Aktuelles Dezember 2021

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve sucht eine*n Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement sowie examinierte Pflegefachkräfte, Kranken- und Altenpflegehelfer*innen (m/w/d). Die ausführlichen Stellenanzeigen finden Sie hier: Stellenangebote

Goch. Und er kam doch: Trotz Corona-Lage mussten die Tagespflegegäste der Diakonie in der Brückenstraße nicht auf den Nikolaus verzichten. Wie in jedem Jahr hatte er sein dickes goldenes Buch dabei, in dem er alle guten Taten der Tagespflegegäste notiert hatte. In jedem Fall gab es den obligatorischen Weckmann als Dankeschön des heiligen Mannes. Leider musste die Adventsfeier in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen und ohne Angehörige stattfinden. Die Tagespflegegäste ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken, es wurde gemeinsam gesungen und Gedichte vorgetragen – das gefiel dem Nikolaus – wahrscheinlich kommt er im nächsten Jahr wieder.

Goch. Am Ende waren die Teilnehmenden erleichtert, dass das Grundlagenseminar „Gut betreut“ wie geplant durchgeführt werden konnte. Am letzten Seminartag erhielten sie die Teilnahmebescheinigungen von Claudia Knickrehm, stellvertretende Klever Amtsgerichtsdirektorin, im Haus der Diakonie in Goch überreicht. „Vielen Dank, dass sie durchgehalten haben und sich als Betreuerin oder Betreuer engagieren wollen“, lobte die Betreuungsrichterin. Sechs Freitagnachmittage hatten die Teilnehmenden mit den Betreuungsverein-Mitarbeitenden Helma Bertgen, Stefanie Krettek und Christof Sieben sowie externen Fachleuten Themen rund um rechtliche Betreuungen bearbeitet

Kleve. Mehrere Monate im Sommer beschäftigte sich die Kreativ-Gruppe des Ambulant Betreuten Wohnens der Diakonie (BeWo) mit verschiedenen Techniken der bildenden Darstellung. Dabei fanden BeWo-Nutzerinnen und Nutzer eigene Stärken und entwickelten sie weiter. Es entstanden Kunstwerke, die sich sehen lassen können. „Unsere Klienten fühlen sich durch die vielen positiven Rückmeldungen wie Künstler“, berichtet Monika Köster, stellvertretende BeWo-Fachbereichsleiterin. „Obwohl einige sich zu Beginn der Aktion zunächst nicht trauten, waren sie unter fachlicher Anleitung schließlich doch mit viel Freude und hochkonzentriert bei der Sache.“

Xanten. Licht in der Dunkelheit: Flüchtlinge an den Unterkünften freuen sich über die Weihnachtsbäume, welche die Stadt besorgt und an den drei Xantener Unterkünften aufstellen ließ. Ein Zeichen dafür, dass die Flüchtlinge trotz allgemeiner Hektik und Pandemie nicht vergessen sind. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Görtz, dem ökumenischen Arbeitskreis Asyl sowie den Flüchtlingsberaterinnen Heike Pullich-Stöffken (Diakonie) und Christina Pahl (Caritasverband), wurden die Bäume am Freitagnachmittag festlich geschmückt.

Goch. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat die Idee der bundesweiten Unternehmerkampagne für die Corona-Impfung aufgenommen. Sie will mit ihrem Diakonie-Slogan „Impfen ist stark für andere“ Menschen zum Impfen bewegen. Für sie setzen sich die Diakonie-Mitarbeitenden ein und beweisen das ebenfalls durch eine 96-prozentige Impfquote. Die Diakonie hat mit vielen Menschen Kontakt. Pflegekunden, Tagespflegegäste, Menschen mit Behinderung, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, Ratsuchende, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer. „Sie alle und ihre Angehörigen wollen wir schützen“, sagen die Mitarbeitenden. Ihre Bitte: Lassen Sie sich impfen und boostern. Werden auch Sie „Stark für andere!“

In der neuen Ausgabe der Diakonie-Zeitschrift „Mittendrin“ informiert die Diakonie über Themen und Veranstaltungen der vier Fachbereiche. Dort äußert sich Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff zum Thema Impfpflicht und wie die Diakonie als Arbeitgeberin damit umgeht. Eine allgemeine Pflicht zur Impfung lehnt Wolff ab, findet sie für bestimmte Berufsgruppen jedoch zwingend notwendig. Und: Nicht-Geimpfte müssten mit den teilweise einschneidenden Konsequenzen leben, schreibt er. Das sind bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Anfang Dezember noch 5 Prozent der rund 150 Mitarbeitenden. In einem Interview erläutert Wolff, warum er sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausspricht und warum er viele öffentliche Schuldzuweisungen nicht hilfreich findet.