Aktuelles 2021

Goch. Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. An ihm wird die wertvolle Arbeit in der Pflege tätiger Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Heike Jashari ist eine von ihnen. Sie setzte nach einjähriger Pause alles auf Anfang und wagte den beruflichen Neustart. Im März bestand die Gocherin die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Darauf kann die 57-Jährige echt stolz sein. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve gratuliert und freut sich mit ihr.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve sucht für die Teams des Fachbereichs Ambulant Betreutes Wohnen in Geldern und Goch zum nächstmöglichen Zeitpunkt Bezugsbetreuer (m/w/d, in Vollzeit oder Teilzeit) . Die ausführlichen Stellenanzeige finden Sie hier: Stellenangebote

Kevelaer. Am 22. April war es soweit: Michaela Bischoff und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege hießen die ersten Tagespflegegäste willkommen. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt Teamleiterin Bischoff. Das Gebäude der Tagespflege (Eingang Am Museum 4) wurde nach Auszug eines Supermarktes komplett renoviert und befindet sich im Zentrum Kevelaers, an der Rückseite zur Fußgängerzone Hauptstraße. Zur Hauptstraße hin entsteht der Info- und Beratungsladen „Neuland“.

Geldern. Torsten Beckmann-Loeks, Trainer der Quest Akademie, konnte acht Teilnehmenden die Zertifikate der Ausbildung  zum/zur Trainer*in für Konsumkontrollprogramme im ambulanten Bereich überreichen. Die Fachkräfte der Diakonie aus den Bereichen Suchtberatung und Ambulant Betreutes Wohnen sind jetzt zertifizierte Fachkräfte in der Zieloffenen Suchtarbeit.  Zielfoffene Suchtarbeit bedeutet mit Menschen an einer Veränderung ihres problematischen Suchtmittelkonsums zu arbeiten, und zwar auf das Ziel hin, das sie sich selbst setzen. Dieses Ziel kann die Abstinenz sein, es kann aber auch die Reduktion des Konsums sein.  

Freie Wohlfahrtspflege begrüßt die Idee mobiler Impf-Teams

Dr. med. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen: „Die Corona-Pandemie macht gesellschaftliche Ungleichgewichte noch deutlicher. Hohe Corona-Inzidenzwerte in einigen Stadtvierteln haben klare soziale Ursachen. Viele Menschen, die auf engem Raum zusammenleben, auf Busse und Bahnen angewiesen sind, schlechte Arbeitsbedingungen und Hürden zur gesundheitlichen Aufklärung und Versorgung haben, tragen auch ein weit höheres Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus. Und wieder wird klar, dass Armut die Gesundheit gefährdet.

Wesel-Büderich. Am 15. April war es soweit: Walburga Schulten und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege öffneten die Tür für die ersten Tagespflegegäste. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt die 58-jährige Teamleiterin. Im Mai ist das sechsköpfige Team vollständig. Das Gebäude der Tagespflege (Alte Gärtnerei 30) wurde komplett neu gebaut und befindet sich im Ortskern Büderichs, zwischen Weseler Straße und dem Rhein.

Goch/Geldern. „Na dann kommen Sie mal herein!“ Dieser freundlichen Aufforderung begegneten einige mit gemischten Gefühlen. Andere antworteten mit „liebend gern“. In den Häusern der Diakonie in Goch und Geldern wurden an zwei Samstagen besonders vulnerable Gruppen und Mitarbeiter*innen gegen das Coronavirus erstgeimpft. Darunter Gäste der Tagespflegen, Pflegefachkräfte sowie Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderung und in besonderen sozialen Schwierigkeiten (BeWo). Insgesamt hieß es 176 Mal: „Machen Sie bitte den Arm frei!“

Diakonie. Die Pflegeversicherung steht vor einer erneuten Reformierung. In dem Eckpunktepapier aus November 2020 sowie in einem seit wenigen Wochen kursierenden Arbeitsentwurf ist die Halbierung des Tagespflegebudgets bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen zur Vermeidung von Stapelleistungen vorgesehen. Diese Regelung stößt auf scharfe Kritik bei den Leistungserbringern. Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, dass es noch eine umfassende Pflegereform vor der Bundestagswahl gibt, ist ungewiss, ob dieses Thema von der neuen Bundesregierung wieder aufgegriffen wird. Die Diakonie Deutschland setzt sich bereits aktiv für die Interessen der Einrichtungen ein. Sie befürwortet zudem die Unterzeichnung einer Petition gegen die Kürzung des Tagespflegebudgets, da auf diesem Weg der Druck auf die Politik erhöht wird, die entsprechende Regelung nicht ins Gesetz aufzunehmen. Zur Petition

Düsseldorf. In Deutschland fehlen jährlich etwa 400.000 bezahlbare Wohnungen. "Wohnen ist in Deutschland zur neuen sozialen Frage geworden. Immer mehr Menschen können die stark steigenden Mieten nicht zahlen und geraten dadurch in Armut", betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Als Kirche und Diakonie haben wir eine besondere Verantwortung dafür, dass bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum entsteht. Er ist eine wesentliche Grundlage für das Wohlergehen, die Lebensqualität und die Teilhabe von Menschen in unserer Gesellschaft", ergänzt Kirchenrat Volker König von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit einem neuen Praxisleitfaden wollen Kirche und Diakonie dazu ermutigen, Eigentum zu nutzen und Wohnungsnot zu verringern. Schauen Sie gerne rein: www.diakonie-rwl.de/wohnraumbroschuere

Kreis Kleve. Eine Weiterbildung im Beruf dient der Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Deswegen sollten Fördermaßnahmen zur
beruflichen Weiterbildung von Geringqualifizierten ausgeweitet und verbessert werden, kommentiert Andreas Fateh, geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve den neuen Arbeitslosenreport. Er fordert, dass die Angebote sich viel stärker an individuellen Bedarfen orientieren und mehr begleitende soziale Unterstützung bieten müssen.


Die Fachstelle für Suchtvorbeugung im Kreis Kleve hat einen sogenannten Actionbound entwickelt. Dabei handelt es sich um eine kostenlose App – nicht nur für Familien. Mit dem „Langeweilevertreiber“ möchten die Klever Caritas und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve nicht nur Abwechslung in dieser für alle so schwierigen Zeit schaffen, sondern auch auf eine andere Art und Weise auf die Präventionsfachstelle aufmerksam machen.

Kreis Kleve. Wie viele Medien und wieviel Medienzeit und Konsum braucht mein Kind? Diese Fragen beschäftigen viele Eltern im Kreis Kleve. Gerade jetzt, in Zeiten, in der die Corona-Pandemie die Digitalisierung noch einmal gehörig vorangetrieben hat. Homeschooling, Smartphone, Messenger, Tablet, PC, Konsolen und weitere Medien sind für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kaum noch wegzudenken.

Kevelaer. Während im Beratungsladen „Neuland“ und der Diakonie-Tagespflege die letzten Handwerker- Arbeiten stattfinden, entstand ein Film, der das Projekt näher vorstellt. Neben einer Diakonie-Tagespflege mit 14 Plätzen entsteht „Neuland – der Info- und Beratungsladen in Kevelaer“. Der 5minütige Film ist auf dem youtube-Kanal der Diakonie im Kirchenkreis Kleve und den Internetseiten der Projektpartner auffindbar.

Goch. Die neuen „Bewohner“ machen Freude: Tagespflegegäste der Diakonie an der Brückenstraße entdeckten in „ihrem“ Wohnzimmer Neues. Denn seit ein paar Tagen schwimmen dort Fische um die Wette. Das Aquarium konnte aus Kollektenmitteln der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe angeschafft werden. Schon in den wenigen Tagen wuchsen die Wasserpflanzen beträchtlich. Die Tagespflegegäste, die Mitarbeitenden und vermutlich auch die Fische freut es! Auf dem Bild mit einem Tagespflegegast: Bundesfreiwillige Lisa-Marie Körpert.

Vom 14. bis 20. Februar 2021 findet die die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich mit online-Formaten.

Kreis Kleve. Kinder suchtkranker Eltern wachsen in einer spannungsgeladenen Atmosphäre auf. Sie leben in ständiger Unsicherheit, was ihre (suchtkranken) Eltern im nächsten Moment tun. In Deutschland wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten auf 2,6 Millionen geschätzt, ca. jedes sechste Kind. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen – suchtbedingt - ausfallen. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Melanie Seier, Suchtberaterin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve berichtet: „Kinder achten bisweilen sogar darauf, dass ihre Eltern genügend Alkohol haben, damit deren Pegel und Laune stabil bleiben. Sie schämen sich für ihre Eltern und wollen sie schützen, kaufen darum den Alkohol für sie.“ So ende die eigene Kindheit mit Freunden, Spiel und Freizeit früh.

(Diakonie) Der Bundestag befasst sich heute am Freitag erstmals mit der Verlängerung der Sonderregelungen wegen der epidemischen Lage (EpiLage-Fortgeltungsgesetz) und dem Sozialdienstleistereinsatzgesetz (SodEG). Von beiden Gesetzen sind Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege existenziell betroffen.

(Berlin) Dazu erklärt der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Ulrich Lilie: „Die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege sind dringend auf die weitere Unterstützung der staatlichen Rettungsschirme angewiesen.

Foto: Apotheker Maximilian Dyckmans übergibt FFP2-Masken an Barbara Kleinpaß und Dr. Wolfgang Schneider vom Xantener Arbeitskreis Asyl.

Xanten. 750 FFP2-Masken werden vom Arbeitskreis Asyl mit Unterstützung des Xantener Apothekers Maximilian Dyckmans (Hirsch-Apotheke) für geflüchtete Menschen bereigestellt. Die Verteilung erfolgt über die Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie und der Caritas sowie die Sprachpaten. Sie geschieht unabhängig vom Aufenthaltsstatus oder der Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge in Xanten. Beigelegte Erläuterungen mit Piktogrammen sollen zur korrekten Nutzung helfen. Die FFP-2 Masken hatte Apotheker Dyckamns für den Arbeitskreis Asyl besorgt. Die dabei entstehenden Kosten trägt zur Hälfte der Arbeitskreis Asyl, die andere Hälfte hat Apotheker Dyckmans gespendet. Vielen Dank!

Düsseldorf, (Diakonie RWL) Einmal mehr beweisen die Diakonie RWL und ihre diakonischen Einrichtungen sowie die kirchlichen Partner, dass sie ein attraktiver Arbeitgeber sind. Mit der gestern beschlossenen Erhöhung des Gehalts von Pflegefachkräften sowie der Zahlung besonderer Zulagen sollen die enormen Belastungen und Anstrengungen der Mitarbeitenden während der Pandemie gewürdigt werden.

Goch. Er wurde am 4. Januar 1921, also kurz nach Ende des 1. Weltkriegs, geboren: Josef Rinckens. Der Gocher weiß noch, dass der Beamte fälschlicherweise 1920 in die Geburtsurkunde eingetragen hatte. Überhaupt ist Josef Rinckens für seine 100 Jahre topfit. Er erzählt gerne und weiß natürlich auch so viel, dass es eigentlich gar nicht in ein Interview passt. Gefreut hat er sich über die Glückwünsche des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet sowie über den Anruf des Gocher Bürgermeisters Ulrich Knickrehm und die Glückwünsche des Diakonie-Geschäftsführers Joachim Wolff.

Kevelaer. Vom Baufortschritt der neuen Diakonie-Tagespflege überzeugten sich Bauingenieur, Investor und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Nach Ostern soll die Tagespflege der Diakonie in Kevelaer für die ersten Tagespflegegäste öffnen. Die Inneneinrichtung der Tagespflege fördert die Deutsche Fernsehlotterie, entsprechende Hinweistafeln wurden bereits geliefert. Noch ist eine Menge zu tun, der Estrich konnte vor Weihnachten gelegt werden. Während der Baubesichtigung wurden vor allem Fragen der technischen Infrastruktur geklärt.

Geldern. Über die Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe e. V. erhielt die Fachberatungsstelle für Wohnungslosenhilfe eine Spende über 1.000 Euro vom SAP Solidarity Fund e.V. Obwohl Wohnungslose als besonders gefährdete Gruppe in Bezug auf die Ansteckung mit dem Coronavirus gelten, ist eine Bereitstellung von Schutzutensilien - etwa für Beratungssituationen - nicht vorgesehen.

Diakonie bietet Hilfe zur Reduzierung von Belastung, Druck und Konflikten

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet Hilfe zur Reduzierung von Belastung, Druck und Konflikten. Kinderbetreuung, Kontaktreduzierung, Homeschooling/-office, ständiges Beisammensein, das alles führt zu Stress, Konflikten und Dauerbelastung. Ein schnelles Ende scheint in absehbarer Zeit nicht in Sicht zu sein. Kein Ausgleich, keine Ablenkung, keine Entlastung. Die Situation bedarf nicht vieler Worte.

Keine Feiern, kaum Besuche – das Ende dieses Pandemiejahres ist nicht nur für viele Bürger hart. Strafgefangene leiden jetzt besonders darunter, dass ihre Familien sie 2020 nur selten oder gar nicht besuchen konnten und Freizeitangebote ausfielen. Manche haben ihre Kinder seit Monaten nicht mehr gesehen. Die Diakonie RWL widmet sich diesem Arbeitsfeld in einem Artikel und fragt auch Pfarrer Hauke Faust, Gefängnisseelsorger in Kleve und Hamborn.