Aktuelles April 2020

Ein neuer Arbeits-Alltag

Durch „Corona“ ändert sich der Alltag vieler Mitarbeitender der Diakonie. Stefan Schmelting hat nachgefragt bei Dirk Boermann, er ist Fachbereichsleiter des Ambulant Betreuten Wohnens. Er und die Mitarbeitenden unterstützen Menschen mit Behinderungen und in schwierigen sozialen Lagen. Ihr Ziel: Menschen ermöglichen, eigenständig wohnen zu können.

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Danke für die Hilfe!

Geldern/Goch/Xanten. Hilfebedürftige brauchen in Corona-Zeiten die Unterstützung der Diakonie besonders. Bestimmte Hygieneartikel sind nicht überall jederzeit verfügbar, andere Kontaktstellen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Umso mehr freut sich die Diakonie über Hilfen von Unternehmen und Privatpersonen.

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Ostern fällt nicht aus!

Liebe Besucherinnen und liebe Besucher unserer Internetseite,

Vieles ist derzeit anders. Die Corona-Pandemie verändert unser Leben, auch das Leben in unserer Diakonie. Die Tagespflegen wurden geschlossen, Gruppenangebote für Betreute finden nicht mehr statt, Beratungen werden hauptsächlich telefonisch geleistet.

Trotzdem ist die Diakonie auch in diesen Tagen für die Menschen da, die uns als Pflegedienst oder als verlässlichen Ansprechpartner in der Begleitung und Beratung erwarten. Trotz aller Abstandsregeln bleiben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nah bei den Menschen.

In den Tagen der Karwoche bedenken wir das Leiden und Sterben von Jesus Christus. Mir gehen dabei die Bilder von überfüllten Krankenhäusern in Italien oder New York ebenso wenig aus dem Kopf, wie die Militärlaster, die die an COVID-19 verstorbenen Patienten zur letzten Ruhe geleiten. Angesichts dieser Leidens- und Sterbenswege bin ich dankbar für jeden Tag, den andere und ich gesund und mit verhältnismäßig wenigen Einschränkungen erleben darf.

Dass Leiden und Sterben nicht das letzte Wort haben, feiern wir an Ostern. Wir feiern die Auferstehung zum Leben. Es wird ein Leben nach der Krise geben. Diese hoffnungsvolle Aussicht sollten wir feiern, auch wenn wir das diesmal nicht gemeinsam in unseren Kirchen tun können. Die gottesdienstlichen Online-Angebote in unserem Kirchenkreis Kleve zeigen, dass Ostern nicht einfach ausfällt. Eine Übersicht der finden Sie auf www.kirchenkreis-kleve.de. Außerdem läuten die Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen am Ostersonntag gemeinsam von 9.30 bis 9.45 Uhr, um der Osterbotschaft Gehör zu verleihen.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich frohe, gesunde und gesegnete Ostern!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Joachim Wolff

Diakoniepfarrer und Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Kleve

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Bereitgestellte Materialien reichen nicht

Goch. „Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat uns versprochen, aus Landesmitteln in großem Umfang Schutzmaterialien zur Verfügung zu stellen“, so Joachim Wolff, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. „Das Schutzmaterial wird dann von den Bezirksregierungen unverzüglich entsprechend den vor Ort festgestellten Bedarfen in eigener Verantwortung und nach eigenem Ermessen den Kreisen und kreisfreien Städten zur weiteren Verteilung zur Verfügung gestellt,“ ist einer Verlautbarung des Ministeriums zu entnehmen.

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Nachbarschaftshilfe: Für Hilfesuchende und Helfer

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist es wichtig, dass wir in der Nachbarschaft füreinander da sind. Über nebenan.de können Menschen schnell und unkompliziert Hilfe anbieten oder um Hilfe bitten. Registrierung unter www.nebenan.de/register Ihre E-Mail Adresse wir einmal überprüft, damit nur echte Nachbarn Zutritt zur Nachbarschaft haben. Danach wird man einer online Nachbarschaft zugeordnet. Dort sollen sich Nachbarn austauschen, die im Umkreis von ca. 10 Gehminuten leben. Auf Wunsch können auch umliegende Nachbarschaften aktiviert werden. Nebenan.de wird unterstützt von den Partnern: Diakonie Deutschland, der Bundesarbeitsgemeischaft Seniorenbüros und dem Fachbereich Senioren der Stadt Hannover.

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Corona: Suchtberatung fürchtet Folgeschäden

Geldern. Die Suchtberatung ist ein wichtiger Baustein der kommunalen Grundversorgung Suchtkranker. Kann sie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht mehr gewährleistet werden, gefährde dies die Gesundheit und das Überleben vieler abhängigkeitskranker Menschen und werde Auswirkungen auf das Gesundheitssystem haben, meint die Diakonie im Kirchenkreis Kleve.

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Wohnungslose treffen Corona-Einschränkungen doppelt

Von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen oder Wohnungslose haben es ohnehin nicht leicht. Das geltende Kontaktverbot stellt auch Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Herausforderungen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG-W) fordert in einer Pressemitteilung, unnötige Härten auszusetzen, wie etwa die Vollstreckung auch von bereits eingeleiteten Zwangsräumungen. Der Anspruch auf eine Wohnung ist immerhin ein Menschenrecht. „Die Ordnungsämter in Städten und Gemeinden haben einerseits die rechtliche Verpflichtung, den individuellen Anspruch des wohnungslosen Menschen auf sofortige Unterbringung umzusetzen“, so Rainer Blix, Ansprechpartner der Wohnungslosenberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Andererseits sei der dafür zur Verfügung stehende Wohnraum knapper als sonst, der Zugang in die stationären Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe derzeit kaum noch möglich. Denn einige dieser Einrichtungen sind stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen unmittelbar angeschlossen, deren Bewohner*innen gelte  es zu schützen.

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