Aktuelles

In der neuen Ausgabe der Diakonie-Zeitschrift „Mittendrin“ informiert die Diakonie über Themen und Veranstaltungen der vier Fachbereiche. Dort äußert sich Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff zum Thema Impfpflicht und wie die Diakonie als Arbeitgeberin damit umgeht. Eine allgemeine Pflicht zur Impfung lehnt Wolff ab, findet sie für bestimmte Berufsgruppen jedoch zwingend notwendig. Und: Nicht-Geimpfte müssten mit den teilweise einschneidenden Konsequenzen leben, schreibt er. Das sind bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Anfang Dezember noch 5 Prozent der rund 150 Mitarbeitenden. In einem Interview erläutert Wolff, warum er sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausspricht und warum er viele öffentliche Schuldzuweisungen nicht hilfreich findet.

Für die Diakonie im Kirchenkreis Kleve trifft sich regelmäßig ein Krisenstab. Er berät und beschließt aktuell im Hinblick auf den Gesundheitsschutz von Mitarbeitenden und Menschen, welche die Diakonie aufsuchen. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) wurde heute, am 24. November 2021 neu gefasst. So hat auch der Krisenstab für die Diakonie neue Regelungen beschlossen. Sie betreffen unter anderen den Nachweis des Impfstatus beim Arbeitgeber, allgemeine Verhaltensregeln von Mitarbeitenden und Externen in Beratungssituationen oder bei größeren Versammlungen sowie die Frage, wann, wo, wie lange und welche Masken zu tragen sind.

 

Geldern. Auf vor allem weiße Wände blickten bislang die Gäste und Mitarbeitenden im Flur der Diakonie-Tagespflege. „Wir haben im Team überlegt, wie wir daran etwas ändern können und kamen in Kontakt mit Kunstlehrerin Eva Dierks“, berichtet Teamleiterin Gesa Schroer. Lehrerin Dierks fragte bei Schülerinnen und Schülern im Friedrich-Spee-Gymnasium nach und fand Mitstreiterinnen: „Ich habe die Nachfrage am schwarzen Brett gelesen und fand das Projekt gut“, sagt Fina Jansen (15). Am Samstag schwang sie mit Raluca Mihaela Musa und ihrer Lehrerin die Pinsel. „Ich überlege noch, ob Mediendesign etwas für mich beruflich sein könnte“, so Musa. Sie probiert und malt viel am i-pad, da war so eine richtige Wand mal eine neue Herausforderung.

Kevelaer. Alkoholkranke setzen alles aufs Spiel, was ihnen eigentlich wichtig ist: Familie, Partnerschaft, Gesundheit und finanzielle Existenz. Vor 20 Jahren gründete Uwe Hoppmann in Kevelaer die Selbsthilfegruppe „Gemeinsam ohne Alcohol.“ Ein Jubiläum, auf dass er stolz sein kann ebenso wie auf seine eigene Abstinenz.

Goch. Ende November verlässt Jörg Schlonsok die Diakonie im Kirchenkreis Kleve und wechselt zum Neukirchener Erziehungsverein. Dort übernimmt er die Pflegedienstleitung in einer stationären Altenhilfe-Einrichtung.

Kevelaer. Die Pflege eines Angehörigen kann alle Menschen im Leben betreffen. Umso wichtiger sind Kenntnisse darüber, wie die Pflege zuhause geleistet werden kann und welche unterstützenden Dienste es gibt. Die Pflegerischen Dienste der Diakonie bieten Angehörigen dabei Hilfe: Im Info- und Beratungsladen „Neuland“, Hauptstraße 26 in Kevelaer, startet am 24. November bis 16. Februar ein Basispflegekurs. Ebenfalls im Neuland findet der Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit dementieller Erkrankung statt. Jeden 2. Dienstag im Monat von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Im kommenden Jahr bietet die Diakonie zudem eine Schulungsreihe an zum Thema “Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz“. Der Start ist für den 12. Januar 2022 vorgesehen, die Reihe endet am 16. Februar 2022. Alle Angebote sind kostenfrei, Anmeldung bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, Telefon 02823 / 93 02-0, E-Mail: info@diakonie-kkkleve.de

Geldern. Am Montag, 15. November, startet um 18 Uhr im Haus der Diakonie in Geldern das nächsten „Rauchfrei“- Gruppenseminar. Einige Plätze sind noch frei. Interessente melden sich telefonisch an unter 02831/  91 30-800 oder schreiben eine E-Mail an steinhauer@diakonie-kkkleve.de. Zugang zum Kurs ist mit 3G-Regel möglich.

Düsseldorf. Hundert Tage ist die verheerende Hochwasserkatastrophe her. Nun, nach einem Vierteljahr, zehntausenden Helferinnen und Helfern sowie vielen Tonnen weggeräumten Schutts, sind viele grobe Spuren des Hochwassers entfernt. Von Normalität oder Alltag kann für die Menschen in vielen der betroffenen Regionen aber noch keine Rede sein.

Kevelaer. In den kommenden Wochen können Kunden des Edeka-Markts Brüggemeier am Antwerpener Platz ihr Leergut für die Diakonie spenden. Der Markt hat neben den Leergutautomaten eine Box aufgehängt, in die Kunden Leergutbons werfen. Zusammen mit der Diakonie hat der Markt das Programm „FITKIDS“ ausgesucht, für sie soll das gespendete Geld am Ende sein.

Kevelaer. Am Mittwoch, 20. Oktober, bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve in Kooperation mit der Barmer Pflegeberatung zur Pflegeversicherung an. In den Räumlichkeiten des Info- und Beratungsladens „Neuland“ an der Hauptstraße 26 können Ratsuchende zwischen 15:30 Uhr und 17 Uhr vorbeikommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Silvia Berndsen (Barmer) berät zu allen Themen rund um die Pflege und deren Finanzierung. Das Thema Pflege kommt für einen selbst oder bei nahen Angehörigen manchmal schneller als einem lieb ist. Umso wichtiger ist eine gute Pflegeberatung die aufzeigt, welche Pflegeleistungen sinnvoll sind und wie sie finanziert werden können. Das ist individuell je Pflegegrad sehr unterschiedlich. Während es bei der einen Person um eine Pflege zuhause geht, wäre bei einer anderen die Tagespflege oder das Pflegeheim die richtige Entscheidung. Wenn eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, sind kurzfristig wichtige Entscheidungen nötig. Auch für diese dient die Pflegeberatung als gute Vorbereitung.

Wesel-Büderich. Große Freude und Dankbarkeit für die Arbeit der noch neuen Tagespflege in Büderich äußerten Rednerin und Redner während der offiziellen Eröffnung am vergangenen Mittwochnachmittag. Darunter Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, die auf den allgemein steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung verwies: „Es werden immer mehr an ihre Türe klopfen“, sagte sie in Richtung der Mitarbeiterinnen rund um Teamleiterin Walburga Schulten. „Danke, dass sie Menschen würdevoll behandeln und Gäste in dem, was sie können, fördern“. Die Tagespflege ist das erste Tagespflegeangebot im linksrheinischen Teil der Stadt Wesel.

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve startet am 22. September ein 12-teiliges Gruppenprogramm, das Menschen dabei hilft, den Konsum von Suchtmitteln zu reduzieren. KISS heißt es und beinhaltet Zieloffenheit und Selbstbestimmtheit der Konsumenten. Denn ein selbstgestecktes Ziel in eigenem Tempo zu erreichen, ist erfolgsversprechend. Jede Einschränkung des Konsums ist ein Erfolg. Das Programm eignet sich für Menschen, die nur manchmal zu viel konsumieren als auch für Menschen, die ohne tägliche Mengen an legalen oder illegalen Suchtmitteln nicht auskommen. Interessenten, die mehr über das Gruppenprogramm und dessen Ablauf erfahren wollen, melden sich unter Telefon 02831 / 91 30-800 oder unter infogeldern@diakonie-kkkleve.de

Kreis Kleve. Bald sind Wahlen! Wenn Sie/Ihr wissen möchtet, welche wichtigen Forderungen die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Kreis Kleve an die Bundespolitik hat, schaut Euch unsere Videos an. Jeden Tag kommt ein neues hinzu. Heute geht es um das Thema Altenhilfe, das die Diakonie besetzt hat. Und: geht/gehen Sie bitte am 26. September zur Wahl!

Geldern. Hartmut Pleines (56) wechselt aus dem Gefängnis Geldern-Pont in eine neue Stelle: In der JVA war er seit 2014 als evangelischer Seelsorger für Inhaftierte, Mitarbeitende und für Angehörige von Mitarbeitenden und Inhaftierten tätig. Seit dem 1. September arbeitet er jetzt als Krankenhausseelsorger am Alexianer-/Maria-Hilf-Krankenhaus in Krefeld. Dazu befragte ihn Stefan Schmelting.

Kleve. Endlich fand mal wieder ein Sommerfest beim Betreuten Wohnen der Diakonie in Kleve statt. Am Mittwoch, 25. August trafen sich Nutzerinnen und Nutzer des Ambulant Betreuten Wohnens zum gemütlichen Grillen an der Stechbahn. Teilweise hatten sich Klienten seit der Weihnachtsfeier 2019 nicht mehr gesehen und so gab es viel zu erzählen. Bei optimalen Wetterverhältnissen, leckerem Spanferkel und köstlicher Pasta für die Vegetarier verging die Zeit wie im Fluge. Da die Coronabestimmungen es derzeit noch zulassen, wurden weitere Verabredungen getroffen.

Johanna Schreiber ist im August 101 Jahre alt geworden. Das wurde gebührend gefeiert. Auch in der Tagespflege an der Parkstraße gratulierten ihr Mitarbeitende und Gäste.
Goch. Geboren wurde Johanna Schreiber 1920 in Pfalzdorf, wohnt aber seit Jahrzehnten in Goch. Sie ist das zweitjüngste von 13 Kindern gewesen, nun hat sie am längsten von allen durchgehalten. Ein besonderes Rezept, um geistig und körperlich fit zu bleiben hat sie jedoch nicht. „Ich habe immer viel und gerne gearbeitet“, erzählt sie. Sie hatte sogar ihre Eltern mal gefragt, warum sie nicht eher hätte geboren werden können – viele ihrer Freunde feierten vor ihr 14. Geburtstag und stiegen somit eher ins Berufsleben ein.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege in NRW fördert zwei Projekte der Diakonie mit insgesamt 25.994 Euro. Geldern/Kevelaer. Die Corona-Krise sorgt an vielen Stellen für große Herausforderungen. In der Freizeit, in der Arbeitswelt und in Schulen besteht flächendeckend ein großer Bedarf an „Digitalisierung“. Das betrifft elektronische Geräten und Kenntnisse, wie mit verschiedenen Anwendungen umzugehen ist. Leider wurden insbesondere während des Lockdowns viele Hilfsangebote, die persönlichen Kontakt erfordern, entweder ausgesetzt, eingeschränkt oder ersatzweise ins Internet verlegt. Das schafft Probleme für alle Rat- und Hilfesuchenden, die zum Internet keinen Zugang besitzen.

Arme und benachteiligte Menschen dürfen nicht zu den Verlierern der Digitalisierung werden, fordert die Freie Wohlfahrtspflege NRW. „Wer über Einkommen und über Computer, Smartphones, WLAN und digitale Kompetenzen verfügt, der hatte es leichter in den vergangenen Monaten“, sagte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Freie
Wohlfahrtpflege NRW, Dr. Frank Johannes Hensel, auf einem Treffen von Menschen mit Armutserfahrung in Köln.

Goch. Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben Erschrecken und Mitgefühl ausgelöst. Ermutigend ist die überwältigende Hilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe. Viele packen mit an, spenden Sachmittel oder unterstützen Spendenaufrufe. Allein auf den überregionalen Spendenkonten der evangelischen Kirchen und der Diakonie sind mehr als 15 Millionen Euro eingegangen. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat sich mit 3.000 Euro an der Spendenaktion beteiligt. Zusätzlich haben die Mitarbeitenden der Ambulanten Pflege aus der „Schwesternkasse“ noch einmal 1.000 Euro gespendet.

GELDERN. Den ersten Teil der Frage werden sich Besucherinnen und Besucher des Hauses der Diakonie in Geldern vielleicht auch gestellt haben. Um dann vielleicht doch einen zweiten Blick zu wagen. Seit wenigen Wochen stehen am Ostwall lebensgroße Kunst-Figuren aus Schrott. Erschaffen hat sie Markus Meurer: Er fertigt seine Kunstwerke ausschließlich aus Weggeworfenem und Draht. Meurer selbst kennt den Begriff „Müll“ nicht. Für ihn sind die von ihm gesammelten Zivilisationsrückstände „Materie“, denen er zu neuem Sein verhilft. Mit Draht verbindet er selbst gesammelte Materialien zu Figuren. Diese bilden oft Hybridwesen, zwischen Mensch, Tier und Maschine.