Aktuelles Juni 2020

"We kick Corona" spendet für BeWo

Ambulant Betreutes Wohnen freut sich über 5.000 Euro

Geldern. Ganz herzlich Danke! sagt das Ambulant Betreute Wohnen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. 5.000 Euro bewilligte „We kick corona“ dem Diakoniefachbereich am Ostwall 20. Bereits einen Monat, nachdem BeWo-Mitarbeiter Yannick Gorthmanns den Antrag gestellt hatte, kam die gute Nachricht. Von „We kick Corona“ hörte Gorthmanns in den Medien. Die Initiative ist eine Idee der Bundesliga-Fußballer Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Sie haben weitere Spielerinnen und Spieler anderer Clubs und Sportarten, Musiker und Politiker gefunden, die in den „We kick Corona-Topf“ gespendet haben. Auf der Internetseite heißt es: „Zusammen wollen wir mit #WeKickCorona denen helfen, die anderen helfen, und unseren Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft auch nach der Krise so vielfältig und stark ist, wie vorher.“

„Wir als Ambulant Betreutes Wohnen freuen uns über das Geld, das wir tatsächlich gut gebrauchen können“, sagt Dirk Boermann, Fachbereichsleiter des Ambulant Betreuten Wohnens. Das Geld hilft Mehrkosten durch „Corona“ in den Bereichen Teilhabe und Mobilität aufzufangen. Zu Beginn von Corona konnten notwendige Fahrten zu Behandlungen und Krankenhäusern von der Diakonie nicht erbracht werden. Die Kosten für die Taxiunternehmen, die die Fahrten übernommen haben, sind solche Mehrkosten. Viele geplante Gruppenaktivitäten mussten abgesagt werden. Sie werden jetzt teilweise individuell oder in kleineren Gruppen unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte nachgeholt. Aber diese veränderten Angebote seien immer mit mehr (Personal-) Aufwand und Kosten verbunden als vorher, so Boermann.

Die Frühstücksgruppe am Ostwall ist eines der Angebote. Am Dienstag freuten sich die Anwesenden über die Blätterteig-Thunfisch-Brötchen, die Theo Gasthuys für sie zubereitete. Die Gruppe dient dem Austausch von BeWo-Nutzern untereinander, sie gibt es schon seit rund zehn Jahren. Gasthuys wird von Lia Wolfers bei der Betreuung der Frühstücksgruppe unterstützt. Durch die Abstandsbestimmungen im Hygienekonzept dürfen allerdings maximal acht BeWo-Nutzer nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Auch die Bildungsreise an das Grüne Band, die ehemalige innerdeutsche Grenze, befindet sich noch in der Schwebe. „Wenn wir fahren, dann sind mehr Fahrzeuge nötig.“

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BeWo-Kleve setzt auf Nachhaltigkeit

Kleve. Schonender Umgang mit Ressourcen, ökonomischer Erfolg und soziale Gerechtigkeit: Das sind entscheidende Säulen der Nachhaltigkeit. Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es für jeden Einzelnen, um nachhaltig zu handeln, zu leben und zu wirtschaften? Das fragten sich auch Mitarbeitende des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) in Kleve. Sie haben nun mit den Klienten zusammen drei neue Gruppenangebote geschaffen. Deren Ziel für die Mitarbeitenden: „Wir möchten bei den BeWo-Nutzerinnen und Nutzern das Bewusstsein wecken für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln in möglichst vielen Lebensbereichen.“

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Mitgliederversammlung in der Kirche

Wachsende Nachfrage der Beratungsangebote, finanzielle Unsicherheit durch Corona

Geldern.
Damit die Mitgliederversammlung nicht als Internetkonferenz stattfinden musste, war sie am 3. Juni bei der Ev. Kirchengemeinde Geldern zu Gast. In der Heilig-Geist-Kirche konnten die Corona-Bestimmungen erfüllt werden. Vorstandsvorsitzender Pfarrer Hartmut Pleines begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste in der Kirche. Darunter auch die Delegierten der im Kirchenkreis Kleve neuen Gemeinde Straelen- Wachtendonk, Pfarrer Christian Werner und Dr. Katrin Müller.

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Eltern-Webseminar: Kinder und Handys

„Wann bekomme ich endlich ein Handy?“. Diese Frage hören viele Eltern von ihren Kindern bereits im Grundschulalter. Tipps und Ratschläge rund um „Kind und Handy“ geben Sozialarbeiterin Petra van Bergen und Sozialpädagoge Tim Rambach in einem Webseminar der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Am Mittwoch, 17. Juni, startet das 90-minütige Online-Seminar um 14 Uhr.

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Mieter nicht auf die Straße setzen

Diakonie RWL fordert Aussetzung von Zwangsräumungen in der Corona-Krise

(Düsseldorf). Nach anfänglicher Zurückhaltung der Gerichte in der Corona-Pandemie beobachtet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) eine Zunahme von Zwangsräumungen aufgrund von Mietschulden. „Selten zuvor hat die eigene Wohnung als Schutz- und Lebensort eine so große Rolle gespielt wie in der Corona-Krise. Sie zu verlieren, bedeutet gerade jetzt eine Katastrophe“, sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

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