Aktuelles 2021

Düsseldorf. Hundert Tage ist die verheerende Hochwasserkatastrophe her. Nun, nach einem Vierteljahr, zehntausenden Helferinnen und Helfern sowie vielen Tonnen weggeräumten Schutts, sind viele grobe Spuren des Hochwassers entfernt. Von Normalität oder Alltag kann für die Menschen in vielen der betroffenen Regionen aber noch keine Rede sein.

Kevelaer. In den kommenden Wochen können Kunden des Edeka-Markts Brüggemeier am Antwerpener Platz ihr Leergut für die Diakonie spenden. Der Markt hat neben den Leergutautomaten eine Box aufgehängt, in die Kunden Leergutbons werfen. Zusammen mit der Diakonie hat der Markt das Programm „FITKIDS“ ausgesucht, für sie soll das gespendete Geld am Ende sein.

Kevelaer. Am Mittwoch, 20. Oktober, bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve in Kooperation mit der Barmer Pflegeberatung zur Pflegeversicherung an. In den Räumlichkeiten des Info- und Beratungsladens „Neuland“ an der Hauptstraße 26 können Ratsuchende zwischen 15:30 Uhr und 17 Uhr vorbeikommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Silvia Berndsen (Barmer) berät zu allen Themen rund um die Pflege und deren Finanzierung. Das Thema Pflege kommt für einen selbst oder bei nahen Angehörigen manchmal schneller als einem lieb ist. Umso wichtiger ist eine gute Pflegeberatung die aufzeigt, welche Pflegeleistungen sinnvoll sind und wie sie finanziert werden können. Das ist individuell je Pflegegrad sehr unterschiedlich. Während es bei der einen Person um eine Pflege zuhause geht, wäre bei einer anderen die Tagespflege oder das Pflegeheim die richtige Entscheidung. Wenn eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, sind kurzfristig wichtige Entscheidungen nötig. Auch für diese dient die Pflegeberatung als gute Vorbereitung.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve sucht für die Tagespflegen in Goch (Parkstraße 8) und in Geldern (Ostwall 20) je eine Betreuungskraft. Die ausführlichen Stellenanzeigen finden Sie hier: Stellenangebote

Wesel-Büderich. Große Freude und Dankbarkeit für die Arbeit der noch neuen Tagespflege in Büderich äußerten Rednerin und Redner während der offiziellen Eröffnung am vergangenen Mittwochnachmittag. Darunter Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die auf den allgemein steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung verwies: „Es werden immer mehr an ihre Türe klopfen“, sagte sie in Richtung der Mitarbeiterinnen rund um Teamleiterin Walburga Schulten. „Danke, dass sie Menschen würdevoll behandeln und Gäste in dem, was sie können, fördern“. Die Tagespflege ist das erste Tagespflegeangebot im linksrheinischen Teil der Stadt Wesel.

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve startet am 22. September ein 12-teiliges Gruppenprogramm, das Menschen dabei hilft, den Konsum von Suchtmitteln zu reduzieren. KISS heißt es und beinhaltet Zieloffenheit und Selbstbestimmtheit der Konsumenten. Denn ein selbstgestecktes Ziel in eigenem Tempo zu erreichen, ist erfolgsversprechend. Jede Einschränkung des Konsums ist ein Erfolg. Das Programm eignet sich für Menschen, die nur manchmal zu viel konsumieren als auch für Menschen, die ohne tägliche Mengen an legalen oder illegalen Suchtmitteln nicht auskommen. Interessenten, die mehr über das Gruppenprogramm und dessen Ablauf erfahren wollen, melden sich unter Telefon 02831 / 91 30-800 oder unter infogeldern@diakonie-kkkleve.de

Kreis Kleve. Bald sind Wahlen! Wenn Sie/Ihr wissen möchtet, welche wichtigen Forderungen die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Kreis Kleve an die Bundespolitik hat, schaut Euch unsere Videos an. Jeden Tag kommt ein neues hinzu. Heute geht es um das Thema Altenhilfe, das die Diakonie besetzt hat. Und: geht/gehen Sie bitte am 26. September zur Wahl!

Kevelaer. Beratung und Schulungsangebote für pflegende Angehörige: Im Info- und Beratungsladen Neuland an der Hauptstraße 26 in Kevelaer machen die Pflegerischen Dienste der Diakonie im Kirchenkreis Kleve neue Angebote: Darunter ein Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit dementieller Erkrankung, Pflegeberatung zur Pflegeversicherung, ein Basispflegekurs für pflegende Angehörige, den Fokus auf „Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz“ legt eine Schulungsreihe. Alle Angebote sind kostenfrei und werden in Kooperation mit der Barmer angeboten. Interessenten wenden sich an die Diakonie in Goch unter Telefon: 02823 / 93 02-0 oder per E-Mail: info@diakonie-kkkleve.de

Geldern. Hartmut Pleines (56) wechselt aus dem Gefängnis Geldern-Pont in eine neue Stelle: In der JVA war er seit 2014 als evangelischer Seelsorger für Inhaftierte, Mitarbeitende und für Angehörige von Mitarbeitenden und Inhaftierten tätig. Seit dem 1. September arbeitet er jetzt als Krankenhausseelsorger am Alexianer-/Maria-Hilf-Krankenhaus in Krefeld. Dazu befragte ihn Stefan Schmelting.

Kleve. Endlich fand mal wieder ein Sommerfest beim Betreuten Wohnen der Diakonie in Kleve statt. Am Mittwoch, 25. August trafen sich Nutzerinnen und Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens zum gemütlichen Grillen an der Stechbahn. Teilweise hatten sich Klienten seit der Weihnachtsfeier 2019 nicht mehr gesehen und so gab es viel zu erzählen. Bei optimalen Wetterverhältnissen, leckerem Spanferkel und köstlicher Pasta für die Vegetarier verging die Zeit wie im Fluge. Da die Coronabestimmungen es derzeit noch zulassen, wurden weitere Verabredungen getroffen.

Johanna Schreiber ist im August 101 Jahre alt geworden. Das wurde gebührend gefeiert. Auch in der Tagespflege an der Parkstraße gratulierten ihr Mitarbeitende und Gäste.
Goch. Geboren wurde Johanna Schreiber 1920 in Pfalzdorf, wohnt aber seit Jahrzehnten in Goch. Sie ist das zweitjüngste von 13 Kindern gewesen, nun hat sie am längsten von allen durchgehalten. Ein besonderes Rezept, um geistig und körperlich fit zu bleiben hat sie jedoch nicht. „Ich habe immer viel und gerne gearbeitet“, erzählt sie. Sie hatte sogar ihre Eltern mal gefragt, warum sie nicht eher hätte geboren werden können – viele ihrer Freunde feierten vor ihr 14. Geburtstag und stiegen somit eher ins Berufsleben ein.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege in NRW fördert zwei Projekte der Diakonie mit insgesamt 25.994 Euro. Geldern/Kevelaer. Die Corona-Krise sorgt an vielen Stellen für große Herausforderungen. In der Freizeit, in der Arbeitswelt und in Schulen besteht flächendeckend ein großer Bedarf an „Digitalisierung“. Das betrifft elektronische Geräten und Kenntnisse, wie mit verschiedenen Anwendungen umzugehen ist. Leider wurden insbesondere während des Lockdowns viele Hilfsangebote, die persönlichen Kontakt erfordern, entweder ausgesetzt, eingeschränkt oder ersatzweise ins Internet verlegt. Das schafft Probleme für alle Rat- und Hilfesuchenden, die zum Internet keinen Zugang besitzen.

Arme und benachteiligte Menschen dürfen nicht zu den Verlierern der Digitalisierung werden, fordert die Freie Wohlfahrtspflege NRW. „Wer über Einkommen und über Computer, Smartphones, WLAN und digitale Kompetenzen verfügt, der hatte es leichter in den vergangenen Monaten“, sagte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Freie
Wohlfahrtpflege NRW, Dr. Frank Johannes Hensel, auf einem Treffen von Menschen mit Armutserfahrung in Köln.

Goch. Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben Erschrecken und Mitgefühl ausgelöst. Ermutigend ist die überwältigende Hilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe. Viele packen mit an, spenden Sachmittel oder unterstützen Spendenaufrufe. Allein auf den überregionalen Spendenkonten der evangelischen Kirchen und der Diakonie sind mehr als 15 Millionen Euro eingegangen. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat sich mit 3.000 Euro an der Spendenaktion beteiligt. Zusätzlich haben die Mitarbeitenden der Ambulanten Pflege aus der „Schwesternkasse“ noch einmal 1.000 Euro gespendet.

GELDERN. Den ersten Teil der Frage werden sich Besucherinnen und Besucher des Hauses der Diakonie in Geldern vielleicht auch gestellt haben. Um dann vielleicht doch einen zweiten Blick zu wagen. Seit wenigen Wochen stehen am Ostwall lebensgroße Kunst-Figuren aus Schrott. Erschaffen hat sie Markus Meurer: Er fertigt seine Kunstwerke ausschließlich aus Weggeworfenem und Draht. Meurer selbst kennt den Begriff „Müll“ nicht. Für ihn sind die von ihm gesammelten Zivilisationsrückstände „Materie“, denen er zu neuem Sein verhilft. Mit Draht verbindet er selbst gesammelte Materialien zu Figuren. Diese bilden oft Hybridwesen, zwischen Mensch, Tier und Maschine.

Geldern. Über den Besuch der Landrätin Silke Gorißen und ihr Interesse an der Arbeit freute sich die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Am Montagvormittag informierte sie sich bei einem Rundgang über die Angebote des Hauses der Diakonie in Geldern. Anwesende Tagespflegegäste fragte sie nach ihrem Wohlbefinden und besprach mit ihnen das Finale der Fußball-Europameisterschaft. „Bis zu 14 Menschen können wir am Tag betreuen“, so Tagespflegeverbundleiterin Angelika Jacobs. Neben dem Gemeinschaftsraum stehen Räume für die individuelle Betreuung kleinerer Gruppen zur Verfügung. Im 2. Obergeschoss öffnete ein Mieter seine Wohnung und konnte berichten, dass es die schönste und größte der insgesamt fünf Wohnungen mit Blick über Geldern sei. Die Diakonie vermietet im Kreisgebiet insgesamt 35 Wohnungen. Diese können übergangsweise Menschen anmieten, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben. Der Wohnungsmarkt – eines der Themen im anschließenden Gespräch mit Diakoniemitarbeitenden.

Goch. Bei einem Rundgang durch das Haus der Diakonie in Goch und einem Besuch der dortigen Tagespflege informierte sich Bürgermeister Georg Koenen über die Arbeit der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Koenen machte seinen „Antrittsbesuch“ bei Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff. Der Weezer hatte nach der Kommunalwahl im September 2020 das Bürgermeisteramt von Ulrich Francken übernommen und konnte über seine ersten Monate im Rathaus berichten. Schon seit vielen Jahren arbeitet die Diakonie projektorientiert mit der Gemeinde Weeze zusammen. So sprachen sich Geschäftsführer Wolff und Bürgermeister Koenen für die Fortführung der bewährten Zusammenarbeit aus. Jährlich begleiten die Suchtvorbeugung der Diakonie, der Weezer Wellenbrecher und die Gemeinde Weeze das Projekt „Die gute Tat“, für und mit den dritten Klassen der beiden Weezer Grundschulen. Bereits einige Male bot die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze, Nicola Roth, mit der Diakonie rund um den Weltfrauentag einen kulturellen Abend an. Auch dieses Angebot soll fortgeführt werden.

Geldern/Kleve. Die Corona-Schutzbestimmungen trafen das gesamte Hilfesystem der Wohnungsnotfallhilfen und die darin versorgten Menschen hart. Sie bedeuteten für viele Menschen eine weitere Verschlechterung ihrer ohnehin prekären Lebenslage. Die beiden Standorte der Fachberatungsstelle für Menschen in besonderen Lebenslagen (FBS) in Kleve (Caritasverband Kleve) und Geldern (Diakonie im Kirchenkreis Kleve) wurden im Jahr 2020 von 418 Personen aufgesucht oder die Mitarbeitenden der FBS kontaktierten die Hilfesuchenden an ihren Aufenthaltsorten. 276 wurden in Kleve und 142 in Geldern erfasst.

Goch. Wer plant, eine rechtliche Betreuung zu übernehmen oder gerade damit begonnen hat, steht vor vielen Fragen. Das Grundlagenseminar „Gut Betreut“ des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat viele der Themen zum Inhalt, mit denen Betreuer zu tun haben. An sechs Freitagnachmittagen zwischen dem 5. November und dem 10. Dezember, 14:30 bis 18:00 Uhr, sorgen Mitarbeitende des Betreuungsvereins und externe Fachleute für ein breites Informationsangebot.  Zu ihnen zählen Richter, Rechtspfleger, Ärzte und andere Fachleute aus dem Kreis Kleve, die in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Betreuungen zu tun haben. Zudem profitieren Teilnehmende auch vom Austausch der eigenen Erfahrungen.

Sie sind eine oft übersehene Gruppe am Arbeitsmarkt und gehören in der Pandemie zu den großen Verlierern: die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist nach 14 Monaten Corona-Krise sprunghaft angestiegen. „Wir dürfen diese Menschen nicht im Stich lassen, wenn die Konjunktur bald wieder anzieht“, mahnt Andreas Fateh, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGW) im Kreis Kleve. Sonst drohe ein neuer Sockeleffekt einer sich verfestigenden Langzeitarbeitslosigkeit.

Goch/Geldern/Xanten. Da die Vorstandswahlen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve nicht während der digitalen Mitgliederversammlung am 19. Mai 2021 durchgeführt werden konnten, erfolgte im Nachgang eine Briefwahl. Die Ergebnisse liegen inzwischen vor. Gewählt wurden Bankfachwirtin Birgit Pilgrim aus Goch, Buchhändler Günter Meyer aus Kleve, Rechtsanwalt Klaus Verhoeven aus Geldern und Richterin a.D. Angelika Eichholz aus Geldern. Als berufene Mitglieder wurden vom Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Kleve Superintendent Pfarrer Hans-Joachim Wefers aus Xanten und Pfarrer Hartmut Pleines aus Geldern in den Vorstand entsandt. Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teil. Der ehrenamtlich tätige Vorstand wurde für die kommenden vier Jahre gewählt.

Kevelaer. Am vergangenen Freitag öffnete „Neuland“, der Info- und Beratungsladen. In der Kevelaerer Fußgängerzone an der Hauptstraße 26 startet nun nach umfangreichen Umbauarbeiten das Kooperationsprojekt, an dem neben der Diakonie auch die Ev. Kirchengemeinde Kevelaer und die Tuwas-Genossenschaft aus Moers beteiligt sind.

Kleve. Wegwerfen kann jeder. Dinge immer neu zu kaufen ist teuer und dient nicht der Umwelt. BeWo-Nutzerinnen und -Nutzer erlebten bei unterschiedlichen Projekten an der Stechbahn, dass es auch anders geht. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde das Projekt „Nachhaltigkeit“ evaluiert. „Es ist sehr gut von den BeWo-Klienten angenommen worden und hat viele verborgene Ressourcen aufgedeckt“, sagt Monika Köster, stellvertretende BeWo- Fachbereichsleiterin. Weder die Klienten noch die Mitarbeitenden hatten damit gerechnet. Aufgrund der Wetterlage und natürlich wegen der Pandemie musste die Anzahl der Teilnehmenden stark einschränkt werden. „Wir halten jedoch bis heute Freizeitangebote vor und diese werden extrem gut angenommen“, so Köster. Nachdem im Oktober von geschenkten Äpfeln Marmelade gekocht wurde, gab es bei einem weiteren Termin Backäpfel und Apfelkuchen.

Kevelaer. Die neue Ländrätin des Kreises Kleve, Silke Gorißen, besuchte die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve im Rahmen einer Sitzung im Hotel Klostergarten. In einem längeren Austausch mit den Geschäftsführer*innen und Vorständen der Wohlfahrtsverbände gingen diese eingangs auf ihre Rolle im Sozialstaat ein und stellten die Sozialarbeit der Sozialverbände im Kreis Kleve vor. Mit rund 7.000 Mitarbeitenden und rund 270 Einrichtungen gehört die Freie Wohlfahrtspflege nicht nur zu den wichtigsten Arbeitgebern im Kreis Kleve, sondern trägt mit Ihren Diensten erheblich dazu bei, dass allen Bürger*innen eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft möglich ist.

Geldern. "Leben ohne Qualm“ – so heißt die NRW-Initiative der ginko-Stiftung für Prävention. Auch die Fachstelle für Suchtvorbeugung im Kreis Kleve machte bei der Initiative mit und hatte zum Weltnichtrauchertag am Montag, 31. Mai, zu einer Mitmachaktion an den Schulen aufgerufen. "Es handelt sich um eine kreative Mal- und Schreibaktion unter dem Titel: "Was ist schön an einem rauchfreien Leben?", erklärt Friedhelm Körner vom Caritasverband Kleve. Tim Rambach und Petra van Bergen, Mitarbeitende der Suchtvorbeugung der Diakonie, freuen sich über besonders viele Karten von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule der Stadt Geldern. Die Klassen 5 und 6 hatten Einsendungen in Postkartengröße verfasst. "Ich bin begeistert", sagt van Bergen, "denn von der Bleistiftzeichnung, über Texte, bis zum farbigen Bild ist alles dabei". Alle Einsendungen wurden an eine Wand gepinnt und sind nun im 1. Obergeschoss des Hauses der Diakonie Geldern ausgestellt.

Kevelaer. Nach Monaten der Planung und der handwerklichen Umsetzung öffnet der Info- und Beratungsladen „Neuland“ an der Hauptstraße 26, inmitten der Kevelaerer Innenstadt. Am kommenden Freitag, 11. Juni, sind alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 15 Uhr eingeladen, hineinzuschauen. Über den Start freuen sich die drei Kooperationspartner des „Neulands“: Die Tuwas-Genossenschaft Moers, die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Gerne zeigen Mitarbeitende allen Interessierten die neuen Räumlichkeiten und erläutern das Konzept. Neuland ist ein erster Anlaufpunkt für alle Menschen, die Information zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten suchen.

Geldern. Zum Glück beginnen immer weniger Menschen in jungen Jahren mit dem Rauchen. Die Zeiten, in denen Rauchen als lässig galt, sind vorbei. Die gesundheitlichen Risiken sind bekannt und schrecken viele ab. Trotzdem gibt es Menschen, die ohne Nikotin im Alltag nicht zurechtkommen. Die gerne mit dem „Glimmstengel“ brechen würden, es jedoch nicht schaffen. Weil das eigene Stresslevel immer nach Entspannung durch eine Zigarette verlangt.

Goch. Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. An ihm wird die wertvolle Arbeit in der Pflege tätiger Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Heike Jashari ist eine von ihnen. Sie setzte nach einjähriger Pause alles auf Anfang und wagte den beruflichen Neustart. Im März bestand die Gocherin die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Darauf kann die 57-Jährige echt stolz sein. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve gratuliert und freut sich mit ihr.

Kevelaer. Am 22. April war es soweit: Michaela Bischoff und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege hießen die ersten Tagespflegegäste willkommen. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt Teamleiterin Bischoff. Das Gebäude der Tagespflege (Eingang Am Museum 4) wurde nach Auszug eines Supermarktes komplett renoviert und befindet sich im Zentrum Kevelaers, an der Rückseite zur Fußgängerzone Hauptstraße. Zur Hauptstraße hin entsteht der Info- und Beratungsladen „Neuland“.

Geldern. Torsten Beckmann-Loeks, Trainer der Quest Akademie, konnte acht Teilnehmenden die Zertifikate der Ausbildung  zum/zur Trainer*in für Konsumkontrollprogramme im ambulanten Bereich überreichen. Die Fachkräfte der Diakonie aus den Bereichen Suchtberatung und Ambulant Betreutes Wohnen sind jetzt zertifizierte Fachkräfte in der Zieloffenen Suchtarbeit.  Zielfoffene Suchtarbeit bedeutet mit Menschen an einer Veränderung ihres problematischen Suchtmittelkonsums zu arbeiten, und zwar auf das Ziel hin, das sie sich selbst setzen. Dieses Ziel kann die Abstinenz sein, es kann aber auch die Reduktion des Konsums sein.  

Freie Wohlfahrtspflege begrüßt die Idee mobiler Impf-Teams

Dr. med. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen: „Die Corona-Pandemie macht gesellschaftliche Ungleichgewichte noch deutlicher. Hohe Corona-Inzidenzwerte in einigen Stadtvierteln haben klare soziale Ursachen. Viele Menschen, die auf engem Raum zusammenleben, auf Busse und Bahnen angewiesen sind, schlechte Arbeitsbedingungen und Hürden zur gesundheitlichen Aufklärung und Versorgung haben, tragen auch ein weit höheres Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus. Und wieder wird klar, dass Armut die Gesundheit gefährdet.

Wesel-Büderich. Am 15. April war es soweit: Walburga Schulten und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege öffneten die Tür für die ersten Tagespflegegäste. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt die 58-jährige Teamleiterin. Im Mai ist das sechsköpfige Team vollständig. Das Gebäude der Tagespflege (Alte Gärtnerei 30) wurde komplett neu gebaut und befindet sich im Ortskern Büderichs, zwischen Weseler Straße und dem Rhein.

Goch/Geldern. „Na dann kommen Sie mal herein!“ Dieser freundlichen Aufforderung begegneten einige mit gemischten Gefühlen. Andere antworteten mit „liebend gern“. In den Häusern der Diakonie in Goch und Geldern wurden an zwei Samstagen besonders vulnerable Gruppen und Mitarbeiter*innen gegen das Coronavirus erstgeimpft. Darunter Gäste der Tagespflegen, Pflegefachkräfte sowie Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderung und in besonderen sozialen Schwierigkeiten (BeWo). Insgesamt hieß es 176 Mal: „Machen Sie bitte den Arm frei!“

Diakonie. Die Pflegeversicherung steht vor einer erneuten Reformierung. In dem Eckpunktepapier aus November 2020 sowie in einem seit wenigen Wochen kursierenden Arbeitsentwurf ist die Halbierung des Tagespflegebudgets bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen zur Vermeidung von Stapelleistungen vorgesehen. Diese Regelung stößt auf scharfe Kritik bei den Leistungserbringern. Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, dass es noch eine umfassende Pflegereform vor der Bundestagswahl gibt, ist ungewiss, ob dieses Thema von der neuen Bundesregierung wieder aufgegriffen wird. Die Diakonie Deutschland setzt sich bereits aktiv für die Interessen der Einrichtungen ein. Sie befürwortet zudem die Unterzeichnung einer Petition gegen die Kürzung des Tagespflegebudgets, da auf diesem Weg der Druck auf die Politik erhöht wird, die entsprechende Regelung nicht ins Gesetz aufzunehmen. Zur Petition

Düsseldorf. In Deutschland fehlen jährlich etwa 400.000 bezahlbare Wohnungen. "Wohnen ist in Deutschland zur neuen sozialen Frage geworden. Immer mehr Menschen können die stark steigenden Mieten nicht zahlen und geraten dadurch in Armut", betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Als Kirche und Diakonie haben wir eine besondere Verantwortung dafür, dass bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum entsteht. Er ist eine wesentliche Grundlage für das Wohlergehen, die Lebensqualität und die Teilhabe von Menschen in unserer Gesellschaft", ergänzt Kirchenrat Volker König von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit einem neuen Praxisleitfaden wollen Kirche und Diakonie dazu ermutigen, Eigentum zu nutzen und Wohnungsnot zu verringern. Schauen Sie gerne rein: www.diakonie-rwl.de/wohnraumbroschuere

Kreis Kleve. Eine Weiterbildung im Beruf dient der Bekämpfung des Fachkräftemangels und der Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Deswegen sollten Fördermaßnahmen zur
beruflichen Weiterbildung von Geringqualifizierten ausgeweitet und verbessert werden, kommentiert Andreas Fateh, geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve den neuen Arbeitslosenreport. Er fordert, dass die Angebote sich viel stärker an individuellen Bedarfen orientieren und mehr begleitende soziale Unterstützung bieten müssen.


Die Fachstelle für Suchtvorbeugung im Kreis Kleve hat einen sogenannten Actionbound entwickelt. Dabei handelt es sich um eine kostenlose App – nicht nur für Familien. Mit dem „Langeweilevertreiber“ möchten die Klever Caritas und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve nicht nur Abwechslung in dieser für alle so schwierigen Zeit schaffen, sondern auch auf eine andere Art und Weise auf die Präventionsfachstelle aufmerksam machen.

Kreis Kleve. Wie viele Medien und wieviel Medienzeit und Konsum braucht mein Kind? Diese Fragen beschäftigen viele Eltern im Kreis Kleve. Gerade jetzt, in Zeiten, in der die Corona-Pandemie die Digitalisierung noch einmal gehörig vorangetrieben hat. Homeschooling, Smartphone, Messenger, Tablet, PC, Konsolen und weitere Medien sind für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kaum noch wegzudenken.

Kevelaer. Während im Beratungsladen „Neuland“ und der Diakonie-Tagespflege die letzten Handwerker- Arbeiten stattfinden, entstand ein Film, der das Projekt näher vorstellt. Neben einer Diakonie-Tagespflege mit 14 Plätzen entsteht „Neuland – der Info- und Beratungsladen in Kevelaer“. Der 5minütige Film ist auf dem youtube-Kanal der Diakonie im Kirchenkreis Kleve und den Internetseiten der Projektpartner auffindbar.

Goch. Die neuen „Bewohner“ machen Freude: Tagespflegegäste der Diakonie an der Brückenstraße entdeckten in „ihrem“ Wohnzimmer Neues. Denn seit ein paar Tagen schwimmen dort Fische um die Wette. Das Aquarium konnte aus Kollektenmitteln der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe angeschafft werden. Schon in den wenigen Tagen wuchsen die Wasserpflanzen beträchtlich. Die Tagespflegegäste, die Mitarbeitenden und vermutlich auch die Fische freut es! Auf dem Bild mit einem Tagespflegegast: Bundesfreiwillige Lisa-Marie Körpert.

Vom 14. bis 20. Februar 2021 findet die die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich mit online-Formaten.

Kreis Kleve. Kinder suchtkranker Eltern wachsen in einer spannungsgeladenen Atmosphäre auf. Sie leben in ständiger Unsicherheit, was ihre (suchtkranken) Eltern im nächsten Moment tun. In Deutschland wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten auf 2,6 Millionen geschätzt, ca. jedes sechste Kind. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen – suchtbedingt - ausfallen. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Melanie Seier, Suchtberaterin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve berichtet: „Kinder achten bisweilen sogar darauf, dass ihre Eltern genügend Alkohol haben, damit deren Pegel und Laune stabil bleiben. Sie schämen sich für ihre Eltern und wollen sie schützen, kaufen darum den Alkohol für sie.“ So ende die eigene Kindheit mit Freunden, Spiel und Freizeit früh.

(Diakonie) Der Bundestag befasst sich heute am Freitag erstmals mit der Verlängerung der Sonderregelungen wegen der epidemischen Lage (EpiLage-Fortgeltungsgesetz) und dem Sozialdienstleistereinsatzgesetz (SodEG). Von beiden Gesetzen sind Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege existenziell betroffen.

(Berlin) Dazu erklärt der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Ulrich Lilie: „Die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege sind dringend auf die weitere Unterstützung der staatlichen Rettungsschirme angewiesen.

Foto: Apotheker Maximilian Dyckmans übergibt FFP2-Masken an Barbara Kleinpaß und Dr. Wolfgang Schneider vom Xantener Arbeitskreis Asyl.

Xanten. 750 FFP2-Masken werden vom Arbeitskreis Asyl mit Unterstützung des Xantener Apothekers Maximilian Dyckmans (Hirsch-Apotheke) für geflüchtete Menschen bereigestellt. Die Verteilung erfolgt über die Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie und der Caritas sowie die Sprachpaten. Sie geschieht unabhängig vom Aufenthaltsstatus oder der Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge in Xanten. Beigelegte Erläuterungen mit Piktogrammen sollen zur korrekten Nutzung helfen. Die FFP-2 Masken hatte Apotheker Dyckamns für den Arbeitskreis Asyl besorgt. Die dabei entstehenden Kosten trägt zur Hälfte der Arbeitskreis Asyl, die andere Hälfte hat Apotheker Dyckmans gespendet. Vielen Dank!

Düsseldorf, (Diakonie RWL) Einmal mehr beweisen die Diakonie RWL und ihre diakonischen Einrichtungen sowie die kirchlichen Partner, dass sie ein attraktiver Arbeitgeber sind. Mit der gestern beschlossenen Erhöhung des Gehalts von Pflegefachkräften sowie der Zahlung besonderer Zulagen sollen die enormen Belastungen und Anstrengungen der Mitarbeitenden während der Pandemie gewürdigt werden.

Goch. Er wurde am 4. Januar 1921, also kurz nach Ende des 1. Weltkriegs, geboren: Josef Rinckens. Der Gocher weiß noch, dass der Beamte fälschlicherweise 1920 in die Geburtsurkunde eingetragen hatte. Überhaupt ist Josef Rinckens für seine 100 Jahre topfit. Er erzählt gerne und weiß natürlich auch so viel, dass es eigentlich gar nicht in ein Interview passt. Gefreut hat er sich über die Glückwünsche des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet sowie über den Anruf des Gocher Bürgermeisters Ulrich Knickrehm und die Glückwünsche des Diakonie-Geschäftsführers Joachim Wolff.

Kevelaer. Vom Baufortschritt der neuen Diakonie-Tagespflege überzeugten sich Bauingenieur, Investor und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Nach Ostern soll die Tagespflege der Diakonie in Kevelaer für die ersten Tagespflegegäste öffnen. Die Inneneinrichtung der Tagespflege fördert die Deutsche Fernsehlotterie, entsprechende Hinweistafeln wurden bereits geliefert. Noch ist eine Menge zu tun, der Estrich konnte vor Weihnachten gelegt werden. Während der Baubesichtigung wurden vor allem Fragen der technischen Infrastruktur geklärt.

Geldern. Über die Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe e. V. erhielt die Fachberatungsstelle für Wohnungslosenhilfe eine Spende über 1.000 Euro vom SAP Solidarity Fund e.V. Obwohl Wohnungslose als besonders gefährdete Gruppe in Bezug auf die Ansteckung mit dem Coronavirus gelten, ist eine Bereitstellung von Schutzutensilien - etwa für Beratungssituationen - nicht vorgesehen.

Diakonie bietet Hilfe zur Reduzierung von Belastung, Druck und Konflikten

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet Hilfe zur Reduzierung von Belastung, Druck und Konflikten. Kinderbetreuung, Kontaktreduzierung, Homeschooling/-office, ständiges Beisammensein, das alles führt zu Stress, Konflikten und Dauerbelastung. Ein schnelles Ende scheint in absehbarer Zeit nicht in Sicht zu sein. Kein Ausgleich, keine Ablenkung, keine Entlastung. Die Situation bedarf nicht vieler Worte.

Keine Feiern, kaum Besuche – das Ende dieses Pandemiejahres ist nicht nur für viele Bürger hart. Strafgefangene leiden jetzt besonders darunter, dass ihre Familien sie 2020 nur selten oder gar nicht besuchen konnten und Freizeitangebote ausfielen. Manche haben ihre Kinder seit Monaten nicht mehr gesehen. Die Diakonie RWL widmet sich diesem Arbeitsfeld in einem Artikel und fragt auch Pfarrer Hauke Faust, Gefängnisseelsorger in Kleve und Hamborn.