Aktuelles 2018

Die Fachstelle Suchtberatung weist auf zwei Termine hin:

Aktionstag der Diakonie Geldern und Erziehungsstellen Beratung & Begleitung (EBB) am 9. September in Goch, Hinter dem Engel 18a, Beginn: 10:00 Uhr, Ende: 16:00 Uhr. Offene Beratungsangebote zum Thema „Sucht“ mit Petra van Bergen und Yevgeniy Steinhauer (Diakonie Geldern) in den Räumlichkeiten der EBB, parallel: Kinderaktionen und Gespräche/Smalltalk mit den Besuchern.

Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve feiert sein 25-jähriges Jubiläum mit einer Fachtagung

„25 Jahre Arbeitskreis Suchtvorbeugung - ...läuft!“ heißt es am Mittwoch, 10. Oktober ab 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Bühnenhaus Kevelaer. Weitere Informationen, Programm und kostenlose Anmeldung (bis zum 30. September) unter: www.suchtvorbeugung-kreis-kleve.de. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Landrat Wolfgang Spreen.

Sieben Jahre nach Aussetzen der Wehrpflicht gibt es - angestoßen von CDU-Politikern - eine Diskussion, ob in Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt werden sollte. Die Diakonie RWL hat dazu eine klare Position: Sie setzt auf Freiwilligkeit. Jürgen Thor, Leiter der Freiwilligendienste, erklärt im Gespräch, warum.

Den Sommer genießen auch die Gäste der Diakonie-Tagespflege an der Brückenstraße. An zwei Tagen wurde nun Sommerfest gefeiert. Mit dabei: Fritz Freitag und seine Gitarre. Im Gepäck hatte der Pfalzdorfer einige der schönsten deutschen Liebeslieder und unterhaltsame „Dönnekes“. Darunter der Streit eines Ehepaares, ob der Rasen den nun „gemäht“ oder „gekniffen“ wird. Eifrig schmetterten die Tagespflegegäste bekannte Lieder, „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Kein schöner Land“ gehörten dazu. Währenddessen wurde das Mittagessen im Garten auf dem Grill vorbereitet, draußen bei sommerlichen Temperaturen schmeckte es allen hervorragend.

Die SPD Geldern traf sich mit der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V., um sich über die Suchtberatung und die Planungen zu den neuen Räumlichkeiten in der ehemaligen kaufmännischen Berufsschule zu informieren. Die Konfliktlagen seien vor allem in der Suchtberatung sehr unterschiedlich, so Stephan Gnoß, Sozialarbeiter der Diakonie. Das größte Problem bestehe weiterhin mit der legalen Droge Alkohol, insbesondere bei größeren Veranstaltungen. In anderen Kommunen haben sich in der Vergangenheit vor allem runde Tische bewährt: Der Austausch von Stadt, Polizei und freien Trägern mit Fachwissen sei beispielsweise vor Karneval essenziell. Aber auch die Glücksspielsucht und die Gefahr des exzessiven Umgangs mit den neuen Medien seien immer wieder Thema: „Der effektivste Ansatz ist in allen Bereichen die Prävention“, so Gnoß.

Die letzten Arbeiten werden noch erledigt, bevor die Tagespflegegäste in die zweite Tagespflege der Diakonie in Goch einziehen können. An der Parkstraße übergab die Ev. Kirchengemeinde Goch als Bauherrin nun den symbolischen Schlüssel zum Einzug. Die Möbel fehlen noch und an der Terrasse wird noch gebaut. Kleinigkeiten, die noch in den kommenden zwei Wochen erledigt werden. „Damit wir die 14 Tagespflegeplätze jeden Tag auslasten, brauchen wir einen Pool von 50 Gästen“, so die neue Tagespflegeverbundleitung Angelika Jacobs. Erste Anmeldungen kamen schon mit Baubeginn im Februar dieses Jahres. Buchungen von einem bis fünf Tagen, also montags bis freitags, sind möglich. „Unser Angebot ist eine echte Erleichterung für pflegende Angehörige“, so Jacobs weiter. Sie sind ansonsten sieben Tage und 24 Stunden verantwortlich. Auch Angehörige bräuchten Zeit für sich und ihre Erledigungen.

Christian Oltmanns besitzt so viel technischen Verstand wie nur wenige. Seit frühester Kindheit ist er ein Bastler und Tüftler. So repariert er nicht nur Fahrräder gerne. Aus zwei augenscheinlich defekten Staubsaugern montiert der 37-Jährige ein funktionierendes Gerät.  Vor rund zehn Jahren trat bei dem gebürtigen Ammerländer plötzlich eine Epilepsie auf, nach deren Ursache er und Neurologen bis heute forschen. Unterkriegen lässt er sich von der Krankheit nicht.

Bild: ekir.de/Marcel Kues (Valletta). Mit der Aufforderung, die in Malta festgesetzten Rettungsschiffe wieder zu Rettungsfahrten auslaufen und das Flugzeug „Moonbird" zu Aufklärungsflügen starten zu lassen, hat der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Rekowski, seinen Besuch bei Seenotrettungsorganisationen auf Malta beendet. Er forderte die Regierungen und politisch Verantwortlichen in Europa auf, internationales Recht nicht weiter zu brechen, unverzüglich die Kriminalisierung der zivilen Seenotretter zu beenden und das tausendfache Sterben an der südlichen Grenze Europas als humanitäre Katastrophe und politische Aufgabe zu begreifen.

Grillen was das Herz begehrt: Zum integrativen Sommerfest der Diakonie an der Klever Stechbahn waren Nutzerinnen und Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens aus Kleve und Goch eingeladen. Bei sommerlichen Temperaturen freuten sie sich mit ihren Bezugsbetreuer/-innen und ehrenamtlichen Helfer/-innen sowie Alltagsbegleiter/-innen auf Köstlichkeiten vom Grill: Würstchen, Steaks und vegetarische Delikatessen. Monika Köster und Marcel Nauta begrüßten die 50 Anwesenden für die Diakonie im Kirchenkreis Kleve herzlich und dankten der Sparkassenstiftung Kleve für die Förderung des Festes mit 500 Euro.

Am 26. Juni findet der Anti-Drogen-Tag 2018 statt. Dieser seit 1987 jährlich stattfindende Aktionstag ist auch als „Weltdrogentag“ bekannt. Festgelegt wurde er von der Generalversammlung der Vereinten Nationen und richtet sich gegen den Missbrauch von Drogen. Dazu ein Beitrag von Petra van Bergen, Diakonie-Suchthilfe, Vorbeugung und Beratung

Hauptsache schnell zurück – Flüchtlingsberater in Kirche und Diakonie RWL kritisieren schnelle und fehlerhafte Asylverfahren. Seit Abschiebungen im Fokus der deutschen Asylpolitik stehen, hat sich die Arbeit der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsberater zwischen Bielefeld und Saarbrücken massiv verändert. Zum „Tag des Flüchtlings“ am 20. Juni kritisieren sie, dass viele Ablehnungen auf gravierenden Fehlern im Asylverfahren basieren.

Diakonie RWL und Freie Wohlfahrtspflege NRW fordern Landesregierung zum Handeln auf

Düsseldorf/Münster/Goch, 12. Juni. Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland benötigen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Doch immer mehr der rund 50 Vereine zwischen Bielefeld und Saarbrücken müssen aus finanziellen Gründen schließen, bislang sind es fünf. Dabei wurde auf Bundesebene im Mai 2017 beschlossen, dass es mehr Geld für diese wichtige Arbeit geben soll. „Wir fordern die NRW-Landesregierung auf, sich für die Umsetzung des beschlossenen Gesetzes einzusetzen“, betont der Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, Christian Heine-Göttelmann gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege NRW. „Sonst wird es unsere Vereine bald nicht mehr geben.“

Die seit 2005 mit 44 Euro pro Stunde unveränderte Betreuervergütung begründet auch für den Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve ein strukturelles Defizit von jährlich 180.000 Euro. Der Betreuungsverein muss zu rund einem Drittel aus Kirchensteuern subventioniert werden. „Rein wirtschaftlich ist dies für eine dem Grunde nach gesetzliche Aufgabe nicht zu verantworten, zumal Bund und Land aufgrund der aktuell sehr guten Steuereinnahmen problemlos in der Lage wären, eine auskömmliche Refinanzierung der Betreuungsvereine sicher zu stellen“, meint Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff. Er weist darauf hin, „dass die geforderte Erhöhung der Betreuervergütung auf 52 Euro das Finanzierungsproblem der Vereine nicht vollständig beheben wird. Erst 65 Euro pro Stunde wären kostendeckend.“ Für Wolff wäre die Erhöhung der Betreuervergütung ein wichtiges Signal des Gesetzgebers, dass er am Fortbestand der Vereinsbetreuungen und dem wichtigen bürgerschaftlichen Engagement der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer ein ernsthaftes Interesse hat.

Niederrhein - „Im sozialen Wohnungsbau im Kreis Kleve hakt es gewaltig.“ Das sagt  Dieter Paeßens, Bereichsleiter des Petrusheims in Weeze, zuständig für die Gefährde- tenhilfe und eines der Mitglieder des VTB. VTB steht für Verbund für Teilhabe und Behandlung im Kreis Kleve. Der Zusammenschluss aus 34 Organisationen legt den Finger in eine Wunde, die vor allem Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Behinderungen sowie chronischen Suchterkrankungen betrifft. „Deren Schicksal ist es häufig, keinen adäquaten oder bezahlbaren Wohnraum zu finden“, betont VTB-Mitglied Christa Niehuis von der Lebenshilfe Unterer Niederrhein mit Sitz in Rees.

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. informiert zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Beginn der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 7. Juni, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 02823 / 93 02-0.

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Alleine aufzuhören, ist einfach schwer. Das erfahren Menschen bei vielen erfolglosen Versuchen. Hilfe bietet die Suchtberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Einzelpersonen und Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsfürsorge mit dem Programm „Rauchfrei“. Interessierte können sich bei einer Info-Veranstaltung am Montag, 4. Juni, um 18 Uhr bei der Diakonie-Suchtberatungsstelle am Ostwall 20 in Geldern über das Programm freibleibend informieren.

Die Pflegerischen Dienste der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. beteiligen sich an landesweiter Initiative der Wohlfahrtsverbände.

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege rufen die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen rund um den 12. Mai dazu auf, Pflege als Beruf zu stärken und Pflegepolitik konstruktiv weiterzuentwickeln. Das Motto heißt „Wir für Sie – Gute Pflege! Jetzt!“ An vielen Orten in ganz NRW machen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Aktionen anschaulich, was sie brauchen, um Pflegebedürftige qualifiziert und zugewandt zu unterstützen.

„Die Diakonie im Kirchenkreis möchte am Tag der Pflege neben den guten Leistungen der Pflegekräfte auf die Attraktivität des Berufs hinweisen“, sagt Malcolm Lichtenberger, Fachbereichsleiter der Pflegerischen Dienste. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve begegnet dem Fachkräftemangel mit möglichst ansprechenden Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte. Auskunft darüber geben Diakonie-Pflegefachkräfte in drei gerade produzierten Kurzfilmen. Sie sind auf youtube zu sehen.

Kirchliche und diakonische Einrichtungen, Kirchenkreise  und Kirchengemeinden in der rheinischen Kirche wählen in den ersten vier Monaten dieses Jahres ihre Mitarbeitervertretungen (MAV). In den Dienststellen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve wurde am 8. März gewählt. Von 99 Wahlberechtigten gaben 57 Mitarbeitende gültige Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag somit bei beachtlichen 58 Prozent. Vorbehaltlich, dass die Wahl nicht angefochten wird, bilden folgende Personen unsere neue Mitarbeitervertretung:

Rainer Blix (45), Stephan Gnoß (36), Stefanie Mücka (32), Tim Rambach (45) und Sabina Wolters-Diene (39). Als Ersatzmitglied der MAV fungiert nun Ulrich Pletzer, er bekam 25 Stimmen.

Bei der Diakonie arbeitet er bereits seit dem 1. März 2006. Darüberhinaus engagiert er sich ehrenamtlich und bekam dafür nun den Ehrenamtspreis der Stadt Geldern. Im Vorfeld besuchte ihn ein Filmteam und schaute bei der Arbeit über die Schulter. Theo Gasthuys ist 62 Jahre alt, verheiratet, und wohnt in Veert.

Vielfalt in der Mitarbeiterschaft schon üblich – Diakonie RWL sieht Einstellungspraxis vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.
Düsseldorf/Münster, 17. April 2018. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum kirchlichen Arbeitsrecht sieht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe die Einstellungspraxis in vielen seiner rund 5.000 diakonischen Einrichtungen bestätigt. „Wie bislang darf die christliche Identität der Einrichtung ein wichtiger Maßstab bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden sein“, sagt der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann.

Angebote der Suchtvorbeugung werden deutlich stärker nachgefragt, als in den Vorjahren. Das erläutert die Diakonie-Fachstelle für Suchtvorbeugung in ihrem Jahresbericht 2017. Rund 700 Veranstaltungsstunden (2016: 528) verteilten sich auf Kindergärten, Schulen, Verwaltungen, Vereine, Organisationen und Betriebe.

Um die Grundzüge des Erbrechts und der Testamentsgestaltung geht es in einem Vortrag von Friederike Richter beim Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Sie ist Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht in der Gelderner Kanzlei Verhoeven und Partner. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 17. April, um 18 Uhr im Haus der Diakonie in Goch, Brückenstraße 4.

„Im Vortrag werden die gesetzlich festgelegten Erbfolgen von Ehepartnern, Verwandten und des Staates aufgezeigt“, so die Fachanwältin.  Zudem behandelt sie verschiedene Formen von Testamenten, beispielsweise für Menschen mit Behinderung, und deren Wirksamkeitsvoraussetzungen. Häufig gestellte Fragen betreffen den Pflichtteil, dessen Berechnung und dessen Durchsetzung. Diese beantwortet Friederike Richter ebenso wie die Folgen einer Annahme oder Ausschlagung einer Erbschaft. Es wird um Anmeldung unter der Diakonie-Telefonnummer 02823 / 9302-0 gebeten.