Aktuelles

Ein Glücksfall für die Diakonie: Seit September 2016 ist Louisa Venhoff im Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingsberatung der Diakonie in Xanten aktiv. Ende August ist Schluss damit, denn dann beginnt sie ihr Psychologiestudium. Darum sucht die Diakonie ab sofort eine Nachfolge im einjährigen Bundesfreiwilligendienst.

Bei einem Treffen von Flüchtlingsinitiativen aus ganz Deutschland haben am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Diakonie und Caritas den zunehmenden Druck von Politik und Behörden auf das Kirchenasyl kritisiert. In einer Erklärung forderten sie die Verantwortlichen auf, „zu einer besonnenen, rechtsstaatlichen Ansprüchen genügenden und an den Menschenrechten orientierten Flüchtlingspolitik“ zurückzukehren. Die Teilnehmenden der Konferenz verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel: "Am liebsten wäre es uns, kein Kirchenasyl gewähren zu müssen.“ Darin werden die aktuellen Missstände in der Flüchtlingspolitik deutlich benannt. Den Wortlaut der Erklärung finden Sie unter Weiterlesen...

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve war bei dessen Kreiskirchentag im LVR-Archäologischen Park Xanten mit zahlreichen Angeboten vertreten. Der Kreiskirchentag ließ am Sonntag hunderte Menschen in den Park strömen. Neben der Diakonie hatten Gemeinden, Kirchenkreis sowie überregionale Dienste und Einrichtungen auf den Wiesen rund um das Amphitheater Stände aufgebaut. Zuvor sorgte der Gottesdienst im Amphitheater für einen feucht-fröhlichen Beginn des Tages. Kleine Schauer ließen Akteure und Besucher jedoch nicht aus dem Konzept bringen.

Du weißt nicht genau, was du später machen willst? Du interessierst dich für Menschen und den Umgang mit hilfe- und unterstützungsbedürftigen Personen? Dann wäre die Ambulante Pflege in Goch das Richtige. Beim Ambulant Betreuten Wohnen in Geldern oder Kleve hilfst du Menschen mit Behinderungen, mit psychischen oder Suchterkrankungen dabei, ihren Alltag zu gestalten. Bei den übergreifenden Diensten übernimmst du vielfältige Tätigkeiten in allen Arbeitsbereichen im Haus der Diakonie in Goch. Wenn du gerne mit Flüchtlingen arbeiten möchtest und dich auf Englisch verständigen kannst, dann ist die Flüchtlingsberatung in Xanten für dich richtig.

In der Zeit von Mai bis Oktober findet das Zauberklang-Projekt statt. Gemeinsam mit der Ev. Integrativen Kindertagesstätte Goch und der Tagespflege der Diakonie in Goch wurden für dieses Projekt die „Midis“ ausgewählt. Jeweils eine Gruppe der Kindertagesstätte besucht am Montag und Donnerstagvormittag eine Stunde lang die Gäste der Tagespflege.

Geldern. Zu wenig bezahlbarer Wohnraum ist ein Problem in vielen Teilen des Kreises Kleve. Vor allem aber in Geldern beobachten die katholische Kirche und die kirchlichen Wohlfahrtsverbände seit Monaten die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt mit Sorge. Caritas, Diakonie und die Gemeinde St. Maria Magdalena hatten daher den Gelderner Bürgermeister Sven Kaiser zu einem Gespräch eingeladen, um mit ihm mögliche Lösungen anzudenken. Kaiser versprach, das Thema in verschiedenen Gremien auf die politische Agenda zu setzen.

Dass über 100 Schüler in einem Raum ohne Aufforderung ruhig bleiben, ist wohl die Ausnahme. Im Rahmen der bundesweiten „Aktionswoche Alkohol“ kam Uwe Hoppmann, Moderator der Selbsthilfegruppe „Gemeinsam ohne Alcohol“ in die Sekundarschule Niederrhein nach Geldern. Eine Stunde lang erzählte der 61-Jährige aus seinem Leben und wie er nun mit der Alkoholsucht lebt.

Der Film „Crash“ mit Wilson Ochsenknecht in der Hauptrolle erzählte den Schülern zu Beginn, wie sich eine Alkoholsucht in jungen Jahren entwickeln kann: Gruppendruck, falsche Freunde, Überforderung in der Ausbildung. Zudem ein Elternhaus, in dem zu wenig zugehört und der Genuss von Alkohol animiert wird.  „Der Film zeigt eine Alkohol-Karriere im Zeitraffer, in Wirklichkeit entwickelt es sich über Jahre“, so Hoppmann. Mit 14 Jahren trank Hoppmann das erste Mal und dann regelmäßig im Betrieb seiner Eltern. Er wurde eingeladen in die Männerrunde nach Feierabend. Aus einem Bierchen wurden schnell mehr, es kam Schnaps dazu. „Ich regelte mein Leben irgendwann so, dass ich immer Alkohol trinken konnte“. Eine Ehe scheiterte nach sieben Jahren, eine Entgiftungskur brachte nichts, weil sie nicht psychologisch flankiert wurde. „Irgendwann nach einer Therapie war ich vier Jahre trocken. Ein Bier an einem warmen Sommerabend brachte mich wieder zur Sucht“, berichtete Hoppmann. Bis der Kevelaerer mit Mitte 40 die Reißleine zog und sich per Taxi in die Fachklinik nach Bedburg-Hau bringen ließ. Nun ist Hoppmann seit 17 Jahren trocken.

Sein Vortrag fesselte die Schüler und Lehrer, machte betroffen. Eine Menge Fragen nach dem Vortrag zeigten das Interesse an dem Thema. Wie gingen seine Kinder damit um, sind Menschen zu Schaden gekommen, wie viel Geld hat ihn die Sucht gekostet, ob er sich damals geschämt hat? „Man braucht sich als Alkoholsüchtiger nicht zu schämen, es ist eine Krankheit“, so Hoppmann. Das Einzige, was er neben der gescheiterten Ehe bereut, seien seine Fahrten unter Alkoholeinfluss gewesen. Glücklicherweise ist nie etwas passiert. „Da habe ich nicht nur mein Leben sondern auch das Leben von anderen aufs Spiel gesetzt.“

Für ihn gilt es darum heute, Kinder im Alter von 13-15 Jahren vor Alkohol und anderen Drogen zu warnen. Eltern zu sensibilisieren. Hoppmann unterstreicht das Motto der Aktionswoche „Alkohol - weniger ist besser“. Entscheidend seien die Menge und die Regelmäßigkeit des Konsums. Auch wenn für ihn persönlich nur die 0 Prozent gelten. Abhängige geraten eben nicht nur in schweren Stunden in Versuchung. Auch wenn es ihnen wieder richtig gut geht, im Job, in der Familie, gesundheitlich und finanziell – ein Bier kann alles wieder zunichte machen. www.aktionswoche-alkohol.de

Die Suchtvorbeugung und Suchtberatung der Diakonie sind in der Gelderstraße 39 in Geldern und unter der Telefonnummer 02831 /977 20-0 zu erreichen.

Wir suchen für unser Ambulant Betreutes Wohnen - Standort Geldern -
zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder später:
eine/-n Sozialarbeiter/-in oder vergleichbar
(als Bezugsbetreuer/-in)
(in Teilzeit oder Vollzeit)

und wir suchen für den Fachbereich Ambulante Pflege
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine/-n Altenpfleger/-in  oder
einen/-e Gesundheits-/Krankenschwester/-pfleger
(in Teilzeit mit 20 oder 30 Wochenstunden als auch in Vollzeit mit 39 Wochenstunden)

Wir bieten Ihnen eine Bezahlung nach BAT-KF, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie ein erfahrenes, kollegiales Team. Wenn es Sie reizt, als Bezugsbetreuer/-in in einem innovativen diakonischen Unternehmen zu arbeiten und Sie ein Jahr Berufserfahrung im sozialpsychiatrischen Bereich mitbringen, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an:

für das Ambulant Betreute Wohnen:
Diakonie im Kirchenkreis Kleve
z.H. Dirk Boermann
Harttor 29-31
47608 Geldern

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Boermann unter Tel.: 02831 / 13263-11 oder per E-Mail: boermann@diakonie-kkkleve.de gerne zur Verfügung.

für die Ambulante Pflege
Diakonie im Kirchenkreis Kleve
z.H. Malcolm Lichtenberger
Brückenstraße 4
47574 Goch

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Lichtenberger unter Tel.: 02823 / 93 02-0 oder per E-Mail: lichtenberger@diakonie-kkkleve.de gerne zur Verfügung.

Das war eine Freude: neben Pflegefachkraft Birgit Dinnesen-Brons stand am Freitagmorgen auch Bürgermeister Ulrich Knickrehm vor der Tür. Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai überzeugte er sich persönlich von dem, was Pflegekräfte jeden Tag leisten. „Morgens beginnt meine Tour um sechs Uhr“, berichtete Dinnesen-Brons.

Düsseldorf/Münster, 15. Mai. Nach der nordrhein-westfälischen Landtagswahl fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, dass in den kommenden Koalitionsgesprächen die wirklich wichtigen sozialpolitischen Fragen eine Schlüsselrolle spielen. „Als größter Sozialverband in NRW hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit der Politik, damit für drängende soziale Probleme im einwohnerstärksten Bundesland eine Lösung gefunden wird“, betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

Aktionswoche Alkohol

Rund 7,3 Millionen Menschen in Deutschland trinken regelmäßig zu viel Alkohol – und riskieren Organschäden bis hin zu Krebs. Die bundesweite Aktionswoche Alkohol will sie nachdenklich machen. Vom 13. bis 21. Mai informieren tausende Veranstalter über die Risiken durch Alkohol. Ihre Botschaft: Alkohol? Weniger ist besser!

Es gibt Probleme, die andere Menschen nur schlecht verstehen können. Wenn zum Beispiel jemand einen demenzerkrankten Angehörigen pflegt. Da tut es gut, sich vertrauensvoll mit Menschen austauschen zu können, denen es ähnlich ergeht. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet in Kooperation mit der Barmer Gesundheitsersatzkasse (GEK) ab Mittwoch, 10. Mai, einen kostenlosen Gesprächskreis an. Moderiert wird er jeden 2. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr von Karin Ackermann, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakonie und Angelika Jacobs, Leitung der Diakonie-Tagespflege. Der Gesprächskreis findet im Haus der Diakonie an der Brückenstraße 4 in Goch statt. Er bietet neben dem Erfahrungsaustausch auch kompetente Beratung zu Pflege- und Unterstützungsangeboten. Interessenten melden sich telefonisch an unter Telefon: 02823 / 9302-28.

In den Ferien erleben viele Kinder besondere Freizeitaktivitäten, Parks, Urlaub, Kino. Flüchtlingskinder kommen in diesen Genuss in der Regel nicht. Darum luden die Sparkasse am Niederrhein und die Diakonie-Flüchtlingsberatung in Xanten nun zum zweiten Mal in den Osterferien zum Kinomittag ein.

Eine Doppelspitze als Leitung der Seniorentagesstätte am Markt 15 - das gab es in der Geschichte dieser seit über 40 Jahren existierenden Einrichtung noch nicht. Als Ende 2016 bekannt wurde, dass Elvira Pooch in den ehrenamtlichen Ruhestand gehen will, wurden im Vorstand der Trägergemeinschaft Seniorentagesstätte verschiedene Szenarien diskutiert. Unter anderem auch die Frage nach dem Status der Einrichtung bei einer möglichen Vakanz der Leitungsstelle. Viele Anfragen wurden gestartet. Ähnlich wie in vielen sozialen Einrichtungen gab es enorme Schwierigkeiten, Personen für eine ehrenamtliche Leitungsfunktion zu finden.

Eigentlich sollte es für Alyssa Lelaj nur eine Überbrückung sein. Doch die Arbeit als Bundesfreiwillige  in der Tagespflege der Diakonie macht ihr so viel Freude, dass sie nun eine Ausbildung als Altenpflegerin beginnt. „Meine Mutter machte mir klar, dass nur chillen nicht geht“, sagt die 19-Jährige rückblickend. Nach dem Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung stellte sich  die Frage: was nun? Für die Pfalzdorferin lag das Haus der Diakonie in Goch in praktischer Nähe und so bewarb sie sich als Bundesfreiwillige.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Es war ein langer Weg bis zur endgültigen Fusion der Diakonischen Werke Rheinland, Westfalen und Lippe. Jetzt ist die Diakonie RWL mit rund 5.000 Sozialeinrichtungen einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Das wurde am Mittwoch mit viel Prominenz aus Politik, Diakonie und Kirche in Düsseldorf gefeiert.

 

Einen ganzen Tag Zeit für die Diakonie nahmen sich die Teilnehmenden der ersten „Tour de Diakonie“. Am vergangenen Samstag erkundeten sie alle vier Standorte der Diakonie im Kirchenkreis und besuchten Mitarbeitende, die ihr Arbeitsgebiet vorstellten. Mit einem Bus fuhr die Diakonie die Tour-Teilnehmenden nach Geldern, Xanten und Kleve, Start und Zielpunkt war in Goch. Darüber hinaus steuerte die Gruppe unter der Leitung von Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff auch Häuser anderer evangelisch-diakonischer Träger an, wie das Ev. Altenzentrum in Xanten und die Evangelische Stiftung in Kleve.

Bevor das närrische Karnevalstreiben 2017 seinen Höhepunkt erreicht, weist der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve, ein Zusammenschluss der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie und Caritas, der Abteilung Jugend und Familie des Kreises Kleve, der Stadtjugendämter und der Polizei, auf die Gefahr von  Alkoholmissbrauch – insbesondere von Kindern und Jugendlichen hin.

Es sind zurzeit 338 Menschen, die als Flüchtlinge in Xanten leben. Die meisten warten noch auf ihre Anerkennung als Asylbewerber. Drei Mitarbeiterinnen der Diakonie und eine Bundesfreiwillige kümmern sich um diese Menschen und leisten dabei mehr als nur Beratung. „Wir begleiten Sie bei Arztterminen, bei Behördengängen, bei Schulterminen und Eingangsuntersuchungen“, zählt Teamleiterin Stefanie Hingmann auf. Um sich vor der Zuerkennung eines Flüchtling-Status in der neuen Umgebung und der Unterkunft zurecht zu finden, brauchen Flüchtlinge Begleitung. Wenn sie anerkannt sind, verschiebt sich der Schwerpunkt auf die Regelung von Behördenangelegenheiten. „Wir sind froh darüber, dass wir mit den Behörden in Xanten gut zusammenarbeiten“, sagt Hingmann. In wöchentlichen Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Xanten werden die aktuelle Situation besprochen und der Hilfebedarf abgestimmt.

Übergabe des Vorsitzes in der AG-Wohlfahrt im Kreis Kleve: Marion Kurth, Geschäftsführerin des AWO-Kreisverbands Kleve e.V., ist für die kommenden zwei Jahre Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. Damit übernimmt sie das Amt von Pfarrer Joachim Wolff, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Die Arbeitsgemeinschaft, zu der auch die beiden Caritasverbände im Kreis Kleve, Der Paritätische und das Deutsche Rote Kreuz gehören, bündelt die Interessen der Wohlfahrtsverbände und vertritt sie gemeinsam in der Öffentlichkeit. So gab es 2013 ein Positionspapier zur Situation der Flüchtlinge im Kreis. 2015 war die angespannte Situation auf dem sozialen Wohnungsmarkt Thema. Ein Thema,  welches immer noch aktuell ist, denn: „Trotz der Fortschritte sind wir mit der Situation noch nicht zufrieden“, so der ehemalige Vorsitzende Wolff.