Aktuelles

Vielfalt in der Mitarbeiterschaft schon üblich – Diakonie RWL sieht Einstellungspraxis vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.
Düsseldorf/Münster, 17. April 2018. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum kirchlichen Arbeitsrecht sieht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe die Einstellungspraxis in vielen seiner rund 5.000 diakonischen Einrichtungen bestätigt. „Wie bislang darf die christliche Identität der Einrichtung ein wichtiger Maßstab bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden sein“, sagt der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann.

Angebote der Suchtvorbeugung werden deutlich stärker nachgefragt, als in den Vorjahren. Das erläutert die Diakonie-Fachstelle für Suchtvorbeugung in ihrem Jahresbericht 2017. Rund 700 Veranstaltungsstunden (2016: 528) verteilten sich auf Kindergärten, Schulen, Verwaltungen, Vereine, Organisationen und Betriebe.

Um die Grundzüge des Erbrechts und der Testamentsgestaltung geht es in einem Vortrag von Friederike Richter beim Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Sie ist Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht in der Gelderner Kanzlei Verhoeven und Partner. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 17. April, um 18 Uhr im Haus der Diakonie in Goch, Brückenstraße 4.

„Im Vortrag werden die gesetzlich festgelegten Erbfolgen von Ehepartnern, Verwandten und des Staates aufgezeigt“, so die Fachanwältin.  Zudem behandelt sie verschiedene Formen von Testamenten, beispielsweise für Menschen mit Behinderung, und deren Wirksamkeitsvoraussetzungen. Häufig gestellte Fragen betreffen den Pflichtteil, dessen Berechnung und dessen Durchsetzung. Diese beantwortet Friederike Richter ebenso wie die Folgen einer Annahme oder Ausschlagung einer Erbschaft. Es wird um Anmeldung unter der Diakonie-Telefonnummer 02823 / 9302-0 gebeten.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve trauert um Superintendent i.R. Pfarrer Klaus Schlimm, der am 7. März 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Klaus Schlimm war von 1967 bis 1994 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Goch und von 1972 bis 1991 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Kleve.


Es gibt Probleme, die andere Menschen nur schlecht verstehen können. Wenn zum Beispiel jemand einen demenzerkrankten Angehörigen pflegt. Da tut es gut, sich vertrauensvoll mit Menschen austauschen zu können, denen es ähnlich ergeht. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet in Kooperation mit der Barmer Gesundheitskasse ab Mittwoch, 14. März, einen kostenlosen Gesprächskreis an. Moderiert wird er jeden 2. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr von Karin Ackermann, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakonie und Angelika Jacobs, Leitung der Diakonie-Tagespflege. Der Gesprächskreis findet im Haus der Diakonie an der Brückenstraße 4 statt. Er bietet neben dem Erfahrungsaustausch auch kompetente Beratung zu Pflege- und Unterstützungsangeboten. Interessenten melden sich telefonisch an unter Telefon: 02823 / 9302-28.  

Eigentlich sollte man meinen, die Mitarbeitenden bei Huylmans-Schalbers Bedachungen und Dachtechnik GmbH in Kerken wären Frischluftfanatiker. Tatsächlich rauchen zwei Drittel der 15-köpfigen Belegschaft. Grund genug für Geschäftsführer Heinz Schalbers, seinen Mitarbeitenden ein Angebot zu machen: Freiwillig nahmen sieben Männer und Frauen am Rauchfrei-Programm der Diakonie im Kirchenkreis Kleve teil.

Eine Kampagne der Diakonie-Betreuungsvereine Rheinland-Westfalen Lippe. Sie beschreibt auf Plakaten und Flyern, was rechtliche Betreuer tun – „nur wenn du es nicht mehr kannst.“

Jemand, der aufgrund seines Alters, einer Krankheit oder einer Behinderung nicht (mehr)alle Angelegenheiten alleine regeln kann, hat häufig eine/-n rechtliche/-n Betreuer/-in.

Während die Baggerschaufel schon ihre Runden drehte, gaben die Verantwortlichen von Diakonie im Kirchenkreis Kleve und der Ev. Kirchengemeinde Goch mit dem ersten Spatenstich am Donnerstag das Startsignal zu einer neuen Tagespflege in Goch. Sie wird zusätzlich zum Angebot in der Brückenstraße in Kooperation mit der Kirchengemeinde in der Seniorenwohnanlage Parkstraße 8 entstehen. Das Seniorenzentrum selbst umfasst 36 seniorengerechte Wohnungen mit einem Diakonie-Betreuungsangebot. Für die neue Diakonie-Tagespflege wird der bereits vorhandene Saal und Küchenraum umgebaut und durch einen Anbau ergänzt. Die ersten Gäste ziehen am 1. August 2018 ein.

Das „Helau“ wurde bereits vor dem Einzug fleißig geübt: Die Gäste der Diakonie-Tagespflege freuten sich über den Besuch des Gocher Prinzenpaares Carsten I. und Christine I. Sie schunkelten mit den Gästen zu den Klängen des Gocher Heimatlieds und bescheinigten „eine tolle Stimmung“. Das Prinzenpaar hatte neben einer kleinen Abordnung auch Musikerinnen und Musiker des Tambourcorps der Feuerwehr mitgebracht. Darüber hinaus freuten sich zwei Tagespflegegäste über eine besondere Auszeichnung: Mit dem Orden des Karnevalprinzen beschenkt wurde Walburga van Kempen, gleichzeitig die Oma der Prinzessin. Ein weiterer Tagespflegegast bekam den in Marzipan gerahmten Feuerwehrturm überreicht: Kurt Hinz ist Ehrenmitglied der Feuerwehr und war dort 50 Jahre mit den Spielleuten und seinem Tenorhorn unterwegs. Bevor das Prinzenpaar weiterzog nahmen es von den Gästen gebastelte Orden mit, sie wurden von Rebecca Kösters überreicht.   

Neben Drogenabhängigen, Glücksspiel- und Internetsüchtigen nimmt sich die Diakonie-Suchtberatung nun einer weiteren wichtigen Zielgruppe an: Kinder von Alkoholkranken und anderen suchterkrankten Menschen. Sie leiden oftmals unter dem Suchtmittelkonsum innerhalb der eigenen Familie.

Justus Rosen (14), Schülerpraktikant der Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis trifft auf seinen Schulkameraden Cedric Kamps (15). Dieser ist ebenfalls Schülerpraktikant, das er bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve absolviert. Beide kommen aus Pfalzdorf und besuchen die 9. Klasse der Gesamtschule Mittelkreis in Goch. Eine prima Gelegenheit für Rosen, ein Interview zu führen!

Zum nächsten offenen Gesprächskreis lädt die Flüchtlingsberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Ehrenamtliche in der Flüchtlingsberatung herzlich ein. Ehrenamtliche arbeiten in der Flüchtlingshilfe an verschiedenen Stellen. Der offene Gesprächskreis wird von den Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie moderiert, sie freuen sich auf Fragen und Erfahrungen der Ehrenamtlichen. Der nächste Termin findet im evangelischen Gemeindehaus Xanten, Kurfürstenstraße 3, am Mittwoch, 31. Januar um 19 Uhr statt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten bei Flüchtlingsberaterin Bettina Hils, per E-Mail: hils@diakonie-kkkleve.de oder bei Heike Pullich-Stöffken, pullich@diakonie-kkkleve.de

Rund 130 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer folgten der Einladung des Betreuungsvereins zum Neujahrsfest Mitte Januar. Das Neujahrsfrühstück bietet ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern eine Möglichkeit, sich auszutauschen und dem Betreuungsverein die Gelegenheit, Danke zu sagen: „Vielen Dank für ihr Engagement und die Werbung im Geheimen, also für die Mundpropaganda“, sagte Theo Peters, Mitarbeiter im Betreuungsverein. Denn der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve ist mit über 550 Mitgliedern einer der mitgliederstärksten im Rheinland. Die vom Betreuungsgericht eingesetzten ehrenamtlichen Betreuer sind vor allem als „Würdebewahrer“ unterwegs. Sie sorgen dafür, dass der Betreute sein Leben nach eigenen Wünschen und Möglichkeiten gestalten kann. Dies können ganz banale Dinge sein. „Wenn ich als 89-jähriger Gladbach-Fan im Altenheim das Pokalfinale zwischen Köln und Gladbach schaue und der Pfleger ungefragt auf eine Schlagersendung umschaltet, erwarte ich von meinem Betreuer, dass er sich für meine Interessen einsetzt“, überspitzte Peters. Wer sein Leben lang keine Schlager gehört hat, will diese auch als Pflegefall wahrscheinlich nicht hören.

Etwa sechs Millionen Raucher versuchen jährlich, mit dem Rauchen aufzuhören. Alleine aufzuhören, fällt den meisten schwer. Hilfe bietet die Suchtberatung die Diakonie im Kirchenkreis Kleve Einzelpersonen und Unternehmen mit dem Programm „Rauchfrei“. Nur noch wenige Plätze sind für Interessenten frei. Weitere Informationen und Anmeldungen sind bis zum 18. Januar unter Telefon 02831 / 91 30-0 möglich. Das Programm beginnt am Montag, 22. Januar um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Diakonie Geldern.

Düsseldorf/Münster, 11. Januar. Ob Debatten über die „kriminelle Energie“ von Flüchtlingen oder spöttische Bemerkungen über das „Gutmenschentum“ der Diakonie – immer häufiger sind Mitarbeitende in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Parolen konfrontiert. Viele fühlen sich hilflos und wünschen sich eine praktische Argumentationshilfe gegen rechte Stammtischparolen. Die gibt es jetzt beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe als Leporello für die Hosentasche. Bild: www.diakonie-rwl.de

Die Gäste der Diakonie-Tagespflege in Goch müssen in diesem Jahr sehr brav gewesen sein. Sankt Nikolaus hatte zur Weihnachtsfeier nur Geschenke mitgebracht und Knecht Ruprecht zuhause gelassen. Die Tagespflegegäste und ihre Angehörigen erhielten dafür als Dankeschön vom Nikolaus einen Weckmann geschenkt. Zur Weihnachtsfeier des Ambulant Betreuten Wohnens (BeWo) schaffte es der Nikolaus in diesem Jahr nicht, er hatte aber seinen Koffer, eine Geschichte und viele Geschenke dagelassen.

Für wen arbeite ich eigentlich? Diese Frage können die Teilnehmenden des Einführungsseminars der Diakonie im Kirchenkreis Kleve nun ausführlich beantworten. Nach 2016 hatte Joachim Wolff, Geschäftsführer der Diakonie, im Dezember zum zweiten Mal in das Mutterhaus der Diakonie nach Kaiserswerth eingeladen. An zwei Tagen erfuhren neue Mitarbeitende und Menschen im Freiwilligendienst, in welchen Feldern sich die Diakonie betätigt und warum sie es tut. Sie selbst sind in verschiedenen Bereichen tätig und lernten sich und diese Bereiche besser kennen. „Es beinhaltete natürlich viel Information, das Seminar war jedoch eine tolle Sache“, waren sich die Teilnehmenden nachher einig.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für den Bereich der Verwaltung in Geldern zum 1. März 2018 oder später eine/n
Mitarbeiter/Mitarbeiterin in der Verwaltung (m/w)
in Teilzeit mit 19,5 Stunden (50%), unbefristet
Wenn es Sie reizt, in einem innovativen diakonischen Unternehmen zu arbeiten, senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 8. Januar 2018 an:
Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V.
Geschäftsführung
Brückenstr. 4, 47574 Goch
Online-Bewerbungen senden Sie in einer PDF an: bewerbung@diakonie-kkkleve.de

Die Diakonie-Flüchtlingsberatung in Xanten kann in den nächsten zwei Jahren fortgesetzt werden. Das ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen der Diakonie im Kirchenkreis Kleve und der Stadt Xanten. Allerdings wurde der Stellenumfang für diese Aufgabe reduziert, so dass Heike Pullich-Stöffken und Bettina Hils (Bildmitte und rechts) diese Aufgabe zukünftig alleine übernehmen werden. Stefanie Krettek (links) wird sich bis Ende Mai 2018 aus diesem Arbeitsfeld zurückziehen, um sich einer neuen Aufgabe bei der Diakonie zu widmen. Sie wird im Betreuungsverein Vereinsbetreuungen und die Begleitung von ehrenamtlichen Betreuern übernehmen. Krettek folgt damit im Betreuungsverein auf Theo Peters, er geht am 1. Juli 2018 in Altersteilzeit.

Gut gelaunt und von nun an von den freitäglichen Seminarstunden entlastet bekamen die Teilnehmenden des Seminars „Gut betreut“ in feierlicher Atmosphäre ihr Zertifikat überreicht. 23 Menschen aus dem Kreis Kleve haben sich in elf Schulungsmodulen Grundwissen einer rechtlichen Betreuung angeeignet. Dieses Ehrenamt wird häufig für Familienangehörige übernommen, zunehmend jedoch auch für fremde Menschen. Betreuerinnen und Betreuer werden vom Betreuungsgericht bestellt.