Düsseldorf, 14. Juli 2026. Menschen, die von Armut betroffen sind, spüren Einschränkungen in allen Lebensbereichen. Das zeigen entsprechende Erfahrungsberichte, die die Freie Wohlfahrtspflege NRW im heute veröffentlichten 6. Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellt. Seit 2007 bringt die Freie Wohlfahrtspflege im Sozialbericht NRW in einem eigenen Kapitel systematisch die Perspektiven armutserfahrener Menschen ein. Für den aktuellen Bericht wurden Gespräche mit zwölf Betroffenen geführt. Deren Statements geben Einblick in zentrale Lebensbereiche von Bildung und Arbeit über Wohnen und Gesundheit bis hin zu Digitalisierung, Mobilität und soziokultureller Teilhabe. Die Interviews machen deutlich, wie strukturelle Barrieren den Alltag armutsbetroffener Menschen prägen und deren Teilhabechancen einschränken.