Aktuelles 2019

Sie schaut hinter die Zahlen

Seit Juni ist Anne Rutjes bei der Diakonie als kaufmännische Leitung in der Verwaltung tätig. Aufgewachsen und wohnhaft ist sie, mittlerweile mit Mann und 6-jähriger Tochter, in Kranenburg. Nach dem Abitur (Wirtschaft und Verwaltung) am Berufskolleg in Kleve machte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Volksbank Kleverland, dann ging es beruflich nach Nijmegen zum Max-Planck-Institut. Anschließend machte sie 6 Jahre die Buchhaltung und Verwaltung eines Unternehmens in der Sand-und Kiesindustrie und war die letzten 6 Jahre als Finanzleitung und Prokuristin eines Mineralölunternehmens in Kleve tätig.

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Arbeitskreis Asyl: Weiter mit der Diakonie

Die Kündigung der Diakonie-Flüchtlingsberatung durch die Stadt Xanten zum Ende des Jahres bewegt viele. Nun hat sich der Arbeitskreis Asyl dazu geäußert und fordert die Weiterführung der Beratung durch die beiden Diakonie-Mitarbeiterinnen. „Sie haben ein Netzwerk in Xanten aufgebaut und sind für die Migrantinnen und Migranten wie auch für uns wichtige, vertrauensvolle Ansprechpartner.“ Heike Pullich, die bereits seit 2000 als Flüchtlingsberaterin in Xanten unterwegs ist und Bettina Hils sind bei der sich ständig ändernden Asylgesetzgebung wie bei allen möglichen Alltagsproblemen gefragte Gesprächspartner von Ärzten, Schulen und auch Ämtern. „Wir stehen auf der Seite der Flüchtlinge und sehen, dass die Diakonie als kirchlicher Träger bei ihnen Vertrauen genießt.“ Schreiben, die vom Staat kommen, werden schon mal misstrauisch beäugt, vor allem auf Grund schlechter Erfahrungen in den Heimatländern und auch noch mangelnder Sprachkenntnisse. Die Flüchtlingsberatung kann in solchen Fällen für Aufklärung sorgen.

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Neu: Statistik zur Wohnungslosigkeit

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG-W) begrüßt Einführung einer Statistik zur Wohnungslosigkeit

Berlin, 25.09.2019. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) begrüßt, dass die Bundesregierung mit dem vorgelegten Gesetzentwurf die gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Daten zum Umfang und zur regionalen Verteilung der Wohnungslosigkeit in Deutschland schafft. Dieser Schritt entspricht der langjährigen Forderung der BAG W nach Einführung einer bundesweiten Wohnungslosenberichterstattung. Damit wird eine große Lücke in der Armutsberichterstattung des Bundes geschlossen, auch wenn noch in einigen Punkten Verbesserungsbedarf besteht. Der Gesetzentwurf sieht die Erfassung der am Stichtag 31. Januar eines jeden Jahres untergebrachten wohnungslosen Personen vor.

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BeWo-Reise zum Thema Ökologie

Geldern. Glücklich und zufrieden sind die Teilnehmenden einer Bildungsreise zum Thema Ökologie zurückgekehrt. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hatte diese Reise des Ambulant Betreuten Wohnens nach Niedersachsen für Menschen mit und ohne Behinderungen aus Kevelaer, Geldern und Umgebung organisiert. Zwischen dem 9. September und 13. September standen unter anderem das Weltnaturerbe niedersächsisches Wattenmeer, die Meyer-Werft in Papenburg und das Emssperrwerk in Emden auf dem Programm. Ausgangspunkt für die spannenden und erlebnisreichen Exkursionen war der Ort Ditzum mit seinem schönen Fischereihafen. Die Gruppe bedankt sich bei der Diakonie im Kirchenkreis und beim Landschaftsverband Rheinland für die finanzielle Förderung. Eine zweite Bildungsreise für Menschen mit und ohne Behinderungen aus Goch, Kleve und Umgebung, die von privaten Spendern unterstützt wird, startet heute nach Bremerhaven. Das Thema der Bildungsreise lautet dann: "Kultur und Gesundheit - Im Einklang mit sich selbst".

 

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Fürsorglich in Xanten

Xanten. Mit dem Jahresfest der Diakonie sagt sie Danke für die geleisteten Dienste ihrer beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden. In diesem Jahr in Xanten, begann das Fest wie immer mit einem Gottesdienst. „Fürsorglich“ so waren er und das Fest überschrieben. Bereits seit 25 Jahren „fürsorglich“ ist Angela Pastoors. Die Pflegefachkraft der Diakonie arbeitet seit 25 Jahren für das Wohlergehen von pflegebedürftigen Menschen, seit kurzem auch in der Palliativpflege. Dafür bekam sie das Kronenkreuz der Diakonie in Gold von Superintendent und Xantener Gemeindepfarrer Hans-Joachim Wefers und Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff überreicht.

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Diakonie beim Weltkindertag

Geldern. Beim Weltkindertag in Geldern ging es mal nur um die Kinder. Es war ein schöner, sonniger Tag: 32 Organisationen unterhielten die Kinder mit verschiedenen Aktionen. Auch die Diakonie hatte einen Informationsstand aufgebaut: Dort konnten sich die Kinder mit den riesigen Bubble-Bällen austoben. Obwohl die Bälle eher für Grundschulkinder und Jugendliche gedacht sind (mit Durchmesser von 120 cm), waren auch ein paar Kindergartenkinder dabei, die sich den Spaß nicht entgehen lassen wollten.

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Stadt kündigt Flüchtlingsberatung

Xanten. Seit dem Jahr 2000 bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve in Xanten Flüchtlingsberatung an. Je nachdem, wie es die Situation erforderte, waren es bis zu drei Vollzeitstellen. Aktuell arbeiten mit Heike Pullich-Stöffken und Bettina Hils zwei Diakonie-Flüchtlingsberaterinnen am Küvenkamp. Seit 2015 bestehen Kooperationsverträge mit der Stadt Xanten. Der aktuelle Vertrag wurde nun fristgerecht zum 31. Dezember seitens der Stadt Xanten gekündigt. „Bislang waren wir immer in guten Gesprächen mit der Stadt und haben die Verträge an die aktuelle Situation angepasst, also Stellen aufgestockt oder abgebaut“, so Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff. Eine Begründung für die Kündigung der Kooperation gab es seitens der Stadt nicht. Die Stadt finanziert die Arbeit der Diakonie zu fast 100 Prozent aus Eigen- und Landesmitteln, die Diakonie stellt die Mitarbeitenden bereit.

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Angela Pastoors: Kronenkreuz beim Jahresfest

Goch. Sie hat sich gefreut und war überrascht. Denn Angela Pastoors ist für die Diakonie im Kirchenkreis Kleve erst seit zweieinhalb Jahren tätig. Zuvor arbeitete die examinierte Pflegefachkraft in einem stationären Bereich für Schwerstkranke. Diese Zeit zählt mit, so dass sie die Wertschätzung für 25 Jahre diakonischen Dienst erhält. „Der Zeitdruck im stationären Bereich habe enorm zugenommen“, so Pastoors. Bei der Diakonie gefällt ihr, dass sie bei einem Patienten sein kann und in dem Moment nur für ihn da ist. „Und dann fahre ich einfach zum Nächsten“.

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Betreuerinnen in der Sommerreihe Diakonie RWL

Text und Fotos: Ann Kristin Herbst, Diakonie RWL

Goch. Anträge ausfüllen, mit Behörden und Banken telefonieren, Entscheidungen über Heim- und Klinikaufenthalte treffen – kaum ein Ehrenamt ist so anspruchsvoll wie das des rechtlichen Betreuers. Doch grauhaarig muss niemand sein, um sich für Menschen zu engagieren, die ihr Leben nicht mehr alleine regeln können. Sara Urselmans und Steffi Forster sind der beste Beweis. Die beiden jungen Heilerzieherinnen arbeiten ehrenamtlich im Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve.

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Kritik am "Starke-Familien-Gesetz"

Die Sommerferien sind vorbei: In NRW beginnen zwei Millionen Kinder und Jugendliche ein neues Schuljahr. Neue Bücher, Ausgaben für Ausflüge und Mittagessen - für viele Familien sind die Kosten nur schwer zu stemmen.  Die Bundesregierung will Geringverdiener jetzt mit dem "Starke-Familien-Gesetz" unterstützen. Auch ein Rechtsanspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule steht zur Debatte. "Für soziale Gerechtigkeit braucht es mehr", sagt Tim Rietzke, Familienexperte der Diakonie RWL.

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Team Tagespflege vor dem Start

Geldern. Mit dem Einzug der Diakonie am Ostwall 20 nimmt auch die erste Diakonie-Tagespflege in Geldern ihre Arbeit auf. „Start ist am 1. August“, sagt Angelika Jacobs, Tagespflegeverbundleitung der Diakonie und zuständig für zwei weitere Tagespflegen in Goch. Auf die neuen Tagespflegegäste wartet ein komplett neu zusammengestelltes Team in neuen Räumlichkeiten. Für die Teamleitung in Geldern ist Gesa Schroer aus Alpen zuständig: „Zusammen sind wir vier Pflegefachkräfte und zwei Betreuungskräfte.“ Sie werden die maximal 14 Tagespflegegäste pro Tag willkommen heißen. „So haben wir wirklich Zeit für die Menschen“, freut sich das Team auf den Start. Tagespflege entlastet pflegende Angehörige, je nach Pflegegrad zahlen die Pflegekassen einen unterschiedlichen Betrag. „Das ist eine Zusatzleistung, die zusätzlich zu anderen Pflegeleistungen gezahlt wird“, informiert Jacobs. Noch sind Plätze frei, danach gibt es eine Warteliste.

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Grillfest an der Stechbahn

Kleve. Es herrschte beste Stimmung am frühen Abend des 11. Juli beim Sommerfest des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) in Kleve. Unter dem Motto „Grill und Chill“ trafen sich Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Betreuern und anderen Gästen zum traditionellen Grillevent im Diakonie-Garten an der Stechbahn. Bei Sonnenschein und blauem Himmel wartete auf alle leckeres Fleisch, Gemüse und Salat, auch Vegetarier kamen auf ihre Kosten.

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Freiwilligendienst in der Diakonie-Tagespflege

Goch. Die Diakonie sucht kurzfristig, ab August oder später, Mitarbeitende (w/m/d) für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst. Einsatzorte sind die Tagespflegen im Haus der Diakonie in Goch an der Brückenstraße und an der Parkstraße. Ein Freiwilligendienst in der Tagespflege ist besonders sinnvoll für Menschen, die den Bereich Pflege/Altenpflege als Berufsoption kennen lernen wollen.

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Umzug in Geldern!

Während die Handwerker noch die letzten Arbeiten erledigen, werden die ersten Umzugskartons ausgepackt: Der große Umzug der diakonischen Dienste in das neue Haus der Diakonie am Ostwall 20 findet in dieser Woche statt. Mobile Rufnummern behalten ihre Gültigkeit, alle anderen Nummern aus dem Harttor und der Gelderstraße verfallen zugunsten einer neuen Nummer. Diese finden Sie auf der jeweiligen Seite der Fachbereiche. Anbei einige Bilder des Umzugs.

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Grundschüler planten „gute Taten“

Weeze. Für die Schule, für die Gemeinde, oder generationenübergreifend. Diese Zielrichtungen sollten Projekte haben, welche die Aktion „die gute Tat“ jedes Jahr bündelt. Mittlerweile zum 6. Mal nach dem Start 2014 fand die Aktion in den 3. Klassen der beiden Weezer Grundschulen Marienwasser und Petrus-Canisius statt. Ganz herzlich „Danke“ sagten die beiden Schirmherren der Aktion im Weezer Ratssaal, Bürgermeister Ulrich Francken und Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff.

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Synode: Teilhabe aller im Blick behalten

Kerken. Mit langem Applaus hießen die Synodalen die kleine Delegation aus der Ev. Kirchengemeinde Straelen-Wachtendonk im Kirchenkreis Kleve Willkommen. Zuvor hatte die Kreissynode für die Aufnahme der Gemeinde als eine von dann insgesamt 20 evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis einstimmig votiert. Zum 1. Januar 2020 soll der Beitritt formell vollzogen sein.

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Tagespflege in Büderich ab 2021 geplant

Goch/Büderich. Büderich bekommt eine Diakonie-Tagespflege mit 14 Plätzen. Das haben die Mitglieder der Diakonie im Kirchenkreis Kleve bei ihrer Versammlung vor Kurzem beschlossen. Die Tagespflege wird als einstöckiges Gebäude auf einem Grundstück an der Weseler Straße gegenüber der Sparkasse entstehen. Sie und die ebenfalls geplanten seniorengerechten Wohnungen werden über das Neubaugebiet erreichbar sein.

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Menschen im Freiwilligendienst gesucht!

Wir suchen: Mitarbeitende (w/m/d) im Freiwilligendienst Freiwilliges Soziales Jahr FSJ / Bundesfreiwilligendienst BFD (Beginn nach Absprache)Du weißt noch nicht genau, was du später machen willst? Du interessierst dich für Menschen und scheust nicht den Umgang mit alten und dementiell erkrankten Menschen? Dann wären die Ambulante Pflege oder die Tages-pflegen der Diakonie in Goch oder Geldern das Richtige für dich. Im Ambulant Betreuten Wohnen (Kleve und Geldern) lernst du Menschen mit Behinderungen und in sozial schwierigen Lagen kennen. Sie werden bei der eigenständigen Lebensführung unterstützt. Die Suchtberatung unterstützt Konsumenten und Angehörige, die Suchtvorbeugung setzt auf präventive Maßnahmen, zum Beispiel in Schulen. Die Freiwilligendienste sind auf ein Jahr angelegt und unterliegen den Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes (FSJ/BFD).

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Kreissynode zu sozialpolitischen Themen

Kerken. Am Samstag, 15. Juni 2019, findet die 219. Tagung der Synode des Ev. Kirchenkreises Kleve statt, zu welcher der Kirchenkreis herzlich einlädt. Beginn der öffentlichen Tagung ist um 9:00 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst am Tagungsort, der Ev. Kirche Nieukerk, Dennemarkstraße 5. Es predigt Pfarrer Frank Bublitz (Sonsbeck, Bild rechts). Das Ende der Synode ist für 15:45 Uhr vorgesehen. Die Verhandlungen der Synode leitet der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Kleve, Pfarrer Hans-Joachim Wefers (Bild links). Die Sommersynode widmet sich schwerpunktmäßig sozialpolitischen Themen, die ab 11:30 Uhr durch Mitarbeitende der Diakonie eingebracht werden: Darunter das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, das Recht auf angemessene Pflege im Alter und das Recht auf gerechte Teilhabe. Nach der thematischen Einführung durch Diakonie-Mitarbeitende teilt sich die Synode in drei Diskussionsgruppen auf. Deren Ergebnisse werden nach der Mittagspause zusammengefasst präsentiert (ab ca. 14:15 Uhr).

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Rouenhoff zu Gast in Goch

Goch. Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Stefan Rouenhoff (CDU), hat der Stadt Goch einen Besuch abgestattet. Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Knickrehm besichtigte er die Tagespflege der Diakonie an der Parkstraße. Dort und im Haus der Diakonie an der Brückenstraße werden Seniorinnen und Senioren tagsüber betreut. Gerontopsychiatrische Fachkräfte und speziell geschultes Pflegepersonal fördern und trainieren durch Angebote das Gedächtnis, die Orientierung, Wahrnehmung und Motorik sowie Schreib- und Lesefähigkeit. Rouenhoff und Knickrehm ließen sich die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort erläutern. „Eine Gesellschaft trägt für ihre älteren Menschen eine besondere Verantwortung. Deshalb ist es so wichtig, dass die Politik auch die Pflege im Alter verstärkt in den Blick genommen hat. Im Mittelpunkt muss dabei ein würdevolles Altern stehen. Die Tagespflege der Diakonie setzt dies eindrucksvoll um“, sagte Stefan Rouenhoff im Anschluss an den Besuch. „Hier wird hochqualifizierte Arbeit geleistet die dazu dient, den Menschen ein Stück weit Eigenständigkeit und damit Lebensqualität zu ermöglichen. Es ist beeindruckend, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten“, so Bürgermeister Ulrich Knickrehm.

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Mit "Rauchfrei" gegen die Sucht

Geldern. Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Alleine aufzuhören, damit tun sich viele Menschen schwer. Das erfahren sie bei vielen erfolglosen Versuchen. Hilfe bietet die Suchtberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Einzelpersonen und Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsfürsorge mit dem Programm „Rauchfrei“. Interessierte können sich bei einer Sprechstunde am Donnerstag, 6. Juni, von 17:30 bis 18:30 Uhr bei Suchttherapeut Yevgeniy Steinhauer in der Diakonie-Suchtberatungsstelle, Gelderstr. 39 in Geldern, über das Programm freibleibend informieren, auch telefonisch unter 02831 / 9130-842.

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Das ist „Klasse 2000“

Straelen. Schon Erwachsenen fällt es manchmal schwer, Gefühle beim Gegenüber richtig zu deuten. So lernen auch Heranwachsende „aufziehende Gewitter“, Scham oder Angst ihres Gegenübers erst mit der Zeit zu erkennen. Im Rahmen des Projekts „Klasse 2000“ besuchte Petra van Bergen, Mitarbeiterin der Diakonie-Suchtvorbeugung im Kirchenkreis Kleve, die Klasse 2b der Katharinen-Grundschule in Straelen. Nicht nur ein Gesicht zeigt Gefühle, auch Schultern, Hände und Augen gehören dazu, lernten die 25 Kinder.

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Vortrag Gesundheit und Schwangerschaft

Xanten. Zu einem Vortag „Frauengesundheit und Möglichkeiten der Verhütung“ hatte die Flüchtlingsberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve geflüchtete Frauen eingeladen. 25 Teilnehmerinnen kamen in das Haus am Küvenkamp, um Tanja Halici zuzuhören. Die Mitarbeiterin der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaft und Sexualität in Moers hat mit solchen Formaten gute Erfahrungen gemacht: „Ich treffe meistens auf für das Thema offene Frauen, wenn ich es `Gesundheitsberatung´ nenne. Sexualität wird in vielen Ländern nicht so offen diskutiert wie bei uns.“

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Infoabend Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Goch. Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. informiert zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Beginn der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 6. Juni, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 02823 / 93 02-0.

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Aktionswoche Alkohol zu Alltagsfragen

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche Alkohol. Sie findet alle zwei Jahre, nun zum insgesamt siebten Mal statt. Vom 18. bis 26. Mai steht bei der Präventionskampagne Freiwilligkeit, Bürgerengagement und Selbsthilfe im Vordergrund. Neun Tage lang machen Beratungsstellen wie die der Diakonie in Geldern auf ihr Beratungsangebot aufmerksam. Prävention beginnt dort, wo viele Menschen noch kein Problem sehen: Partys und viel Alkohol, Jugendliche und der erste Rausch, Alkohol auf Betriebsfeiern.

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Umzug steht in sieben Wochen bevor

Geldern. Nun geht es Schlag auf Schlag, täglich kann neuer Baufortschritt bestaunt werden. Am 1. Juli soll das Haus vom Vermieter, der Kapuzinertor GmbH an die Diakonie übergeben werden. Am 2. Juli rollen die Möbelwagen an. Bis dahin müssen die Büros an der Gelderstraße und am Harttor leergeräumt sein.

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Helden im Alltag: Pflegende Angehörige

Sie sagten erst keinem etwas. Drei Tage vor der Feier der Goldenen Hochzeit im vergangenen  September erhielt Heinz Petersilie die Nachricht: Demenz, später wurde bei ihm noch ein Hirntumor gefunden. „Wir haben die Goldhochzeit trotzdem richtig und groß gefeiert“, erzählt seine Frau Agnes und zeigt stolz den Bildband mit Fotos. Die 72-Jährige pflegt ihren Mann und steht stellvertretend für alle Alltagsheldinnen und Alltagshelden, denen die Diakonie anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am Sonntag, 12. Mai Danke! sagt.

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Internationaler Tag der Pflege: 12. Mai

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich an landesweiter Initiative der Wohlfahrtsverbände

Goch. Mit der Pflege eines Angehörigen übernehmen Ehepartner/-innen, Kinder, Nachbarn und Freunde eine Aufgabe, die ihnen wichtig ist, sie aber auch belasten kann. Laut Pflegestatistik des Bundes wurden in Nordrhein-Westfalen Ende 2017 rund 417.000 Pflegebedürftige, also mehr als zwei Drittel der insgesamt rund 770.000 Pflegebedürftigen, von Angehörigen gepflegt. Grund genug, die Leistung dieser Menschen mit dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zu würdigen. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve sagt pflegenden Angehörigen „Danke!“. „Sie sorgen vor allem dafür, dass der Alltag pflegebedürftiger Menschen lebenswert bleibt“, sagt Malcolm Lichtenberger, Leiter der Pflegerischen Dienste der Diakonie. Er und die Wohlfahrtsverbände in NRW rufen daher dazu auf, die Situation pflegender Angehöriger stärker in den Blick zu nehmen und weiter zu verbessern.

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Am Ende unverzichtbar

Palliativpflegekräfte sorgen sich um die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen

Goch. Mit Freude in eine sensible Tätigkeit: Bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve begannen am 1. Mai drei Palliativkräfte ihre Tätigkeit. Katharina Langer, Angela Pastoors und Natascha van den Höövel  arbeiteten bislang als Pflegefachkräfte bei der Diakonie und haben sich nun als Palliativkraft weitergebildet. 160 Unterrichtsstunden absolvierten sie mit insgesamt neun Teilnehmenden und verschiedenen Dozenten im Katholischen Karl-Leisner Klinikum Kalkar.

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Kinder mit Behinderung: Testamentarische Vorsorge

Goch. Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve lädt ein zu einem Vortragsabend mit dem Thema: „Wie treffe ich testamentarische Vorsorge für mein behindertes Kind?“ Referentin am Dienstag, 7. Mai, um 18 Uhr ist Friederike Richter, Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht. Der Abend im Haus der Diakonie an der Brückenstraße 4 in Goch ist kostenfrei, eine Anmeldung telefonisch erwünscht unter 02823 / 9302-0.

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UNICEF-Reporter Manfred und Silke Kutsch in Goch

UNICEF-Reporter Manfred Kutsch berichtet von seinem Besuch in Mossul
Am 6. Mai um 19 Uhr, im Gocher Gemeindehaus, Markt 4

Die Ev. Kirchengemeinde und die Eine-Welt-Gruppe Goch laden gemeinsam zu dem Abend ein.

Die Besatzungszeit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ein monatelanger Befreiungskampf haben aus der einst blühenden nordirakischen Kultur-Metropole Mossul eine Ruinenlandschaft gemacht.

Die Reporter Manfred und Silke Kutsch dokumentierten eine Woche in Mossul unter hohen Sicherheitsvorkehrungen das Leben der IS-Opfer und deren Schicksale. Sie sprachen mit vielen traumatisierten Jungen und Mädchen, mit Minenspezialisten, Ärzten, Lehrern und Familien, die alles verloren haben. Die Kameras der Weltöffentlichkeit zogen weiter. Doch das Leid der Zivilbevölkerung, insbesondere der Kinder, entzieht sich menschlicher Vorstellungskraft.

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Osterfrühstück der Tagespflegen

„Herzlich willkommen!“ hieß es heute in der Diakonie-Tagespflege an der Brückenstraße in Goch. Tagespflegegäste und ihre Angehörigen waren zum Osterfrühstück eingeladen. Das Frühstück hat mittlerweile Tradition und ist bei allen beliebt. Nicht nur weil es leckere Dinge zu essen gibt, sondern weil der Raum der Tagespflege bereits österlich schön geschmückt ist. In der Karwoche gibt er so einen Ausblick auf das bevorstehende Osterfest. Wenn dann auch noch die Sonne scheint wie am Dienstag, schmecken Brot und Brötchen noch mal so gut. Auch die Tagespflegegäste an der Parkstraße frühstücken zusammen mit ihren Angehörigen, allerdings erst am Mittwoch.

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Vogelhäuser für die Kita

Goch. Zwei Tage lang hatten die Tagespflegegäste der Diakonie in der Parkstraße an insgesamt fünf Vogelhäuschen gewerkelt. Zwei davon schenkten sie nun der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte nebenan. Zur Übergabe hatten sich Heinz-Peter Petersilie und Petronella Artz am Dienstagvormittag auf den Weg gemacht. Neugierig begutachteten die Kinder die Vogelhäuser, in denen schon bald neue Bewohner einziehen sollen. Tagespflegegäste werden bei der Diakonie je nach ihren Vorlieben und Fähigkeiten im Alltag gefördert. Sei es handwerklich, wie beim Bau dieser Vogelhäuser, beim Zubereiten von Gebäck oder bei jahreszeitlichen Bastelaktivitäten.

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Nutzer des Betreuten Wohnens besuchten Zirkus

„Manege frei“ lautete das Motto beim Ausflug des Ambulant Betreuten Wohnens der Diakonie im Kirchenkreis Kleve (BeWo). Mit dem Bus ging es nach Mönchengladbach. Dort hatte „Zirkus Roncalli“ seine Zelte aufgebaut. Die Diakonie-Mitarbeitenden und BeWo Nutzer danken der Frauenvereinigung „Inner Wheel“. Sie spendete die Eintrittskarten für 40 Personen. Gerne waren vier Damen des Klever „Inner-Wheel-Clubs“ mit von der Partie. „Inner Wheel“ ist eine der größten internationalen Frauenvereinigungen mit über 103.000 Mitgliedern in 103 Ländern. Sie sieht sich als eine „Service-Organisation“ und ist mit ihren Aktivitäten drei Zielen verpflichtet: der Freundschaft untereinander, dem sozialen Engagement und der internationalen Verständigung. Alle Beteiligten fuhren am Schluss voller neuer Eindrücke Richtung Kleve zurück. „Ich fühlte mich total in einer anderen Welt und was für eine tolle Atmosphäre“, sagten BeWo-Nutzer nach dem Zirkusbesuch. „Akrobaten können sich toll verbiegen und der Clown war cool“, sagten andere. Mit herzhaftem Lachen und lautem Klatschen quittierten sie die Vorstellung.

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Aktionsbündnis sammelte 200 Unterschriften

Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen“ sammelte in 4 Stunden über 200 Unterschriften für bezahlbaren Wohnraum

Kleve. Immer mehr Menschen sind am Wohnungsmarkt benachteilitgt und finden keine geeignete und bezahlbare Wohnung. Das liegt vor allem an den rasant steigenden Mieten und an unzureichenden Angeboten an kleineren Wohneinheiten. Dagegen wehrt sich ein Bündnis aus acht Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, Wohlfahrts- und Sozialverbände wie die Diakonie im Kirchenkreis Keve und der Deutsche Mieterbund. Am vergangenen Mittwoch, 27. März, sammelten sie hierzu Unterschriften für eine Petition an den Ministerpräsidenten des Landes NRW und an die Fraktionen der CDU und FDP im Landtag in der Klever Innenstadt.

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Hilfen für Einelternfamilien

EFUS, die Bezeichnung des Projekts, steht als Abkürzung für „Einelternfamilien fördern und stärken“. Im Mittelpunkt des bislang befristeten Angebots stehen das erwachsene Familienmitglied und insbesondere die Kinder. Durch individuelle Förderung soll die Situation der Familie nachhaltig verbessert werden. Das Projekt EFUS ist Anfang Mai 2018 in Büroräumen an der Lindenallee 23 in Kleve auf Initiative von Landrat Wolfgang Spreen gestartet. Projektleiter Viktor Kämmerer kennt als ehemaliger Bürgermeister und ehemaliger Geschäftsführer bei der Arbeiterwohlfahrt Stärken und Schwächen von Hilfesystemen. Mit ihm sprach Stefan Schmelting.

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Infoabend des Betreuungsvereins

Infoabend Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. informiert zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Beginn der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 4. April, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 02823 / 93 02-0.

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Drei Männer „rockten“ den Weiberabend

Weeze. Ein Weiberabend, der auch für Männer unterhaltsam war: die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen Weeze und Goch hatten mit der Diakonie im Kirchenkreis Kleve  anlässlich des Internationalen Weltfrauentags in das Bürgerhaus Weeze eingeladen. Dort auf der Bühne erwarteten die rund 300 Gäste Nito Torres und seine beiden Bandkollegen Roland Miosga (Keyboard) und Manni Miketta (E-Bass). Sie boten mehr als zwei Stunden Programm.

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Mölleken sagt Diakonie „Adieu“

Ihr „So“ werden die Mitarbeitenden vermissen. Ein Wort, das Angelika Mölleken häufig gebrauchte, um unterschiedliche Stimmungslagen und Ereignisse auszudrücken. „Auf zu neuen Ufern“ heißt es nun für die Mitarbeiterin der Suchtberatung: am 14. März wurde Angelika Mölleken von der Diakonie im Kirchenkreis Kleve von den Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Die 65-jährige kam mit Gründung der Diakonie als eingetragener Verein 1991 - und blieb bis heute. „Mein Büro werde ich wohl nicht vermissen, aber den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen und meinen Klienten.“ Mölleken hat seit fast 28 Jahren (Beginn Mai 1991) mit Menschen zu tun, die es im Leben nicht einfach haben. Die Diplom-Pädagogin begann zunächst in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Geldern-Pont. Dort arbeitete sie ausschließlich mit Männern an deren Suchtmittel-Abhängigkeit und versuchte, sie von einer weitergehenden therapeutischen Behandlung zu überzeugen. „Im Gefängnis saßen viele von ihnen, weil sie eben wegen der Drogensucht kriminell geworden waren“, erinnert sich Mölleken. Alphabetisch zählte Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff Eigenschaften der ausscheidenden Mitarbeiterin auf, darunter: voller Energie und verlässlich. „Wir wünschen ihnen alles Gute für die kommende Zeit und kommen sie uns bald mal im neuen Standort in Geldern am Ostwall besuchen“, so Wolff.

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Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Goch. Es gibt Fragen, für die das eigene Umfeld häufig auch keine Lösung parat hat: Zum Beispiel für Probleme, die pflegende Angehörige demenzkranker Menschen beschäftigen. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet ihnen in Kooperation mit der Barmer Gesundheitskasse am Mittwoch, 20. März, einen kostenlosen Gesprächskreis an. In ihm können sich Menschen in kleiner Runde vertrauensvoll austauschen mit anderen, denen es ähnlich ergeht. Moderiert wird der Gesprächskreis von Karin Ackermann, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakonie und Angelika Jacobs, Leiterin des Diakonie-Tagespflegeverbunds. Der Gesprächskreis findet dann ab April regelmäßig, jeden 2. Mittwoch im Monat, um 18 Uhr im Haus der Diakonie an der Brückenstraße 4 statt. Er bietet neben dem Erfahrungsaustausch auch kompetente Beratung zu Pflege- und Unterstützungsangeboten. Interessenten melden sich telefonisch an unter Telefon: 02823 / 9302-28. 

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Fit im Freiwilligendienst

Menschen reifen mit ihren Aufgaben und Begegnungen in der Arbeitswelt: Tobias Kristann und Melinda Kastrat sind im Freiwilligendienst für die Diakonie im Kirchenkreis Kleve unterwegs. Für Kristann endet das Jahr und damit der Dienst bereits Ende Februar. Die beiden 19-jährigen Gocher haben den Bereich Ambulante Pflege und Tagespflege kennengelernt und erzählen von ihren Erfahrungen.

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Handyfasten mit der Diakonie

Geldern. Das Unmögliche wagen: Wer hat nicht schon mal über sein Handy geflucht? Die ständige Erreichbarkeit, das dauernde Eintreffen von (Gruppen-)Nachrichten und Statusmeldungen lässt Menschen kaum abschalten. Viele Benachrichtigungen sind noch nicht mal persönlich gemeint, sondern werden an Verteilerlisten und ganze Adressbücher geschickt. Wer sich auf Wesentliches und sich selbst konzentrieren will, dem bietet das „Handyfasten“ mit der Diakonie-Suchtvorbeugung eine gute Auszeit.

 

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Damit Karneval nicht Krankenhaus bedeutet

Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve warnt vor Alkoholmissbrauch an Karneval – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Kreis Kleve. Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung ist ein Zusammenschluss von Caritas und Diakonie, der Abteilung Jugend, Familie und Gesundheit der Kreisverwaltung, der Stadtjugendämter, der LVR-Klinik Bedburg- Hau und der Polizei. Ein vornehmliches Ziel ist der Kinder- und Jugendschutz, dem gerade in der Karnevalszeit besondere Bedeutung zukommt: „Dass trotz vieler präventiver Maßnahmen jedes Jahr an Karneval eine ungefähr gleichbleibende Zahl an Kindern und Jugendlichen in Krankenhäusern mit einer Alkoholvergiftung behandelt wird, ist erschreckend“, bedauern die Mitglieder des Arbeitskreises.

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Tagespflegen feierten Karneval

„Wir wollen die Senioren der Stadt nicht vergessen und sie in unseren Karneval einbinden“, sagte das Gocher Prinzenpaar Christian II. und Lisa II. Über ihren Besuch freuten sich die Gäste der Diakonie- Tagespflegen an der Brückenstraße und an der Parkstraße am Dienstag. Sie hatten nicht nur ihre Adjutanten und die Garde dabei. Gerne nahm der älteste Tagespflegegast in der Brückenstraße,  Josef Rinckens (98),  den Sessionsorden der Prinzessin entgegen – Bützchen eingeschlossen.

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Sprechstunde: Kinder aus Suchtfamilien

Die Suchtberatungsstelle der Diakonie bietet eine offene Sprechstunde an und macht bei der 10. bundesweiten Aktionswoche mit.

GELDERN. Jahrzehntelang waren sie vergessene Kinder: Schätzungsweise drei Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland mit Eltern auf, die alkoholkrank oder drogenabhängig sind. Die Bundespolitik hat ihre Leiden und die vielfältigen Gesundheitsrisiken, die diese Kinder lebenslang mit sich tragen, erst spät zur Kenntnis genommen. Die Hilfen für Kinder von psychisch- und suchtkranken Eltern sind durch einen fraktionsübergreifenden Antrag im Deutschen Bundestag im Juli 2017 auf die politische Tagesordnung gesetzt worden. Kinder aus Suchtfamilien sind die größte bekannte Risikogruppe für eine eigene Suchterkrankung. In der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien von 10. bis 16. Februar möchten die Veranstalter mit bundesweiten Aktionen dem Thema mehr Aufmerksamkeit verschaffen, Wissen vermitteln, Hoffnung verbreiten und betroffenen Familien und den Kindern Wege zu Hilfe und Genesung weisen. Am Freitag, 15. Februar, in der Zeit von 14.00 bis 15.30 Uhr bietet die Diakonie-Suchtberatungsstelle in Geldern eine offene Sprechstunde an. Das Angebot steht allen Betroffenen, Angehörigen, sozialen Bezugspersonen und interessierten Einrichtungen kostenlos zur Verfügung. Die Suchtberatungsstelle in Geldern ist erreichbar unter der Telefonnummer: 02831 / 91 30-0.

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Sehnsucht, Sucht und Drogen

Kevelaer. In Zeiten digitaler Medien und Online-Spielen wie „Fortnite“ sind die Gefahren für Jugendliche, in eine Abhängigkeit zu geraten, nicht geringer geworden. Aber auch legale und illegale Drogen wie Alkohol, Cannabis und synthetische Drogen spielen nach wie vor eine große Rolle. Aus diesem Grund fanden an der Gesamtschule Kevelaer-Weeze in Zusammenarbeit mit der Diakonie und der Stadt Kevelaer vom 15. Januar bis zum  7. Februar nunmehr zum zweiten Mal Workshops zur Suchtprävention für alle siebten Klassen statt. „Wir wollen mit den Jugendlichen über Suchtgefahren ins Gespräch kommen und eventuelle Fehlinformationen richtig stellen. Über youtube und soziale Medien sind Jugendliche zwar informiert, aber nicht immer richtig“, skizziert Stephan Gnoß von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie ein grundsätzliches Problem.

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Seniorenbeirat fragt nach bezahlbarem Wohnraum

Geldern. Am besten jung, Doppelverdiener und ohne Kinder. Die Realität der Mieter sieht in Geldern jedoch häufig anders aus und schürt einen Konkurrenzkampf um allzu knappen Wohnraum. Der Seniorenbeirat der Stadt traf sich am Mittwoch zur öffentlichen Sitzung im Bürgerforum. Zu Statements eingeladen waren neben Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Harald Schoelen (Fachhochschule Rhein-Waal) Vertreter von Diakonie und Caritas.

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Vortrag zum Bundesteilhabegesetz

Seit dem 1. Januar 2017 ist das Bundesteilhabegesetz schrittweise in vier Reformstufen in Kraft getreten. Bezüglich seiner Auslegung besteht immer noch mehr Verwirrung als Klarheit. Für mehr Durchblick sorgt ein Vortrag von Andreas Niehoff, Regionalleiter des LVR-HPH-Netzes-Niederrhein. Die Veranstaltung des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve beginnt am Dienstag, 29. Januar, um 18 Uhr. Zudem lädt der Betreuungsverein ein zum Informationsabend „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ am Donnerstag, 7. Februar, ab 17 Uhr. Beide Veranstaltungen finden im Haus der Diakonie Goch, Brückenstraße 4 statt. Interessenten melden sich bitte bei der Diakonie telefonisch unter 02823 9302-0 an.

 

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Weiberabend - mit Prosecco, Schokolade und Lieblingsliedern

Weeze. Am Samstag, 16. März 2019 um 19 Uhr präsentiert Nito Torres sein Kabarett-Programm "Weiberabend" im Bürgerhaus Weeze. Anlässlich des Internationalen Frauentags wird der Weiberabend von den Gleichstellungsbeauftragten in Weeze und Goch, Friederike Küsters (Foto links) und Nicola Roth sowie der Diakonie im Kirchenkreis Kleve präsentiert.

Virtuos verbindet Nito Torres die Genres in seinem Musik-Kabarett und bleibt dabei immer liebevoll, intelligent und ganz nah dran an den Frauen. Begleitet von Many Miketta am Bass und Roland Miosga am Klavier feiert er seinen ganz eigenen Weiberabend, zu dem ausdrücklich auch Männer eingeladen sind.

Der Eintritt kostet 15 VVK/18 Euro, Teile der Eintrittsgelder werden zugunsten  von wohnungslosen Frauen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Frauen verwendet. Wenn diese Frauen Diakonie-Beratungsstellen aufsuchen, brauchen sie häufig schnelle Hilfen, noch bevor reguläre Hilfesysteme greifen können.

Eintrittskarten sind bei der Diakonie in Goch, in den Gleichstellungbüros in Weeze und Goch sowie dem Büro für Kultur und Tourismus in Weeze und der KulTourbühne Goch erhältlich.

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Aktionsbündnis: "Wir wollen wohnen!"

Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist Mitglied im neuen Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen!“

Goch/Düsseldorf. Wohnraum in NRW ist schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Dennoch plant die nordrhein-westfälische Landesregierung, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieter zu streichen. Zudem entstehen längst nicht so viele neue, günstige Wohnungen wie nötig. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist neben Deutschem Mieterbund, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, anderen Wohlfahrts- und Sozialverbänden nun Mitglied des Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen!“. „Die Wohnungssuche ist für Menschen, die von uns als Diakonie betreut werden, mittlerweile mit unzumutbaren Wartezeiten verbunden“, sagt Pfarrer Joachim Wolff, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Kleve.

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Betreuung muss schön machen

Weil dieses Ehrenamt eben keine Selbstverständlichkeit mehr ist: Zum Neujahrsfrühstück des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve kamen 140 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer. Sie führen eine oder mehrere rechtliche Betreuungen für Angehörige oder fremde Personen. Die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins begrüßten die Gäste, Helma Bertgen erinnerte an das Motto des Festes: „Es ist Zeit für das, was war, danke zu sagen, damit das, was werden wird, unter einen guten Stern beginnt.“ Christof Sieben dankte den ehrenamtlichen Betreuern für das entgegengebrachte Vertrauen und: „ Danke an unsere Ansprechpartner bei der Betreuungsstelle, bei Gericht, bei Behörden, Banken und Einrichtungen, die uns dabei helfen, Ihnen zu helfen. Auch wenn nicht immer alles reibungslos verläuft, haben wir doch meist gemeinsam eine gute Lösung gefunden.“ für Unterhaltung sorgte Monika Hintsches aus Mönchengladbach (Bild).

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Diakonie sagt Pfadfindern Danke

Xanten. Dankbar für die großartige Hilfe: Eine von der Diakonie-Flüchtlingsberatung betreute Frau aus Somalia hatte ein großes Problem. Die Mutter eines anderthalbjährigen Kindes hatte gerade gebrauchte Möbel des Diakonie Kaufhauses „Tuwas“ aus Moers bekommen, als sie plötzlich ins Krankenhaus musste. Der Hilferuf der Diakonie- Flüchtlingsberaterinnen Heike Pullich-Stöffken und Bettina Hils stieß bei den Xantener Pfadfindern auf offene Ohren. Sie bauten an zwei Tagen die Möbel auf. Eine Spende dafür wollten sie nicht haben, deswegen sagen die Beteiligten herzlichen Dank!

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