Aktuelles

Geldern. Über den Besuch der Landrätin Silke Gorißen und ihr Interesse an der Arbeit freute sich die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Am Montagvormittag informierte sie sich bei einem Rundgang über die Angebote des Hauses der Diakonie in Geldern. Anwesende Tagespflegegäste fragte sie nach ihrem Wohlbefinden und besprach mit ihnen das Finale der Fußball-Europameisterschaft. „Bis zu 14 Menschen können wir am Tag betreuen“, so Tagespflegeverbundleiterin Angelika Jacobs. Neben dem Gemeinschaftsraum stehen Räume für die individuelle Betreuung kleinerer Gruppen zur Verfügung. Im 2. Obergeschoss öffnete ein Mieter seine Wohnung und konnte berichten, dass es die schönste und größte der insgesamt fünf Wohnungen mit Blick über Geldern sei. Die Diakonie vermietet im Kreisgebiet insgesamt 35 Wohnungen. Diese können übergangsweise Menschen anmieten, die es auf dem Wohnungsmarkt besonders schwer haben. Der Wohnungsmarkt – eines der Themen im anschließenden Gespräch mit Diakoniemitarbeitenden.

Goch. Bei einem Rundgang durch das Haus der Diakonie in Goch und einem Besuch der dortigen Tagespflege informierte sich Bürgermeister Georg Koenen über die Arbeit der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Koenen machte seinen „Antrittsbesuch“ bei Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff. Der Weezer hatte nach der Kommunalwahl im September 2020 das Bürgermeisteramt von Ulrich Francken übernommen und konnte über seine ersten Monate im Rathaus berichten. Schon seit vielen Jahren arbeitet die Diakonie projektorientiert mit der Gemeinde Weeze zusammen. So sprachen sich Geschäftsführer Wolff und Bürgermeister Koenen für die Fortführung der bewährten Zusammenarbeit aus. Jährlich begleiten die Suchtvorbeugung der Diakonie, der Weezer Wellenbrecher und die Gemeinde Weeze das Projekt „Die gute Tat“, für und mit den dritten Klassen der beiden Weezer Grundschulen. Bereits einige Male bot die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze, Nicola Roth, mit der Diakonie rund um den Weltfrauentag einen kulturellen Abend an. Auch dieses Angebot soll fortgeführt werden.

Geldern/Kleve. Die Corona-Schutzbestimmungen trafen das gesamte Hilfesystem der Wohnungsnotfallhilfen und die darin versorgten Menschen hart. Sie bedeuteten für viele Menschen eine weitere Verschlechterung ihrer ohnehin prekären Lebenslage. Die beiden Standorte der Fachberatungsstelle für Menschen in besonderen Lebenslagen (FBS) in Kleve (Caritasverband Kleve) und Geldern (Diakonie im Kirchenkreis Kleve) wurden im Jahr 2020 von 418 Personen aufgesucht oder die Mitarbeitenden der FBS kontaktierten die Hilfesuchenden an ihren Aufenthaltsorten. 276 wurden in Kleve und 142 in Geldern erfasst.

Goch. Wer plant, eine rechtliche Betreuung zu übernehmen oder gerade damit begonnen hat, steht vor vielen Fragen. Das Grundlagenseminar „Gut Betreut“ des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve hat viele der Themen zum Inhalt, mit denen Betreuer zu tun haben. An sechs Freitagnachmittagen zwischen dem 5. November und dem 10. Dezember, 14:30 bis 18:00 Uhr, sorgen Mitarbeitende des Betreuungsvereins und externe Fachleute für ein breites Informationsangebot.  Zu ihnen zählen Richter, Rechtspfleger, Ärzte und andere Fachleute aus dem Kreis Kleve, die in unterschiedlichen Zusammenhängen mit Betreuungen zu tun haben. Zudem profitieren Teilnehmende auch vom Austausch der eigenen Erfahrungen.

Sie sind eine oft übersehene Gruppe am Arbeitsmarkt und gehören in der Pandemie zu den großen Verlierern: die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist nach 14 Monaten Corona-Krise sprunghaft angestiegen. „Wir dürfen diese Menschen nicht im Stich lassen, wenn die Konjunktur bald wieder anzieht“, mahnt Andreas Fateh, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGW) im Kreis Kleve. Sonst drohe ein neuer Sockeleffekt einer sich verfestigenden Langzeitarbeitslosigkeit.

Goch/Geldern/Xanten. Da die Vorstandswahlen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve nicht während der digitalen Mitgliederversammlung am 19. Mai 2021 durchgeführt werden konnten, erfolgte im Nachgang eine Briefwahl. Die Ergebnisse liegen inzwischen vor. Gewählt wurden Bankfachwirtin Birgit Pilgrim aus Goch, Buchhändler Günter Meyer aus Kleve, Rechtsanwalt Klaus Verhoeven aus Geldern und Richterin a.D. Angelika Eichholz aus Geldern. Als berufene Mitglieder wurden vom Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Kleve Superintendent Pfarrer Hans-Joachim Wefers aus Xanten und Pfarrer Hartmut Pleines aus Geldern in den Vorstand entsandt. Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff nimmt mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teil. Der ehrenamtlich tätige Vorstand wurde für die kommenden vier Jahre gewählt.

Kevelaer. Am vergangenen Freitag öffnete „Neuland“, der Info- und Beratungsladen. In der Kevelaerer Fußgängerzone an der Hauptstraße 26 startet nun nach umfangreichen Umbauarbeiten das Kooperationsprojekt, an dem neben der Diakonie auch die Ev. Kirchengemeinde Kevelaer und die Tuwas-Genossenschaft aus Moers beteiligt sind.

Kleve. Wegwerfen kann jeder. Dinge immer neu zu kaufen ist teuer und dient nicht der Umwelt. BeWo-Nutzerinnen und -Nutzer erlebten bei unterschiedlichen Projekten an der Stechbahn, dass es auch anders geht. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde das Projekt „Nachhaltigkeit“ evaluiert. „Es ist sehr gut von den BeWo-Klienten angenommen worden und hat viele verborgene Ressourcen aufgedeckt“, sagt Monika Köster, stellvertretende BeWo- Fachbereichsleiterin. Weder die Klienten noch die Mitarbeitenden hatten damit gerechnet. Aufgrund der Wetterlage und natürlich wegen der Pandemie musste die Anzahl der Teilnehmenden stark einschränkt werden. „Wir halten jedoch bis heute Freizeitangebote vor und diese werden extrem gut angenommen“, so Köster. Nachdem im Oktober von geschenkten Äpfeln Marmelade gekocht wurde, gab es bei einem weiteren Termin Backäpfel und Apfelkuchen.

Kevelaer. Die neue Ländrätin des Kreises Kleve, Silke Gorißen, besuchte die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve im Rahmen einer Sitzung im Hotel Klostergarten. In einem längeren Austausch mit den Geschäftsführer*innen und Vorständen der Wohlfahrtsverbände gingen diese eingangs auf ihre Rolle im Sozialstaat ein und stellten die Sozialarbeit der Sozialverbände im Kreis Kleve vor. Mit rund 7.000 Mitarbeitenden und rund 270 Einrichtungen gehört die Freie Wohlfahrtspflege nicht nur zu den wichtigsten Arbeitgebern im Kreis Kleve, sondern trägt mit Ihren Diensten erheblich dazu bei, dass allen Bürger*innen eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft möglich ist.

Geldern. "Leben ohne Qualm“ – so heißt die NRW-Initiative der ginko-Stiftung für Prävention. Auch die Fachstelle für Suchtvorbeugung im Kreis Kleve machte bei der Initiative mit und hatte zum Weltnichtrauchertag am Montag, 31. Mai, zu einer Mitmachaktion an den Schulen aufgerufen. "Es handelt sich um eine kreative Mal- und Schreibaktion unter dem Titel: "Was ist schön an einem rauchfreien Leben?", erklärt Friedhelm Körner vom Caritasverband Kleve. Tim Rambach und Petra van Bergen, Mitarbeitende der Suchtvorbeugung der Diakonie, freuen sich über besonders viele Karten von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule der Stadt Geldern. Die Klassen 5 und 6 hatten Einsendungen in Postkartengröße verfasst. "Ich bin begeistert", sagt van Bergen, "denn von der Bleistiftzeichnung, über Texte, bis zum farbigen Bild ist alles dabei". Alle Einsendungen wurden an eine Wand gepinnt und sind nun im 1. Obergeschoss des Hauses der Diakonie Geldern ausgestellt.

Kevelaer. Nach Monaten der Planung und der handwerklichen Umsetzung öffnet der Info- und Beratungsladen „Neuland“ an der Hauptstraße 26, inmitten der Kevelaerer Innenstadt. Am kommenden Freitag, 11. Juni, sind alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 15 Uhr eingeladen, hineinzuschauen. Über den Start freuen sich die drei Kooperationspartner des „Neulands“: Die Tuwas-Genossenschaft Moers, die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer und die Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Gerne zeigen Mitarbeitende allen Interessierten die neuen Räumlichkeiten und erläutern das Konzept. Neuland ist ein erster Anlaufpunkt für alle Menschen, die Information zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten suchen.

Geldern. Zum Glück beginnen immer weniger Menschen in jungen Jahren mit dem Rauchen. Die Zeiten, in denen Rauchen als lässig galt, sind vorbei. Die gesundheitlichen Risiken sind bekannt und schrecken viele ab. Trotzdem gibt es Menschen, die ohne Nikotin im Alltag nicht zurechtkommen. Die gerne mit dem „Glimmstengel“ brechen würden, es jedoch nicht schaffen. Weil das eigene Stresslevel immer nach Entspannung durch eine Zigarette verlangt.

Goch. Der 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflege. An ihm wird die wertvolle Arbeit in der Pflege tätiger Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Heike Jashari ist eine von ihnen. Sie setzte nach einjähriger Pause alles auf Anfang und wagte den beruflichen Neustart. Im März bestand die Gocherin die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Darauf kann die 57-Jährige echt stolz sein. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve gratuliert und freut sich mit ihr.

Kevelaer. Am 22. April war es soweit: Michaela Bischoff und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege hießen die ersten Tagespflegegäste willkommen. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt Teamleiterin Bischoff. Das Gebäude der Tagespflege (Eingang Am Museum 4) wurde nach Auszug eines Supermarktes komplett renoviert und befindet sich im Zentrum Kevelaers, an der Rückseite zur Fußgängerzone Hauptstraße. Zur Hauptstraße hin entsteht der Info- und Beratungsladen „Neuland“.

Geldern. Torsten Beckmann-Loeks, Trainer der Quest Akademie, konnte acht Teilnehmenden die Zertifikate der Ausbildung  zum/zur Trainer*in für Konsumkontrollprogramme im ambulanten Bereich überreichen. Die Fachkräfte der Diakonie aus den Bereichen Suchtberatung und Ambulant Betreutes Wohnen sind jetzt zertifizierte Fachkräfte in der Zieloffenen Suchtarbeit.  Zielfoffene Suchtarbeit bedeutet mit Menschen an einer Veränderung ihres problematischen Suchtmittelkonsums zu arbeiten, und zwar auf das Ziel hin, das sie sich selbst setzen. Dieses Ziel kann die Abstinenz sein, es kann aber auch die Reduktion des Konsums sein.  

Freie Wohlfahrtspflege begrüßt die Idee mobiler Impf-Teams

Dr. med. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen: „Die Corona-Pandemie macht gesellschaftliche Ungleichgewichte noch deutlicher. Hohe Corona-Inzidenzwerte in einigen Stadtvierteln haben klare soziale Ursachen. Viele Menschen, die auf engem Raum zusammenleben, auf Busse und Bahnen angewiesen sind, schlechte Arbeitsbedingungen und Hürden zur gesundheitlichen Aufklärung und Versorgung haben, tragen auch ein weit höheres Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus. Und wieder wird klar, dass Armut die Gesundheit gefährdet.

Wesel-Büderich. Am 15. April war es soweit: Walburga Schulten und die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Tagespflege öffneten die Tür für die ersten Tagespflegegäste. „Es ist schön, endlich beginnen zu können“, sagt die 58-jährige Teamleiterin. Im Mai ist das sechsköpfige Team vollständig. Das Gebäude der Tagespflege (Alte Gärtnerei 30) wurde komplett neu gebaut und befindet sich im Ortskern Büderichs, zwischen Weseler Straße und dem Rhein.

Goch/Geldern. „Na dann kommen Sie mal herein!“ Dieser freundlichen Aufforderung begegneten einige mit gemischten Gefühlen. Andere antworteten mit „liebend gern“. In den Häusern der Diakonie in Goch und Geldern wurden an zwei Samstagen besonders vulnerable Gruppen und Mitarbeiter*innen gegen das Coronavirus erstgeimpft. Darunter Gäste der Tagespflegen, Pflegefachkräfte sowie Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderung und in besonderen sozialen Schwierigkeiten (BeWo). Insgesamt hieß es 176 Mal: „Machen Sie bitte den Arm frei!“

Diakonie. Die Pflegeversicherung steht vor einer erneuten Reformierung. In dem Eckpunktepapier aus November 2020 sowie in einem seit wenigen Wochen kursierenden Arbeitsentwurf ist die Halbierung des Tagespflegebudgets bei gleichzeitiger Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen zur Vermeidung von Stapelleistungen vorgesehen. Diese Regelung stößt auf scharfe Kritik bei den Leistungserbringern. Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, dass es noch eine umfassende Pflegereform vor der Bundestagswahl gibt, ist ungewiss, ob dieses Thema von der neuen Bundesregierung wieder aufgegriffen wird. Die Diakonie Deutschland setzt sich bereits aktiv für die Interessen der Einrichtungen ein. Sie befürwortet zudem die Unterzeichnung einer Petition gegen die Kürzung des Tagespflegebudgets, da auf diesem Weg der Druck auf die Politik erhöht wird, die entsprechende Regelung nicht ins Gesetz aufzunehmen. Zur Petition

Düsseldorf. In Deutschland fehlen jährlich etwa 400.000 bezahlbare Wohnungen. "Wohnen ist in Deutschland zur neuen sozialen Frage geworden. Immer mehr Menschen können die stark steigenden Mieten nicht zahlen und geraten dadurch in Armut", betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Als Kirche und Diakonie haben wir eine besondere Verantwortung dafür, dass bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum entsteht. Er ist eine wesentliche Grundlage für das Wohlergehen, die Lebensqualität und die Teilhabe von Menschen in unserer Gesellschaft", ergänzt Kirchenrat Volker König von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Mit einem neuen Praxisleitfaden wollen Kirche und Diakonie dazu ermutigen, Eigentum zu nutzen und Wohnungsnot zu verringern. Schauen Sie gerne rein: www.diakonie-rwl.de/wohnraumbroschuere