seit 25 Jahren „fürsorglich“ ist Angela Pastoors. Die Pflegefachkraft der Diakonie arbeitet seit 25 Jahren für das Wohlergehen von pflegebedürftigen Menschen, seit kurzem auch in der Palliativpflege. Dafür bekam sie das Kronenkreuz der Diakonie in Gold von Superintendent und Xantener Gemeindepfarrer Hans-Joachim Wefers und Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff überreicht.

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Diakonie beim Weltkindertag

Geldern. Beim Weltkindertag in Geldern ging es mal nur um die Kinder. Es war ein schöner, sonniger Tag: 32 Organisationen unterhielten die Kinder mit verschiedenen Aktionen. Auch die Diakonie hatte einen Informationsstand aufgebaut: Dort konnten sich die Kinder mit den riesigen Bubble-Bällen austoben. Obwohl die Bälle eher für Grundschulkinder und Jugendliche gedacht sind (mit Durchmesser von 120 cm), waren auch ein paar Kindergartenkinder dabei, die sich den Spaß nicht entgehen lassen wollten.

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Stadt kündigt Flüchtlingsberatung

Xanten. Seit dem Jahr 2000 bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve in Xanten Flüchtlingsberatung an. Je nachdem, wie es die Situation erforderte, waren es bis zu drei Vollzeitstellen. Aktuell arbeiten mit Heike Pullich-Stöffken und Bettina Hils zwei Diakonie-Flüchtlingsberaterinnen am Küvenkamp. Seit 2015 bestehen Kooperationsverträge mit der Stadt Xanten. Der aktuelle Vertrag wurde nun fristgerecht zum 31. Dezember seitens der Stadt Xanten gekündigt. „Bislang waren wir immer in guten Gesprächen mit der Stadt und haben die Verträge an die aktuelle Situation angepasst, also Stellen aufgestockt oder abgebaut“, so Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff. Eine Begründung für die Kündigung der Kooperation gab es seitens der Stadt nicht. Die Stadt finanziert die Arbeit der Diakonie zu fast 100 Prozent aus Eigen- und Landesmitteln, die Diakonie stellt die Mitarbeitenden bereit.

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Angela Pastoors: Kronenkreuz beim Jahresfest

Goch. Sie hat sich gefreut und war überrascht. Denn Angela Pastoors ist für die Diakonie im Kirchenkreis Kleve erst seit zweieinhalb Jahren tätig. Zuvor arbeitete die examinierte Pflegefachkraft in einem stationären Bereich für Schwerstkranke. Diese Zeit zählt mit, so dass sie die Wertschätzung für 25 Jahre diakonischen Dienst erhält. „Der Zeitdruck im stationären Bereich habe enorm zugenommen“, so Pastoors. Bei der Diakonie gefällt ihr, dass sie bei einem Patienten sein kann und in dem Moment nur für ihn da ist. „Und dann fahre ich einfach zum Nächsten“.

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Betreuerinnen in der Sommerreihe Diakonie RWL

Text und Fotos: Ann Kristin Herbst, Diakonie RWL

Goch. Anträge ausfüllen, mit Behörden und Banken telefonieren, Entscheidungen über Heim- und Klinikaufenthalte treffen – kaum ein Ehrenamt ist so anspruchsvoll wie das des rechtlichen Betreuers. Doch grauhaarig muss niemand sein, um sich für Menschen zu engagieren, die ihr Leben nicht mehr alleine regeln können. Sara Urselmans und Steffi Forster sind der beste Beweis. Die beiden jungen Heilerzieherinnen arbeiten ehrenamtlich im Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve.

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