Aktuelles

Während die Handwerker noch die letzten Arbeiten erledigen, werden die ersten Umzugskartons ausgepackt: Der große Umzug der diakonischen Dienste in das neue Haus der Diakonie am Ostwall 20 findet in dieser Woche statt. Mobile Rufnummern behalten ihre Gültigkeit, alle anderen Nummern aus dem Harttor und der Gelderstraße verfallen zugunsten einer neuen Nummer. Diese finden Sie auf der jeweiligen Seite der Fachbereiche. Anbei einige Bilder des Umzugs.

Weeze. Für die Schule, für die Gemeinde, oder generationenübergreifend. Diese Zielrichtungen sollten Projekte haben, welche die Aktion „die gute Tat“ jedes Jahr bündelt. Mittlerweile zum 6. Mal nach dem Start 2014 fand die Aktion in den 3. Klassen der beiden Weezer Grundschulen Marienwasser und Petrus-Canisius statt. Ganz herzlich „Danke“ sagten die beiden Schirmherren der Aktion im Weezer Ratssaal, Bürgermeister Ulrich Francken und Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff.

Kerken. Mit langem Applaus hießen die Synodalen die kleine Delegation aus der Ev. Kirchengemeinde Straelen-Wachtendonk im Kirchenkreis Kleve Willkommen. Zuvor hatte die Kreissynode für die Aufnahme der Gemeinde als eine von dann insgesamt 20 evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis einstimmig votiert. Zum 1. Januar 2020 soll der Beitritt formell vollzogen sein.

Goch/Büderich. Büderich bekommt eine Diakonie-Tagespflege mit 14 Plätzen. Das haben die Mitglieder der Diakonie im Kirchenkreis Kleve bei ihrer Versammlung vor Kurzem beschlossen. Die Tagespflege wird als einstöckiges Gebäude auf einem Grundstück an der Weseler Straße gegenüber der Sparkasse entstehen. Sie und die ebenfalls geplanten seniorengerechten Wohnungen werden über das Neubaugebiet erreichbar sein.

Kerken. Am Samstag, 15. Juni 2019, findet die 219. Tagung der Synode des Ev. Kirchenkreises Kleve statt, zu welcher der Kirchenkreis herzlich einlädt. Beginn der öffentlichen Tagung ist um 9:00 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst am Tagungsort, der Ev. Kirche Nieukerk, Dennemarkstraße 5. Es predigt Pfarrer Frank Bublitz (Sonsbeck, Bild rechts). Das Ende der Synode ist für 15:45 Uhr vorgesehen. Die Verhandlungen der Synode leitet der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Kleve, Pfarrer Hans-Joachim Wefers (Bild links). Die Sommersynode widmet sich schwerpunktmäßig sozialpolitischen Themen, die ab 11:30 Uhr durch Mitarbeitende der Diakonie eingebracht werden: Darunter das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, das Recht auf angemessene Pflege im Alter und das Recht auf gerechte Teilhabe. Nach der thematischen Einführung durch Diakonie-Mitarbeitende teilt sich die Synode in drei Diskussionsgruppen auf. Deren Ergebnisse werden nach der Mittagspause zusammengefasst präsentiert (ab ca. 14:15 Uhr).

Goch. Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Kleve, Stefan Rouenhoff (CDU), hat der Stadt Goch einen Besuch abgestattet. Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Knickrehm besichtigte er die Tagespflege der Diakonie an der Parkstraße. Dort und im Haus der Diakonie an der Brückenstraße werden Seniorinnen und Senioren tagsüber betreut. Gerontopsychiatrische Fachkräfte und speziell geschultes Pflegepersonal fördern und trainieren durch Angebote das Gedächtnis, die Orientierung, Wahrnehmung und Motorik sowie Schreib- und Lesefähigkeit. Rouenhoff und Knickrehm ließen sich die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort erläutern. „Eine Gesellschaft trägt für ihre älteren Menschen eine besondere Verantwortung. Deshalb ist es so wichtig, dass die Politik auch die Pflege im Alter verstärkt in den Blick genommen hat. Im Mittelpunkt muss dabei ein würdevolles Altern stehen. Die Tagespflege der Diakonie setzt dies eindrucksvoll um“, sagte Stefan Rouenhoff im Anschluss an den Besuch. „Hier wird hochqualifizierte Arbeit geleistet die dazu dient, den Menschen ein Stück weit Eigenständigkeit und damit Lebensqualität zu ermöglichen. Es ist beeindruckend, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten“, so Bürgermeister Ulrich Knickrehm.

Geldern. Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Alleine aufzuhören, damit tun sich viele Menschen schwer. Das erfahren sie bei vielen erfolglosen Versuchen. Hilfe bietet die Suchtberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve Einzelpersonen und Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsfürsorge mit dem Programm „Rauchfrei“. Interessierte können sich bei einer Sprechstunde am Donnerstag, 6. Juni, von 17:30 bis 18:30 Uhr bei Suchttherapeut Yevgeniy Steinhauer in der Diakonie-Suchtberatungsstelle, Gelderstr. 39 in Geldern, über das Programm freibleibend informieren, auch telefonisch unter 02831 / 9130-842.

Straelen. Schon Erwachsenen fällt es manchmal schwer, Gefühle beim Gegenüber richtig zu deuten. So lernen auch Heranwachsende „aufziehende Gewitter“, Scham oder Angst ihres Gegenübers erst mit der Zeit zu erkennen. Im Rahmen des Projekts „Klasse 2000“ besuchte Petra van Bergen, Mitarbeiterin der Diakonie-Suchtvorbeugung im Kirchenkreis Kleve, die Klasse 2b der Katharinen-Grundschule in Straelen. Nicht nur ein Gesicht zeigt Gefühle, auch Schultern, Hände und Augen gehören dazu, lernten die 25 Kinder.

Xanten. Zu einem Vortag „Frauengesundheit und Möglichkeiten der Verhütung“ hatte die Flüchtlingsberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve geflüchtete Frauen eingeladen. 25 Teilnehmerinnen kamen in das Haus am Küvenkamp, um Tanja Halici zuzuhören. Die Mitarbeiterin der AWO-Beratungsstelle für Schwangerschaft und Sexualität in Moers hat mit solchen Formaten gute Erfahrungen gemacht: „Ich treffe meistens auf für das Thema offene Frauen, wenn ich es `Gesundheitsberatung´ nenne. Sexualität wird in vielen Ländern nicht so offen diskutiert wie bei uns.“

Geldern. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche Alkohol. Sie findet alle zwei Jahre, nun zum insgesamt siebten Mal statt. Vom 18. bis 26. Mai steht bei der Präventionskampagne Freiwilligkeit, Bürgerengagement und Selbsthilfe im Vordergrund. Neun Tage lang machen Beratungsstellen wie die der Diakonie in Geldern auf ihr Beratungsangebot aufmerksam. Prävention beginnt dort, wo viele Menschen noch kein Problem sehen: Partys und viel Alkohol, Jugendliche und der erste Rausch, Alkohol auf Betriebsfeiern.

Geldern. Nun geht es Schlag auf Schlag, täglich kann neuer Baufortschritt bestaunt werden. Am 1. Juli soll das Haus vom Vermieter, der Kapuzinertor GmbH an die Diakonie übergeben werden. Am 2. Juli rollen die Möbelwagen an. Bis dahin müssen die Büros an der Gelderstraße und am Harttor leergeräumt sein.

Sie sagten erst keinem etwas. Drei Tage vor der Feier der Goldenen Hochzeit im vergangenen  September erhielt Heinz Petersilie die Nachricht: Demenz, später wurde bei ihm noch ein Hirntumor gefunden. „Wir haben die Goldhochzeit trotzdem richtig und groß gefeiert“, erzählt seine Frau Agnes und zeigt stolz den Bildband mit Fotos. Die 72-Jährige pflegt ihren Mann und steht stellvertretend für alle Alltagsheldinnen und Alltagshelden, denen die Diakonie anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am Sonntag, 12. Mai Danke! sagt.

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve beteiligt sich an landesweiter Initiative der Wohlfahrtsverbände

Goch. Mit der Pflege eines Angehörigen übernehmen Ehepartner/-innen, Kinder, Nachbarn und Freunde eine Aufgabe, die ihnen wichtig ist, sie aber auch belasten kann. Laut Pflegestatistik des Bundes wurden in Nordrhein-Westfalen Ende 2017 rund 417.000 Pflegebedürftige, also mehr als zwei Drittel der insgesamt rund 770.000 Pflegebedürftigen, von Angehörigen gepflegt. Grund genug, die Leistung dieser Menschen mit dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zu würdigen. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve sagt pflegenden Angehörigen „Danke!“. „Sie sorgen vor allem dafür, dass der Alltag pflegebedürftiger Menschen lebenswert bleibt“, sagt Malcolm Lichtenberger, Leiter der Pflegerischen Dienste der Diakonie. Er und die Wohlfahrtsverbände in NRW rufen daher dazu auf, die Situation pflegender Angehöriger stärker in den Blick zu nehmen und weiter zu verbessern.

Palliativpflegekräfte sorgen sich um die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen

Goch. Mit Freude in eine sensible Tätigkeit: Bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve begannen am 1. Mai drei Palliativkräfte ihre Tätigkeit. Katharina Langer, Angela Pastoors und Natascha van den Höövel  arbeiteten bislang als Pflegefachkräfte bei der Diakonie und haben sich nun als Palliativkraft weitergebildet. 160 Unterrichtsstunden absolvierten sie mit insgesamt neun Teilnehmenden und verschiedenen Dozenten im Katholischen Karl-Leisner Klinikum Kalkar.

Goch. Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve lädt ein zu einem Vortragsabend mit dem Thema: „Wie treffe ich testamentarische Vorsorge für mein behindertes Kind?“ Referentin am Dienstag, 7. Mai, um 18 Uhr ist Friederike Richter, Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht. Der Abend im Haus der Diakonie an der Brückenstraße 4 in Goch ist kostenfrei, eine Anmeldung telefonisch erwünscht unter 02823 / 9302-0.

UNICEF-Reporter Manfred Kutsch berichtet von seinem Besuch in Mossul
Am 6. Mai um 19 Uhr, im Gocher Gemeindehaus, Markt 4

Die Ev. Kirchengemeinde und die Eine-Welt-Gruppe Goch laden gemeinsam zu dem Abend ein.

Die Besatzungszeit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ein monatelanger Befreiungskampf haben aus der einst blühenden nordirakischen Kultur-Metropole Mossul eine Ruinenlandschaft gemacht.

Die Reporter Manfred und Silke Kutsch dokumentierten eine Woche in Mossul unter hohen Sicherheitsvorkehrungen das Leben der IS-Opfer und deren Schicksale. Sie sprachen mit vielen traumatisierten Jungen und Mädchen, mit Minenspezialisten, Ärzten, Lehrern und Familien, die alles verloren haben. Die Kameras der Weltöffentlichkeit zogen weiter. Doch das Leid der Zivilbevölkerung, insbesondere der Kinder, entzieht sich menschlicher Vorstellungskraft.

„Herzlich willkommen!“ hieß es heute in der Diakonie-Tagespflege an der Brückenstraße in Goch. Tagespflegegäste und ihre Angehörigen waren zum Osterfrühstück eingeladen. Das Frühstück hat mittlerweile Tradition und ist bei allen beliebt. Nicht nur weil es leckere Dinge zu essen gibt, sondern weil der Raum der Tagespflege bereits österlich schön geschmückt ist. In der Karwoche gibt er so einen Ausblick auf das bevorstehende Osterfest. Wenn dann auch noch die Sonne scheint wie am Dienstag, schmecken Brot und Brötchen noch mal so gut. Auch die Tagespflegegäste an der Parkstraße frühstücken zusammen mit ihren Angehörigen, allerdings erst am Mittwoch.

Goch. Zwei Tage lang hatten die Tagespflegegäste der Diakonie in der Parkstraße an insgesamt fünf Vogelhäuschen gewerkelt. Zwei davon schenkten sie nun der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte nebenan. Zur Übergabe hatten sich Heinz-Peter Petersilie und Petronella Artz am Dienstagvormittag auf den Weg gemacht. Neugierig begutachteten die Kinder die Vogelhäuser, in denen schon bald neue Bewohner einziehen sollen. Tagespflegegäste werden bei der Diakonie je nach ihren Vorlieben und Fähigkeiten im Alltag gefördert. Sei es handwerklich, wie beim Bau dieser Vogelhäuser, beim Zubereiten von Gebäck oder bei jahreszeitlichen Bastelaktivitäten.

„Manege frei“ lautete das Motto beim Ausflug des Ambulant Betreuten Wohnens der Diakonie im Kirchenkreis Kleve (BeWo). Mit dem Bus ging es nach Mönchengladbach. Dort hatte „Zirkus Roncalli“ seine Zelte aufgebaut. Die Diakonie-Mitarbeitenden und BeWo Nutzer danken der Frauenvereinigung „Inner Wheel“. Sie spendete die Eintrittskarten für 40 Personen. Gerne waren vier Damen des Klever „Inner-Wheel-Clubs“ mit von der Partie. „Inner Wheel“ ist eine der größten internationalen Frauenvereinigungen mit über 103.000 Mitgliedern in 103 Ländern. Sie sieht sich als eine „Service-Organisation“ und ist mit ihren Aktivitäten drei Zielen verpflichtet: der Freundschaft untereinander, dem sozialen Engagement und der internationalen Verständigung. Alle Beteiligten fuhren am Schluss voller neuer Eindrücke Richtung Kleve zurück. „Ich fühlte mich total in einer anderen Welt und was für eine tolle Atmosphäre“, sagten BeWo-Nutzer nach dem Zirkusbesuch. „Akrobaten können sich toll verbiegen und der Clown war cool“, sagten andere. Mit herzhaftem Lachen und lautem Klatschen quittierten sie die Vorstellung.

Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen“ sammelte in 4 Stunden über 200 Unterschriften für bezahlbaren Wohnraum

Kleve. Immer mehr Menschen sind am Wohnungsmarkt benachteilitgt und finden keine geeignete und bezahlbare Wohnung. Das liegt vor allem an den rasant steigenden Mieten und an unzureichenden Angeboten an kleineren Wohneinheiten. Dagegen wehrt sich ein Bündnis aus acht Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, Wohlfahrts- und Sozialverbände wie die Diakonie im Kirchenkreis Keve und der Deutsche Mieterbund. Am vergangenen Mittwoch, 27. März, sammelten sie hierzu Unterschriften für eine Petition an den Ministerpräsidenten des Landes NRW und an die Fraktionen der CDU und FDP im Landtag in der Klever Innenstadt.