Goch. Zum Tag der Pflege am 12. Mai kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch die Diakonie im Kirchenkreis Kleve gehört, die skizzierten Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Pflegereform sowie den Gesetzentwurf des GKV-Stabilisierungsgesetzes. Die Freie Wohlfahrtspflege warnt vor spürbaren Einschnitten für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Pflegeanbieter. Bei aller Notwendigkeit von Reformen der Pflegefinanzierung, sei es wichtig, die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen. „Alles wird teurer, auch die Pflege, trotzdem ähnelt der aktuelle Referentenentwurf eher einem Sparprogramm“, kritisiert Anne Rutjes, Finanzvorständin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Joachim Wolff, Sozialvorstand der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, sieht, dass die Pläne „ein erhebliches Risiko für alle Menschen bieten, denen im Alter ohnehin wenig finanzielle Mittel bleiben.“