Aktuelles November 2023

Goch. Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve lädt zu zwei Veranstaltungen im Dezember ein. Am Dienstag, 5. Dezember – Tag des Ehrenamts – heißt der Betreuungsverein Besucherinnen und Besucher zwischen 14 und 18 Uhr im Haus der Diakonie Goch, Brückenstraße 4, zum „Tag der offenen Tür“ und einem adventlichen Café willkommen. Betreuungen sind für die Öffentlichkeit oft nicht sichtbar, sie finden in privatem Umfeld statt. Grund genug für den Betreuungsverein der Diakonie, die Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt zu rücken. Von 80 der über 600 Ehrenamtlichen hat der Fotoclub „Lichtstark“ aus Sonsbeck während dreier Fotosessions ein Portraitbild geschossen. Diese wurden einzeln digital bearbeitet und in den Druck gegeben. Unter dem Motto „Sichtbar“ sollen die Bilder am 5. Dezember erstmalig für die Öffentlichkeit im Haus der Diakonie Goch präsentiert werden. Mitarbeitende des Betreuungsvereins sowie die Mitglieder des Fotoclubs „Lichtstark“ freuen sich auf die Resonanz der Besucherinnen und Besucher. „Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass hinter jeder Betreuung ein Mensch steht, der sich für einen anderen Menschen engagiert und einsetzt“, so die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins. Im Kreis Kleve werden derzeit rund 3.000 Betreuungen ehrenamtlich geführt. „Das ist ein tolles Bild einer solidarischen Gesellschaft, der das Gegenüber nicht egal ist.“

(c) Diakonie Deutschland

Hamburg (ekd.de). Anlässlich des 175. Diakonie-Jubiläums überträgt das ZDF am 10. Dezember einen Gottesdienst aus der Kirche St. Nicolaus der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) in Hamburg. Den Gottesdienst zum Thema „Selbstbestimmtes Leben“ gestalten Mitarbeitende und -Beschäftigte der Stiftung, die Predigt hält Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, wie die Diakonie Deutschland und die Stiftung Alsterdorf mitteilten.

Die Vorbereitungen laufen: Am Freitag, 25. November stehen vor dem Info- und Beratungsladen Neuland in Kevelaer sowie vor dem Diakonie-Beratungsbüro in Xanten orange-farbene Stühle. "Orange the world/day" heißt die UN-Kampagne, welche sich gegen Gewalt an Frauen in Deutschland und überall auf der Welt stark macht. Große Gebäude weltweit werden mit orangem Licht angestrahlt. Jede/r kann mitmachen und ein oranges Zeichen setzen: Hier ist kein Platz für Gewalt. "Orange the world" läuft vom 25. November bis zum 16. Dezember.

Wenn in Goch Flachsmarkt ist, bieten Händler ihre Waren an der linken und rechten Straßenseite an. Dafür werden die Brückenstraße und große Teile der Bahnhofstraße komplett gesperrt. Das erschwert den Zugang zur Diakonie erheblich, der dann nur noch zu Fuß möglich ist. Sollten Sie in der Lage sein, den persönlichen Besuch bei der Diakonie auch an einem anderen Tag zu erledigen, so ist dies anzuraten. Telefonisch bleibt die Diakonie wie üblich erreichbar. In Goch ist jeweils am letzten Dienstag im Oktober und November Flachsmarkt.

Xanten/Kreis Kleve. Die Synode des Ev. Kirchenkreises Kleve tagte am Wochenende im Xantener Ratsaal. Am Samstag wich die Kreissynode von ihrer Tagesordnung ab. Sie erabeitete und verabschiedete eine Erklärung, welche die Synodale Brigitte Messerschmidt eingebracht hatte: Sie beschreibt die Sorge der Kreissynode über die Eskalation antisemitischer Straftaten in Deutschland. Sie äußert Erschrecken über die Verneinung des Existenzrecht Israels und über die Bagatellisierung der schrecklichen Gewalttaten der Hamas. Die Kreissynode sieht die Gewährleistung der Sicherheit und der Freiheit des Glaubens und des Lebens aller Jüdinnen und Juden in Deutschland auch als eigene Aufgabe, ebenso den Einsatz für eine friedvolle und respektvolle Gesellschaft. "Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden", so die Erklärung weiter. Antisemitismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, gegen das der Kirchenkreis mit seinen Gemeinden gemeinsam vorgehen will. In Gottesdiensten, Gesprächsrunden und Bildungsarbeit soll die Thematik aufgregriffen werden.

Düsseldorf. Die Pogromnacht fand heute vor 85 Jahren statt. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, ruft dazu auf, die Opfer des Antisemitismus zu sehen und ihnen beizustehen. „Lasst uns jüdisches Leben schützen, wo immer es bedroht wird“, sagte Latzel in einer Erklärung zum 9. November. Auch rief er dazu auf, die Geiseln in Gaza und ihre Angehörigen nicht zu vergessen. Die rheinische Kirche bekenne sich zugleich „zu der bleibenden Erwählung des Volkes Israel und zu unserer engen Verbindung als Kirche mit dem Judentum“.

Uedem. Zum ersten Mal nahm das Ambulant Betreute Wohnen (BeWo) am „Novemberleuchten im Tannenwäldchen“ teil. Der adventliche Markt fand im Garten der Künstlerin Maria Verhoeven am vergangenen Wochenende statt und zog tausende Besucherinnen und Besucher an. Schon öfter war das Novemberleuchten vom BeWo besucht worden, der eigene Stand jedoch feierte nun Premiere. „Für uns war es ein voller Erfolg“, berichteten die beteiligten Nutzerinnen und Nutzer des BeWo und die begleitenden Diakonie-Mitarbeitenden. Ein ganzes Jahr lang hatten zwei BeWo-Gruppen die Verkaufsartikel hergestellt, Taschen und Schals genäht, Plätzchen gebacken und sich auf den Standbetrieb vorbereitet.

Suchtberatung – ein Hilfsangebot mit Wirkung

Geldern. Es gibt nicht den „typischen“ suchtkranken Menschen. Der traurige Tod des Friends-Darstellers Matthew Perry zeigt, dass Erfolg, gute soziale Beziehungen, selbst Reichtum nicht vor Alkohol- und Medikamentensucht bewahren konnten. Zum deutschlandweiten Aktionstag Suchtberatung am 9. November schildert Petra van Bergen, Fachbereichsleiterin der Sozialen Dienste bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, eine von vielen Beratungssituationen, die sie im Haus der Diakonie in Geldern erlebt: