Aktuelles 2020

Geldern. Auch wenn der Schulalltag momentan überschattet ist von Corona und den Auswirkungen auf den Unterrichtsalltag, sollten andere Gefahren für Heranwachsende nicht aus dem Blickfeld geraten. Suchtprophylaxe ist zum Beispiel seit Jahren ein fester Bestandteil der Gesundheitserziehung am Lise-Meitner-Gymnasium. Dabei geht es nicht nur um klassische Betäubungsmittel, sondern auch um den Umgang mit dem Smartphone oder mit Videospielen. Text und Foto: https://lise-meitner-geldern.de/

Geldern. Wer reist hat auch etwas zu berichten. In diesen Genuss kamen zehn Nutzerinnen und Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) während einer Bildungsreise im September. Fünf Tage lang bewegte sich die Gruppe in der schönen Natur der Elbtalauen. Neben der malerischen Landschaft sind die Elbtalauen auch historisch interessant. Die Gruppe besuchte unter anderem das Marschhufendorf Konau, das bis 1989 gesperrtes Grenzgebiet war. „Mich freute einfach die Neugier der Gruppe bei diesen Themen“, sagte Ulrich Pletzer.

Geldern/Berlin. Die Wohnungslosenberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve freut sich über 2.500 Euro, gespendet von der Fußball-Nationalmannschaft der Herren. Mit einem Spendenbetrag von insgesamt 400.000 Euro unterstützen die Spieler Corona-Hilfen für wohnungslose Menschen. Die Spendenaktion wird von der DFB-Stiftung Egidius Braun und dem Förderverein der Wohnungs-losenhilfe in Deutschland e.V. umgesetzt. "Wir bedanken uns für die Spende, die wir bedarfsgerecht an die Hilfesuchenden weitergeben. So können wir individuellen Notlagen schnell entgegensteuern", freut sich Petra van Bergen, Fachbereichsleiterin der Sozialen Dienste.

Geldern/Kleve. Zum „Tag der Wohnungslosen“ am 11. September macht die Diakonie im Kirchenkreis Kleve auf wohnungslose Menschen im Kreis aufmerksam. Die Diakonie befürchtet, dass die Zahl Wohnungsloser aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Herbst weiter ansteigen wird. Je länger die Corona-Krise dauere, desto mehr Menschen könnten mit der Zahlung der Miete Probleme bekommen.

Kevelaer. In der Kevelaerer Fußgängerzone entsteht an der Hauptstraße 26 nach umfangreichen Umbauarbeiten eine Tagespflege der Diakonie im Kirchenkreis Kleve sowie ein Info- und Beratungsladen. Ihn wollen die Diakonie im Kirchenkreis Kleve, die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer und die Tuwas Genossenschaft eG Moers als Beratungs-, Info- und Begegnungszentrum gemeinsam nutzen. Voraussichtliche Eröffnung ist im Mai 2021. Der Laden wird montags bis freitags an Vor- und Nachmittagen geöffnet sein. Außerdem sind Öffnungszeiten an den Wochenenden bei besonderen Ereignissen in der Stadt geplant.

Geldern. Der Film der Diakonie im Kirchenkreis Kleve sorgt für Gesprächsstoff zwischen den Generationen. Zumindest wünschen sich das die Macher und Macherinnen des Films, die Mitarbeitenden der Diakonie-Suchtvorbeugung. Der Film befragt junge Menschen, die Elterngeneration und Experten zum Thema Handy, Tablet und Co. Nicht nur in Corona-Zeiten sind sie häufig Grund für familiäre Konflikte. Besonders dann, wenn der Sohn zulange an der Konsole „zockt“ und die Tochter ihr Handy nicht aus der Hand geben kann.

„Gemeinsam Demokratie stärken“: Bündnis ruft zur Kommunalwahl auf

Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landes zur Teilnahme an den Kommunalwahlen und Integrationsratswahlen am 13. September 2020 auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Freie Wohlfahrtspflege unterstützt die Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW und des Landtags Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Gemeinsam Demokratie stärken“.

Peter Driessen, Silke Gorißen und Guido Winkmann antworten im Kevelaerer „Klostergarten“ auf Fragen der Wohlfahrtsverbände.

Kevelaer. Die Menschen im Kreis Kleve haben am 13. September die Wahl. Gewählt wird unter anderem ein neuer Landrat oder eine neue Landrätin. Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve hatten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einer von Tobias Budde (WDR) moderierten Fragerunde mit den Kandidaten online zu folgen.

Goch. Wer plant, eine rechtliche Betreuung zu übernehmen oder gerade damit begonnen hat, steht vor vielen Fragen. Das Grundlagenseminar „Gut Betreut“ des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat viele der Themen zum Inhalt, mit denen Betreuer zu tun haben. An sechs Freitagnachmittagen zwischen dem 30. Oktober und dem 4. Dezember, 14:30 bis 18:00 Uhr, sorgen Mitarbeitende des Betreuungsvereins und externe Fachleute für ein breites Informationsangebot. Zu ihnen zählen Richter, Rechtspfleger, Ärzte und andere Fachleute aus dem Kreis Kleve, die in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Betreuungen zu tun haben. Zudem profitieren Teilnehmende auch vom Austausch der eigenen Erfahrungen. Es sind noch wenige Plätze im Seminar frei.

Kleve. Ein neuer Hingucker im Gemeinschaftsraum des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) an der Stechbahn: BeWo-Nutzerinnen und -nutzer sowie Diakonie-Mitarbeitende gestalteten gebrauchte Kommoden nach eigenen Ideen neu. Ihre leuchtenden Farben hellen die Stimmung auf. Das Motto lautete: Umweltbewusstes Denken! „Aufwerten ist preiswerter als neu anschaffen und wir leisten damit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt“, sagt Monika Köster, stellvertretende Fachbereichsleiterin zum Projekt.

Goch/Geldern/Xanten. Carmen Henning-Hirschfeld ist seit 24 Jahren in der Ambulanten Pflege tätig. Seit 2009 bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, begleitet die 55-Jährige seit 2012 Auszubildende zur Pflegefachkraft. Sie selbst hat immer schon gerne mit Menschen gearbeitet. „Der Pflegebereich war für mich keine Entscheidung, eher eine Berufung“, sagt sie.

Geldern. Mehr als 3 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland in suchtbelasteten Familien auf. Dazu fand ein erstes Netzwerktreffen in Geldern mit Trägern der Jugendhilfe und ambulanter Hilfen, wie der Suchtberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve statt.

Ambulant Betreutes Wohnen freut sich über 5.000 Euro

Geldern. Ganz herzlich Danke! sagt das Ambulant Betreute Wohnen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. 5.000 Euro bewilligte „We kick corona“ dem Diakoniefachbereich am Ostwall 20. Bereits einen Monat, nachdem BeWo-Mitarbeiter Yannick Gorthmanns den Antrag gestellt hatte, kam die gute Nachricht. Von „We kick Corona“ hörte Gorthmanns in den Medien. Die Initiative ist eine Idee der Bundesliga-Fußballer Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Sie haben weitere Spielerinnen und Spieler anderer Clubs und Sportarten, Musiker und Politiker gefunden, die in den „We kick Corona-Topf“ gespendet haben. Auf der Internetseite heißt es: „Zusammen wollen wir mit #WeKickCorona denen helfen, die anderen helfen, und unseren Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft auch nach der Krise so vielfältig und stark ist, wie vorher.“

„Wir als Ambulant Betreutes Wohnen freuen uns über das Geld, das wir tatsächlich gut gebrauchen können“, sagt Dirk Boermann, Fachbereichsleiter des Ambulant Betreuten Wohnens. Das Geld hilft Mehrkosten durch „Corona“ in den Bereichen Teilhabe und Mobilität aufzufangen. Zu Beginn von Corona konnten notwendige Fahrten zu Behandlungen und Krankenhäusern von der Diakonie nicht erbracht werden. Die Kosten für die Taxiunternehmen, die die Fahrten übernommen haben, sind solche Mehrkosten. Viele geplante Gruppenaktivitäten mussten abgesagt werden. Sie werden jetzt teilweise individuell oder in kleineren Gruppen unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte nachgeholt. Aber diese veränderten Angebote seien immer mit mehr (Personal-) Aufwand und Kosten verbunden als vorher, so Boermann.

Die Frühstücksgruppe am Ostwall ist eines der Angebote. Am Dienstag freuten sich die Anwesenden über die Blätterteig-Thunfisch-Brötchen, die Theo Gasthuys für sie zubereitete. Die Gruppe dient dem Austausch von BeWo-Nutzern untereinander, sie gibt es schon seit rund zehn Jahren. Gasthuys wird von Lia Wolfers bei der Betreuung der Frühstücksgruppe unterstützt. Durch die Abstandsbestimmungen im Hygienekonzept dürfen allerdings maximal acht BeWo-Nutzer nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Auch die Bildungsreise an das Grüne Band, die ehemalige innerdeutsche Grenze, befindet sich noch in der Schwebe. „Wenn wir fahren, dann sind mehr Fahrzeuge nötig.“

Kleve. Schonender Umgang mit Ressourcen, ökonomischer Erfolg und soziale Gerechtigkeit: Das sind entscheidende Säulen der Nachhaltigkeit. Welche Ideen und Möglichkeiten gibt es für jeden Einzelnen, um nachhaltig zu handeln, zu leben und zu wirtschaften? Das fragten sich auch Mitarbeitende des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) in Kleve. Sie haben nun mit den Klienten zusammen drei neue Gruppenangebote geschaffen. Deren Ziel für die Mitarbeitenden: „Wir möchten bei den BeWo-Nutzerinnen und Nutzern das Bewusstsein wecken für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln in möglichst vielen Lebensbereichen.“

Wachsende Nachfrage der Beratungsangebote, finanzielle Unsicherheit durch Corona

Geldern.
Damit die Mitgliederversammlung nicht als Internetkonferenz stattfinden musste, war sie am 3. Juni bei der Ev. Kirchengemeinde Geldern zu Gast. In der Heilig-Geist-Kirche konnten die Corona-Bestimmungen erfüllt werden. Vorstandsvorsitzender Pfarrer Hartmut Pleines begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste in der Kirche. Darunter auch die Delegierten der im Kirchenkreis Kleve neuen Gemeinde Straelen- Wachtendonk, Pfarrer Christian Werner und Dr. Katrin Müller.

„Wann bekomme ich endlich ein Handy?“. Diese Frage hören viele Eltern von ihren Kindern bereits im Grundschulalter. Tipps und Ratschläge rund um „Kind und Handy“ geben Sozialarbeiterin Petra van Bergen und Sozialpädagoge Tim Rambach in einem Webseminar der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Am Mittwoch, 17. Juni, startet das 90-minütige Online-Seminar um 14 Uhr.

Diakonie RWL fordert Aussetzung von Zwangsräumungen in der Corona-Krise

(Düsseldorf). Nach anfänglicher Zurückhaltung der Gerichte in der Corona-Pandemie beobachtet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) eine Zunahme von Zwangsräumungen aufgrund von Mietschulden. „Selten zuvor hat die eigene Wohnung als Schutz- und Lebensort eine so große Rolle gespielt wie in der Corona-Krise. Sie zu verlieren, bedeutet gerade jetzt eine Katastrophe“, sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

Erziehung querbeet – Medienerziehung in der Familie mit 4-8-Jährigen

Gerade in der aktuellen Zeit sind Medien in der Familie immer wieder Thema und sorgen für Konflikte. Die Kinder sind die meiste Zeit zuhause, Eltern müssen jedoch arbeiten oder sind im Homeoffice. Trotzdem sollten gerade kleine Kinder nicht die gesamte Zeit fernsehen, mit dem Tablet oder Handy spielen. Wann ist ein Kind überhaupt reif für Computer und Internet? Wenn ja, wie viel Zeit zum „daddeln“ oder „zocken“ sollten Kinder am Tag bekommen?  Fördern Computerspiele die kindliche Entwicklung oder wird schon in früher Kindheit die Basis für Medienabhängigkeit gelegt? Welche Medien gehören ins Kinderzimmer, welche nicht? Diesen Fragen widmet sich Petra van Bergen während einer  Veranstaltung in Kooperation mit der FBS Geldern-Kevelaer. Sie beginnt am Donnerstag, 4. Juni von 19:30 - 21:45 Uhr in der Familienbildungsstätte Geldern, Boeckelter Weg 11. Um Anmeldung wird gebeten: www.fbs-geldern-kevelaer.de unter Kursnummer 3213-086 oder per E-Mail unter: fbs-geldern@bistum-muenster.de

Geldern. Einen neuen Weg geht die Diakonie-Suchtberatung, um Menschen im Südkreis Kleve rund um das Thema Sucht und Drogen zu beraten: Ab sofort können sich Betroffene und ihre Angehörigen und andere Interessierte über ein datensicheres Online-Formular kostenlos beraten lassen.

Xanten/Geldern/Kleve. Seit Anfang des Jahres bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve im gesamten Kirchenkreisgebiet und damit auch in Xanten Migrations- und Flüchtlingsberatung an. Die Entscheidung der Diakonie, die Migrations- und Flüchtlingsberatung mit einem Büro in Xanten nach Auflösung der Kooperation mit der Stadt aufrecht zu erhalten, hat sich als richtig erwiesen. Das seit Jahren aufgebaute Netzwerk und Vertrauen bei den Flüchtlingen führt nun auch in der Corona-Krise dazu, dass die Flüchtlingsberatung der Diakonie als ein wichtiges  Hilfsangebot nachgefragt wird. „Auch Ratsuchenden aus anderen Kirchengemeinden konnte ich bei teils sehr komplexen Anfragen weiterhelfen“, sagt Heike Pullich-Stöffken, Flüchtlingsberaterin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve.