Aktuelles

Offener Brief der Freien Wohlfahrtspflege NRW – Hilferuf an Ministerpräsident Wüst zur Gefährdung von Einrichtungen und Diensten

Inflationsbedingt explodierende Sachkosten und deutliche Tariferhöhungen gefährden viele soziale
Träger in NRW in ihrer Existenz. In einem Offenen Brief hat sich die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW an Ministerpräsident Hendrik Wüst gewandt und um Unterstützung gebeten. Die Landesregierung müsse dringend einen Stabilitätspakt auflegen und zusätzliche Mittel freigeben, um das Netz der Daseinsvorsorge in NRW zu sichern, so die Forderung der Wohlfahrtsverbände.

Kevelaer. Wir möchten Sie kennenlernen! Das Frauen-Frühstück-Treffen steht allen offen und es sind noch Plätze frei! Am Freitag, 16. Juni von 10 - 12 Uhr findet es im Info- und Beratungsladen NEULAND, Hauptstraße 26 in Kevelaer statt. Das Frühstück ist kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung jedoch erwünscht. Auf Sie freuen sich: Andrea Zampietro und Jutta Seven. Kontakt: 02831 / 91 30-811.

Geldern. Neben der eigenen Gesundheit ist der Preis einer der Hauptgründe, warum Menschen mit dem Rauchen aufhören wollen. Laut dem Jahrbuch Sucht 2023 geben Menschen in Deutschland jährlich 27,1 Milliarden Euro für Tabakwaren aus. „Wir helfen Menschen gerne beim Aufhören und geben Tipps, wie Abstinenz auch dauerhaft funktionieren kann“, meint Yevgeniy Steinhauer, Suchttherapeut der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Der Internationale Weltnichtrauchertag am 31. Mai sei eine gute Gelegenheit, damit zu beginnen. Bei Lebensmitteln würde peinlich darauf geachtet, dass sie keine Schadstoffe enthalten. „Ein Raucher inhaliert 250 gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe in nur einer Zigarette“, gibt Steinhauer zu Bedenken.

Kleve. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich das Ambulant Betreute Wohnen der Diakonie mit dem Thema  Nachhaltigkeit. So wurde eine Kochgruppe ins Leben gerufen, in der einfache und gesunde Rezepte vorgestellt und Gerichte gemeinsam mit den Klient*innen zubereitet und gegessen werden. Wert gelegt wird auf saisonale Gerichte und die regionale Beschaffung der Zutaten. Es wurden kleine Beete im Garten angelegt, die von den Klient *innen bepflanzt und gepflegt werden.

Die Ev. Kirche im Rheinland und die Diakonie in Deutschland gehören zu den bislang 50 Unterzeichnenden, welche die Position der Bundesregierung zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asyl Systems (GEAS) kritisieren.

Goch/Geldern/Xanten. Zum Tag der Pflege verliehen Pflegekräfte ihren Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck: Bundesweit mahnten am Freitag, 12. Mai, Mitarbeitende der Diakonie und des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) deutliche Änderungen bei den Rahmenbedingungen an. „Es ist höchste Zeit zu handeln“, sagt Malcolm Lichtenberger, Fachbereichsleiter der Pflegerischen Dienste bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. „Die Politik muss die Reformen in der Pflege endlich angehen, damit sich die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern!"

Goch. Wer plant, eine rechtliche Betreuung zu übernehmen oder gerade damit begonnen hat, steht vor vielen Fragen. Das Grundlagenseminar „Gut Betreut“ des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist keine Pflicht, um das Ehrenamt ausüben zu können, aber sehr hilfreich.

Goch. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve trauert um Oberkirchenrat i. R. Pfarrer Jürgen Dembek. Als Gocher Gemeindepfarrer und Superintendent im Kirchenkreis Kleve hatte er maßgeblichen Anteil an der Diakonie in ihrer jetzigen Form. Er moderierte 1991 den Übergang des damaligen Diakonischen Werks in die heutige Vereinsform. 2003 wurde Superintendent Dembek als hauptamtliches Mitglied in die Kirchenleitung der Ev. Kirche im Rheinland gewählt. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2011 übernahm er im Landeskirchenamt die Leitung der Personalabteilung. Am vergangenen Donnerstag starb er im Alter von 77 Jahren.

Goch. Der Betriebsausflug führte die Mitarbeitenden der Diakonie im Kirchenkreis Kleve zur Viller Mühle. Dort erwartete sie Allroundtalent und Puppenspieler Heinz Bömler. Die Viller Mühle ist eine 1972 stillgelegte Öl- und Getreidemühle in Goch. Sie wurde in der heutigen Form etwa 1870 erbaut und wird nun als Museum, Veranstaltungsort und „Markt der vergessenen Waren" im Privatbesitz des Puppenspielers Heinz Bömler genutzt. Die Mühle wurde von ihm 1994 gekauft und steht unter Denkmalschutz. Zahlreiche Requisiten wurden in Filmproduktionen eingesetzt. Auch die Kabarettreihe Hart an der Grenze wird in der Viller Mühle produziert.

Goch. Zu einer Goldhochzeit gehört auch eine Feier. Darum freuten sich Erna und Hans-Gerd Flören über die Gäste am Freitagnachmittag. Die Tagespflege der Diakonie in der Parkstraße wurde kurzerhand zum Festsaal umfunktioniert. Für das Ehepaar durfte auch der Pfarrer nicht fehlen: So kam Albrecht Mewes mit dazu und sprach nach einem gemeinsam gesungen Choral dem Jubelpaar den kirchlichen Segen zu, der sie auch in kommender Zeit behüten möge. Für das Team der Tagespflege überreichte Birgit Dinnesen-Brons dem Ehepaar Flören einen Blumenstrauß, über den sie sich sehr freuten.An der mit goldenen Röschen festlich gedeckten Tafel standen Torte und Kaffee bereit, da ließen sich die Gäste nicht lange bitten.

Geldern. Schon mehrere Male besuchten die Vorschulkinder die Tagespflegegäste der Diakonie am Ostwall. Nun hatte die Ev. Kindertagesstätte und Leiterin Silke Mogritz-Streppel zum morgendlichen Besuch in die Turnhalle der Kita eingeladen. Spannend war es für Jung und Alt, Kantorin Jeehuyn Park begleitete am Keyboard das gemeinsame Singen. Auch Hand- und Fußbewegungen gehörten dazu. Viel Freude machte allen Beteiligten der Waschfrau-Song und auch der von Hand zu Hand wandernde Taler wollte entdeckt werden. Die Darbeitungen der Kinder sowie Getränke und selbstgebackener Kuchen bekamen Applaus von allen Seiten. Wer Interesse an einem Tagespflegeplatz hat oder mal einen Schnuppertag in der Tagespflege mitmachen möchte, wendet sich an Teamleiterin Gesa Schroer, Telefon: 02831/91 30-830, tp-geldern@diakonie-kkkleve.de

Goch. Eine Hilfe für alle ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer: Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat sein Handbuch komplett überarbeitet. Mit einbezogen wurden etwa Änderungen, welche das neue Vormundschafts- und Betreuungsgesetz seit Januar dieses Jahres mit sich gebracht hat. Neben aktuellen Informationen werden in dem Handbuch Themen vorgestellt, denen rechtliche Betreuerinnen und Betreuer in ihrem Ehrenamt begegnen. Das 60 Seiten starke Handbuch wird ergänzt um praktische Formularvordrucke sowie nützliche Adressen und Kontaktdaten von Institutionen und Behörden. Lesenswert ist das Handbuch auch für alle, die sich für die Thematik interessieren.

Kreis Kleve. Malcolm Lichtenberger, Fachbereichsleiter der Pflegerischen Dienste und Pflegedienstleitung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve beendet auf eigenen Wunsch hin seine Tätigkeit bei dem Wohlfahrtsverband. Der 61-Jährige suchte vor dem Renteneinstieg noch eine berufliche Veränderung und fand sie. „Meine neue Tätigkeit wird mit meiner bisherigen Tätigkeit in der Pflege nichts zu tun haben“, verriet er bereits.

Team der Diakonie-Sozialberatung vlnr.: Jutta Seven, Stefanie Krettek, Sigrid Messerschmidt-Sprenger

Kreis Kleve/Xanten. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve weitet ihre Allgemeine Sozialberatung aus: Drei Diakonie-Mitarbeiterinnen bieten nun in den sechs Kommunen Goch, Kalkar, Kevelaer, Kerken, Kleve und Xanten Sprechstunden an. Die Ausweitung ist unter anderem durch die Energiepreispauschale möglich geworden. Die durch sie erzielten Mehreinnahmen haben die Diakonie im Kirchenkreis Kleve, der Evangelische Kirchenkreis Kleve, einige evangelischen Kirchengemeinden und in Teilen die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe für die Sozialberatung zur Verfügung gestellt. Denn - der Bedarf an Sozialberatung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen

Goch. Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. informiert zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Beginn der ca. zweistündigen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 6. April, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, es wird darum um verbindliche Anmeldung gebeten bei der Diakonie in Goch unter der Telefonnummer 02823 / 93 02-0.

Düsseldorf. In einigen Bundesländern werden vergünstigte Ticket-Varianten diskutiert, auch in NRW wird die Einführung eines Sozialtarifs geprüft, wie Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer heute in Düsseldorf ankündigt. Hessen macht es bereits vor: Hier können einkommensschwache Haushalte ab August ein Ticket für 31 Euro pro Monat erwerben. Das im Mai an den Start gehende Deutschlandticket bietet für Berufspendler*innen und viele andere zwar eine Entlastung, für einkommensschwächere Haushalte aber leider nicht. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert das Land auf, für Einkommensschwache ein ebensolches Angebot schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. „Die Einführung eines Sozialtickets lediglich zu prüfen ist zu wenig, wir brauchen eine zeitnahe und konkrete Lösung“, so Christian Woltering, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW.

Xanten. Das Diakonie-Büro an der Poststraße 6 in Xanten gleicht häufig einem Bienenkorb. Flüchtlingsberaterin Heike Pullich-Stöffken teilt sich die Räumlichkeiten mit Sigrid Messerschmidt-Sprenger, die für die Sozialberatung zuständig ist. Beide empfangen ratsuchende Menschen. Pullich-Stöffken kümmert sich um die Alltagssorgen vieler Flüchtlinge. Vor allem erklärt sie ihnen Post von Behörden, Ämtern, Versicherungen, Krankenkassen und Ärzten und hilft, diese adäquat zu beantworten. In 23 Jahren Flüchtlingsarbeit hat sich Pullich-Stöffken ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut. Zu den Ratsuchenden am Vormittag gehört eine junge Somalierin. Die 27-Jährige ist mit Unterbrechung bereits seit 2018 in Xanten. Im Kinderwagen hat sie ihr Baby dabei, das nach dem Fläschchen verlangt – hektischer Alltag im Beratungsbüro.

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung lädt Lehrpersonen, (Schul)-Sozialarbeiter:innen und Mitarbeitende in Jugendeinrichtungen für Montag, 12. Juni, ins Haus der Diakonie in Goch, Brückenstraße 4, ein. Vorgestellt wird ein Ausstiegsprogramm für rauchende Jugendliche. Bis zum 31. Mai kann man sich anmelden.

 

Da es immer wieder in einigen Kommunen vorkommt: Menschen geben vor, im Auftrag der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Spenden zu sammeln. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve weist darauf hin, dass sie an Haustüren weder Spenden sammelt noch Sachen zum Verkauf für einen guten Zweck anbietet. Evangelische Kirchengemeinden führen 1-2 Mal im Jahr Diakoniesammlungen durch. Sie werden in der Regel durch einen Einleger von Zahlungsvordrucken in den Gemeindebriefen erbeten. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve unterhält ein Spendenportal auf der eigenen Internetseite www.diakonie-kkkleve.de. Dort werden für einzelne Projekte die Zahlungen über das Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen "giropay" abgewickelt.