Aktuelles

Xanten. Halt am Küvenkamp in Xanten: Dort untergebrachte Flüchtlinge freuten sich sehr über die Aufmerksamkeit des Nikolaus. Im Gepäck hatte er Gebäck und Mandarinen. Etwas zu Trinken gab es auch und bei der Kälte war die Feuerstelle dem weit gereisten Nikolaus und den Anwesenden sehr willkommen. Gemeinsam hatten der Arbeitskreis Asyl und die Flüchtlingsberatung der Diakonie zum Nikolausfest eingeladen.

Goch. Freudig nahmen die Teilnehmenden des Grundlagenseminars „Gut Betreut“ ihre Abschluss-Zertifikate in Empfang. An sechs Freitagnachmittagen hatten sie beim Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve in insgesamt 11 Modulen Basiswissen rund um rechtliche Betreuungen erworben. Die Betreuungsrichterin und stv. Klever Amtsgerichtsdirektorin Claudia Knickrehm dankte den 12 Männern und Frauen sehr herzlich für ihr Engagement und fragte nach den Beweggründen, an dem Seminar teilzunehmen: Einige führen bereits eine ehrenamtliche rechtliche Betreuung für einen Familienangehörigen oder auch eine „fremde“ Person. Andere haben beruflich im sozialen Bereich oder durch die Begleitung von Menschen mit Behinderung mit Betreuerinnen und Betreuern zu tun und wollen deshalb selber eine Betreuung übernehmen.

Goch. Da freuten sich die Tagespflegegäste an der Brückenstraße: Der heilige Mann namens Nikolaus kam mit gut gefülltem Beutel auf dem Rücken zu Besuch. „Niklaus komm` in unser Haus“ wurde er denn auch sangesfreudig begrüßt. Aus seinem dicken goldenen Buch las er vor: Alle Anwesenden hatten Glück, der Mann im roten Mantel hatte nur Gutes darin aufgeschrieben. Als Dank für die Beteiligung der Gäste an vielen Aktionen der Tagespflege in diesem Jahr hatte der Nikolaus ein Geschenk dabei: Jeder Tagespflegegast bekam ein schokoladiges Abbild des wohlgenährten Mannes mit dem weißen Bart – als süße Erinnerung an die Adventsfeier. Wie viele andere schiebt auch der Nikolaus in diesen Tagen Überstunden. Damit alle Tagespflegegäste mitfeiern konnten, wurde an drei Tagen hintereinander gefeiert. Alle Jahre wieder, auch der Abschied vom Nikolaus wurde sangeskräftig gestaltet.

Büderich. Anfang Dezember hatte die Tagespflege Büderich die Polizei zu Gast. Aber keine Angst….. es hatte keiner etwas ausgefressen. Zwei Profitrompeter, Axel und Andy vom Polizeiorchester, waren mit ihren Trompeten vorbeigekommen und haben Tagespflegegäste und Mitarbeitende mit bekannten und internationalen Weihnachtsliedern in weihnachtliche Stimmung versetzt. Selbstverständlich haben Gäste und Mitarbeitende mit vollem Einsatz und gerne mitgesungen.

Xanten/Kevelaer. Hier ist kein Platz für Gewalt! Das fordern Mitarbeitende der Sozialberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) ist gleichzeitig Startpunkt der 16-tägigen, weltweiten Kampagne „Orange the world“ der Vereinten Nationen (UN). Deutschlandweit setzen Einrichtungen und Institutionen unter dem Titel „Orange the world“ orangefarbene Gegenstände oder orangefarbene Beleuchtung ein, um sich zu solidarisieren und ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Seit sechs Monaten hilft die Diakonie im Kirchenkreis Kleve Wohnungsnotfällen.

Geldern. Seit Mitte Mai gibt es im Kreis Kleve das Projekt der Wohnungsnotfallhilfe im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“. Die Landesinitiative verfolgt mehrere Ziele: Wohnungsverlust zu verhindern, Wohnungssicherung und Prävention, Wohnraum für Menschen ohne eigene Wohnung zu schaffen und Wohnraumvermittlung sowie eine Vernetzung in den Immobilienmarktsektor zu schaffen.

Xanten. Es ist wohl ein Thema, bei dem viele nicht hinsehen: Abschiebegefängnisse in Deutschland. Auf Einladung des Arbeitskreises Asyl und der Diakonie-Flüchtlingsberatung in Xanten las Sebastian Nitschke aus seinem im Sommer 2021 erschienenen Buch: „Menschenwürde ist abschiebbar.“ Die Co-Autorin heißt Lina Droste. Im März 2018 wurde in Darmstadt ein Abschiebegefängnis gebaut, Grund für den damals 28-jährigen Sebastian Nitschke, Student der Sozialen Arbeit, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen.

Kevelaer. Familien dürfen anders sein. „Anders als das Familienbild vor 50 Jahren, das aus einem Ehepaar, Mutter und Vater sowie 2-3 Kindern bestand“, so Moderator Prof. Dr Jürgen Plöhn, seit 2008 Vorsitzender des Ev. Arbeitskreises der CDU am Niederrhein (EAK). Traditionell bietet der EAK seinen Mitgliedern am Buß- und Bettag eine Veranstaltung mit „diskursivem Charakter“ an. Wichtig ist dem Arbeitskreis, dass evangelische Werte in Politik und Gesellschaft zum Thema gemacht werden und bei politischen wie wirtschaftlichen Entscheidungen Berücksichtigung finden.

Eine Lesung zum Thema beginnt am Dienstag, 22. November um 19 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Xanten-Mörmter, Kurfürstenstr. 3. Sebastian Nitschke, Lina Droste, Oumar Mamabarkindo und die "Community for all" sind die Autor*innen des Buches. Im Rahmen ihres politischen Engagements gegen die Praktiken in den Abschiebegefängnissen in Büren und Darmstadt entstanden Texte zu Haftbedingungen, Gerichtsakten, zur Isolationshaft sowie Erfahrungsberichte, Portraits und Gespräche mit Inhaftierten über ihre Ausschlusserfahrungen in Deutschland. Sebastian Nitschke wird kurze Passagen aus dem Buch lesen und diese im Anschluss mit dem Publikum diskutieren. Er ist Sozialarbeiter und engagierte sich von 2017 bis 2022 bei "Community for all - Solidarische Gemeinschaft statt Abschiebegefängnisse" in Darmstadt. Der Abend wird vom Arbeitskreis Asyl und der Diakonie-Flüchtlingsberatung angeboten.

Diakonie setzt sich in vielfältiger Weise für Menschen ein, die Unterstützung brauchen. Das tut sie als Ausdruck des Glaubens an Jesus Christus. Damit ist Diakonie kirchliches Angebot – "damit Leben gelingt". Die Adventssammlung dient unter anderem der Fortführung und Einrichtung wichtiger diakonischer Arbeit.

Kevelaer. Bereits seit fast drei Jahrzehnten führt der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Niederrhein am Buß- und Bettag Abendveranstaltungen durch. Sie thematisieren wesentliche Fragen für Kirche und Gesellschaft. Am 16. November ist der EAK in der Jesus-Christus-Kirche Kevelaer, Brunnenstraße 70, zu Gast.  Im Fokus der Podiumsdiskussion stehen „Familien in Kirche und Gesellschaft“. Der Abend beginnt mit dem Buß- und Bettag-Gottesdienst um 19 Uhr, im Anschluss an einen Imbiss startet das Podium um 20 Uhr.

Geldern. Der Film musste erstmal sacken. „Homevideo“ aus dem Jahre 2011 endet ohne „happy end“. Nach der Premiere des Kinotags im Jahr 2019 hatten die Stadt Geldern und die Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Ende Oktober erneut Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufen ins Herzog-Theater eingeladen. 270 Schülerinnen und Schüler verteilten sich auf zwei Säle, mit dabei das Friedrich Spee-Gymnasium und das Lise-Meitner-Gymnasium, die Gelderlandschule sowie die Liebfrauen-Realschule.   

Soziale Einrichtungen sind in ihrer Existenz gefährdet – Diakonie RWL warnt vor akuter Armut und Insolvenzen in der Sozialwirtschaft

Düsseldorf, 28. Oktober 2022. Die Energiekrise – ausgelöst durch Putins Angriffskrieg auf die Ukraine – betrifft viele Menschen existenziell: Sie stehen vor einem Winter, in dem sie Angst vor Kälte haben und nicht wissen, wie sie die exorbitant gestiegenen Kosten für Energie und Lebensmittel bezahlen sollen. Die Geschäftsführenden der regionalen Werke im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) appellieren an Bund, Länder und Kommunen, besonders diejenigen Menschen in den Blick zu nehmen, die bisher nichts von den Entlastungspaketen spüren. Anne Fennel, Geschäftsführerin der Diakonie Saar und Sprecherin der regionalen Diakonischen Werke, sagt: „Sehr arme Menschen wie etwa Sozialleistungsbezieher*innen und Menschen, deren Einkommen nur knapp über der Wohngeldschwelle liegt, werden bisher fast gar nicht berücksichtigt.“ Hier drohe eine massive Verschärfung von Armut, die nicht nur Existenzen bedrohe, sondern auch dazu führen könne, dass die Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt in unserem Land nachhaltig beschädigt werden.

Unterstützungsangebote der Diakonie helfen dabei.

Geldern. Bevor wieder ein Jahr um ist: Mit dem Rauchen aufhören – das geht immer. Yevgeniy Steinhauer, Suchtberater der Diakonie im Kirchenkreis Kleve motiviert Menschen, rauchfrei zu werden: „Wenn Menschen es wirklich wollen, können Sie es auch schaffen“, ist die Erfahrung Steinhauers. Er sagt: „Große Veränderungen brauchen Zeit.“ Gerade im Bereich des starken Rauchens, eine Packung am Tag und mehr, sei dies in der Regel nur mit professioneller Unterstützung zu schaffen.

Goch. Du weißt noch nicht genau, was du später machen willst – Schreibtisch-Job oder lieber mit Menschen arbeiten? Bei der Diakonie schaust du Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen oder Pflegefachkräften über die Schulter und übernimmst auch eigenständig Aufgaben. Du kannst dich im Berufsalltag ausprobieren.

Kevelaer. Zu zwei Angeboten im Info- und Beratungsladen "Neuland" lädt die Ev. Kirchengemeinde Kevelaer ein: Brot, Butter und Wein heißt es am Montag, 24. Oktober ab 19.30 Uhr. Pfarrerin Karin Dembek lädt herzlich ein zu einem Abend mit "Brot, Butter und Wein" im Ladenlokal Neuland, Hauptstr. 26. Das Treffen dient dem Kennenlernen und Austausch - auch über Gott und die Welt. Beendet wird der Abend mit einer kurzen Meditation und dem Segen.

Kevelaer. Sie werden nicht vergessen: Kinder aus suchtbelasteten Familien. Eine Pfandbon-Spendenaktion der beiden Kevelaerer Lebensmittelmärkte von EDEKA Brüggemeier ermöglicht es diesen Familien nun, noch vor Weihnachten einen Ausflug machen zu können. Die Fahrt wird organisiert und begleitet von Tim Rambach und Melanie Seier, Mitarbeitende der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve.

Am Mittwoch, 19. Oktober finden Sie die reparierBar ausnahmsweise auf dem HeimArt-Markt auf dem Marktplatz Geldern. Zwischen 16 und 20 Uhr werden dort Schaureparaturen durchgeführt und Interessierte mit Wissenswertem über Reparaturmöglichkeiten und Nachhaltigkeit versorgt. Natürlich beantwortet das Team auch alle Fragen zum Verein "reparierBar" und erläutert gern die Intention. Das Team freut sich auf Ihren Besuch.

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve wendet sich mit einem neuen Gruppenprogramm an alle Menschen, die ihren Alkoholkonsum verringern möchten. Das Gruppenprogramm „Kontrolliertes Trinken“ ist ein Selbstmanagement-Programm, bei dem es auf Eigeninitiative ankommt. Es beginnt am Mittwoch, 5. Oktober, 18-20 Uhr im Haus der Diakonie Geldern, Ostwall 20. Das Programm wird gefördert durch das Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein (eeb). Vor dem Beginn erfolgt eine individuelle Beratung, darum wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

Goch. Zum Jahresfest hatte die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende sowie weitere Gäste aus Politik und der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt im Kreis Kleve eingeladen. Über 130 Menschen waren der Einladung gefolgt, die mit dem Wort „krisenfest“ überschrieben war. Gefeiert wurde nicht die Krise(n), vielmehr die Krisenfestigkeit, welche die Diakonie und ihren Mitarbeitenden trotz Coronapandemie, trotz Angriffskriegs auf die Ukraine und vielen anderen Krisen -Gott sei Dank- auszeichnet.